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Luft- und Raumfahrt EADS offeriert Verzicht auf Beihilfen

08.06.2005 ·  Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern will nach einem Medienbericht auf staatliche Kredite verzichten, um die Gespräche zwischen der EU und den Vereinigten Staaten über Subventionen wiederzubeleben.

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Die European Aeronautic Defence and Space Co (EADS) will einem Zeitungsbericht zufolge unter bestimmten Bedingungen auf staatliche Kredite verzichten.

Mit dem Verzicht sollen die Gespräche zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union über Beihilfe für die Flugzeugbauer wiederbelebt werden, schreibt die Zeitung “Wall Street Journal“ (WSJ). Das Angebot habe EADS am 30. Mai in einem vertraulichen Brief an EU-Handelskommissar Peter Mandelson dargelegt.

Keine Kredite, aber faire und indirekte Unterstützung

Die Manager von EADS bewerteten das Angebot als möglichen Weg, in dem Streit wieder ins Gespräch zu kommen, berichtet das WSJ weiter unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Die Bemühungen der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten um eine einvernehmliche Lösung in der Kontroverse um Subventionen für die Flugzeughersteller Airbus und Boeing waren Ende Mai vorerst gescheitert. Die EU und die Vereinigten Staaten tragen den Streit um die Subventionen nun zur Welthandelsorganisation (WTO).

Zu den in dem Brief genannten Bedingungen für einen Verzicht auf staatliche Kredite gehört laut WSJ, daß ein ausbalanciertes System geschaffen werden soll, für eine faire und indirekte Unterstützung im Bereich Flugzeugentwicklung- und Einführung.

EADS fordert mehr Wettbewerb auf beiden Seiten

Beide Seiten hätten bereits ihren Wunsch nach einem ausgeglichenen System im Bereich Entwicklungsunterstützung geäußert, doch nicht offengelegt, wie dies aussehen könnte. EADS fordert laut WSJ in dem Dokument unter anderem auch mehr Wettbewerb auf beiden Seiten des Atlantiks bei militärischen Regierungsaufträgen.

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Von Heike Göbel

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