http://www.faz.net/-gqe-78jcu

Luftverkehr : Flugaufsicht gibt Start frei für „Dreamliner“

  • Aktualisiert am

Dürfen seit Januar nicht mehr fliegen: Boeing-Flugzeuge vom Typ Dreamliner Bild: AP

Seit drei Monaten steht der „Dreamliner“ nun schon zwangsweise am Boden, nachdem zwei Batterien gebrannt beziehungsweise geschmort hatten. Nun ist alles für den Neustart vorbereitet.

          Boeings Super-Flugzeug 787 „Dreamliner“ kann bald wieder in die Luft gehen. Die amerikanische Flugaufsicht FAA hat am Freitag die neue Batteriekonstruktion genehmigt, die künftig vor Feuern bewahren soll. Eine endgültige Richtlinie, die dem Langstreckenflieger die Rückkehr in den Liniendienst erlaubt, solle kommende Woche veröffentlicht werden, erklärte die Behörde in Washington.

          Die Flugaufseher hatten Mitte Januar nach einem Feuer und einem Schmorbrand bei den Batterien von zwei „Dreamlinern“ ein weltweites Startverbot verhängt. Zwischenzeitlich hat Boeing die Konstruktion überarbeitet. Die einzelnen Zellen der Batterie werden jetzt besser voneinander abgeschottet, um die Gefahr interner Kurzschlüsse zu minimieren. Ein Edelstahl-Gehäuse soll zusätzliche Sicherheit bieten.

          Wenn die 50 bereits an Airlines ausgelieferten „Dreamliner“ umgebaut sind, dürfen sie wieder fliegen. Jede einzelne Maschine muss zuvor aber von der FAA abgenommen werden, wie die Behörde erklärte. Auch der Umbau selbst werde genauestens überwacht. Die FAA hatte sich zuvor Kritik anhören müssen, dass sie das ursprüngliche Batteriedesign überhaupt genehmigt hatte.

          „Die Änderungen an den Batterien der 787 werden die Sicherheit des Flugzeugs und seiner Passagiere sicherstellen“, erklärte US-Verkehrsminister Ray LaHood. Die Startfreigabe gilt zunächst aber nur für die Vereinigten Staaten. Andere Flugsicherheitsbehörden weltweit bekommen von den Amerikanern die nötigen Unterlagen zur Verfügung gestellt. Sie müssen dann ebenfalls grünes Licht geben.

          Weitere Themen

          Bewunderung statt Kritik Video-Seite öffnen

          Audi-Azubis in Mexiko : Bewunderung statt Kritik

          Das Image der deutschen Autoindustrie glänzt noch immer - trotz Diesel-Betrug-Skandalen. Zumindest im mexikanischen Puebla. Dort fertigen VW, Audi und Daimler. Und eine Ausbildung bei ihnen gilt als Glücksgriff.

          Fühlt sich an wie ein i3 hoch 2

          BMW i3s : Fühlt sich an wie ein i3 hoch 2

          Der kleine BMW i3 ist der deutsche Elektroauto-Pionier. Es gibt ihn jetzt nicht nur mit einer stärkeren Batterie, sondern auch mit einem stärkeren Motor, als BMW i3s.

          Topmeldungen

          Skandal im Bamf : Seehofer kündigt scharfe Konsequenzen in Asyl-Affäre an

          In Bremen wurden massenhaft unzulässige Asylbescheide ausgestellt. Der Innenminister sieht dadurch das gesamte Bundesamt für Migration beschädigt – und schließt personelle Konsequenzen nicht mehr aus. SPD und Opposition stellen noch weitere Forderungen an Horst Seehofer.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.

          Folgende Karrierechancen könnten Sie interessieren: