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Lotto Glück vom Staat, kaum effizient

06.09.2005 ·  Das Betreiben von Lotterien ist ein einträgliches Geschäft mit Milliardenumsätzen. Die Erlöse kommen meist gemeinnützigen Zwecken zugute. Aber wären die Gesellschaften in Privatbesitz nicht effizienter?

Von Inge Kloepfer
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Rubbellose, Glücksspirale, Lotto und Kundeninformationen zum Thema Spielsucht - das alles ist von Staats wegen zu haben. Nicht nur bei der Westdeutsche Lotterie GmbH&Co. OHG.

Denn es gibt eine Vielzahl staatlich organisierter Glücksspielgesellschaften. Die Westdeutsche Lotterie gehört der NRW.Bank, die wiederum mehrheitlich im Eigentum des Landes Nordrhein-Westfalen ist und zu je fast 18 Prozent den Landschaftsverbänden Rheinland und Westfalen-Lippe gehört.

Warum im öffentlichen Besitz?

Das Betreiben von Lotterien ist ein einträgliches Geschäft mit Milliardenumsätzen. Die Erlöse kommen zumeist gemeinnützigen Zwecken zugute. Aber wie effizient die Gesellschaften arbeiten, ob sie im Privatbesitz nicht effizienter wären - wer weiß? Kritiker stellen schon lange die Frage, warum Unternehmen wie Spielbanken und Lottogesellschaften eigentlich im öffentlichen Besitz sind.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 04.09.2005, Nr. 35 / Seite 38
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