Home
http://www.faz.net/-gqe-78jcu
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
CIO View

Luftverkehr Flugaufsicht gibt Start frei für „Dreamliner“

Seit drei Monaten steht der „Dreamliner“ nun schon zwangsweise am Boden, nachdem zwei Batterien gebrannt beziehungsweise geschmort hatten. Nun ist alles für den Neustart vorbereitet.

© AP Dürfen seit Januar nicht mehr fliegen: Boeing-Flugzeuge vom Typ Dreamliner

Boeings Super-Flugzeug 787 „Dreamliner“ kann bald wieder in die Luft gehen. Die amerikanische Flugaufsicht FAA hat am Freitag die neue Batteriekonstruktion genehmigt, die künftig vor Feuern bewahren soll. Eine endgültige Richtlinie, die dem Langstreckenflieger die Rückkehr in den Liniendienst erlaubt, solle kommende Woche veröffentlicht werden, erklärte die Behörde in Washington.

Die Flugaufseher hatten Mitte Januar nach einem Feuer und einem Schmorbrand bei den Batterien von zwei „Dreamlinern“ ein weltweites Startverbot verhängt. Zwischenzeitlich hat Boeing die Konstruktion überarbeitet. Die einzelnen Zellen der Batterie werden jetzt besser voneinander abgeschottet, um die Gefahr interner Kurzschlüsse zu minimieren. Ein Edelstahl-Gehäuse soll zusätzliche Sicherheit bieten.

Wenn die 50 bereits an Airlines ausgelieferten „Dreamliner“ umgebaut sind, dürfen sie wieder fliegen. Jede einzelne Maschine muss zuvor aber von der FAA abgenommen werden, wie die Behörde erklärte. Auch der Umbau selbst werde genauestens überwacht. Die FAA hatte sich zuvor Kritik anhören müssen, dass sie das ursprüngliche Batteriedesign überhaupt genehmigt hatte.

„Die Änderungen an den Batterien der 787 werden die Sicherheit des Flugzeugs und seiner Passagiere sicherstellen“, erklärte US-Verkehrsminister Ray LaHood. Die Startfreigabe gilt zunächst aber nur für die Vereinigten Staaten. Andere Flugsicherheitsbehörden weltweit bekommen von den Amerikanern die nötigen Unterlagen zur Verfügung gestellt. Sie müssen dann ebenfalls grünes Licht geben.

Quelle: DPA

 
()
Permalink

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Im Flugzeug des Kuweiter Emirs Fliegen fast wie ein Falke

Von Frankfurt nach Genf kann man auch in einem seltenen Vogel fliegen: Mit dem Flugzeug des Emirs von Kuweit. Für 150 Euro mit einer ordentlichen Portion Luxus – nur nicht für die Passagiere. Mehr Von Florian Siebeck, Frankfurt—Genf

29.08.2015, 09:00 Uhr | Stil
Animation amerikanischer Firma Wird das fliegende Auto bald Wirklichkeit?

Eine Animation zeigt eine Vision vom fliegenden Auto, die schon in naher Zukunft Realität werden könnte. Mehr

04.08.2015, 14:32 Uhr | Technik-Motor
Assange gibt zu Snowden sollte 2013 aus Moskau ausfliegen

Der Plan stand bereits fest: Vor zwei Jahren sollte der Whistleblower Edward Snowden auf geheimen Weg aus Moskau abreisen - in der Maschine eines Präsidenten. Mehr

30.08.2015, 22:47 Uhr | Politik
Bundeswehr Tornado-Piloten lernen das Fliegen von Drohnen

Erstmals lernen Soldaten in Deutschland das Fliegen unbemannter Militär-Drohnen. Die Theorie findet vor einem Simulator im schleswig-holsteinischen Kropp statt, die Praxis in Israel. Mehr

04.03.2015, 14:09 Uhr | Politik
Waldbrände in Kalifornien Der Dunst reicht bis zur Stratosphäre

Westlich der Rocky Mountains brennen die Wälder: Mittlerweile wüten in mehr als sieben Bundesstaaten verheerende Feuer. Wegen schönen Wetters könnte es sogar noch schlimmer werden. Mehr Von Horst Rademacher, San Francisco

25.08.2015, 10:10 Uhr | Gesellschaft

Veröffentlicht: 19.04.2013, 21:09 Uhr

Kein gutes Geschäft

Von Manfred Schäfers, Berlin

Frankreich wirbt für eine Transferunion im Euroraum. Leider hat es das Land mit eigenen Reformzusagen nie so genau genommen. Mehr 39 62


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --
Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden