06.03.2010 · Es hat Tradition: Rechtzeitig zum Weltfrauentag tritt der oder die Zuständige in der EU- Kommission an die Öffentlichkeit und beklagt, dass Frauen weiterhin weniger verdienen als Männer. 18 Prozent beträgt die Differenz. Doch für diesen Unterschied gibt es drei sachliche Gründe.
Von Hendrik KafsackEs hat Tradition: Rechtzeitig zum Weltfrauentag im Frühjahr tritt der oder die Zuständige in der EU- Kommission an die Öffentlichkeit und beklagt, dass Frauen weiterhin weniger verdienen als Männer. 18 Prozent beträgt die Differenz.
Doch für diesen Unterschied gibt es drei sachliche Gründe: Frauen wählen eher schlecht bezahlte Berufe, sie arbeiten öfter nur in Teilzeit und sie nehmen eher als Männer eine Auszeit, um ihre Kinder zu betreuen. Das kann man bedauern und über Ursachen und Lösungen streiten. Mehr Krippen könnten dazu beitragen, dass mehr Frauen Vollzeit arbeiten. Hier kann und soll jedes Land seinen Weg wählen. Seit Februar aber ist die ehemalige EU-Telekomkommissarin Viviane Reding zuständig - und sie scheint entschlossen nach den Differenzen bei den Mobilfunkpreisen auch diejenigen bei der Entlohnung "wegzuregulieren".
Sie droht schon einmal Strafen an für alle, die eine Frau für die gleiche Aufgabe schlechter als einen Mann bezahlen. Und das, obwohl Reding selbst zugibt, dass "ungleicher Lohn für gleiche Arbeit" ein Randproblem ist. Das scheint die Kommissarin leider nicht davon abzuhalten, nutzlose und teure Regelungsphantasien zu entfalten.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| DAX | 6.692,96 | −1,41% |
| FAZ-INDEX | 1.495,13 | −1,32% |
| TecDAX | 769,89 | −0,43% |
| MDAX | 10.249,10 | −1,04% |
| SDAX | 4.985,13 | −0,71% |
| REX | 421,06 | −0,02% |
| Eurostoxx 50 | 2.480,76 | −1,65% |
| F.A.Z. EURO INDEX | 80,01 | −1,60% |
| Dow Jones | 12.801,20 | −0,69% |
| Nasdaq 100 | 2.547,32 | −0,65% |
| S&P500 | 1.342,64 | −0,69% |
| Nikkei225 | 8.947,17 | −0,61% |
| EUR/USD | 1,3195 | −0,67% |
| Rohöl Brent Crude | 117,61 $ | −0,91% |
| Gold | 1.711,50 $ | −2,09% |
| Bund Future | 138,62 € | +1,01% |