08.02.2013 · Manche Unternehmen sitzen auf hohen Beständen liquider Mittel. Der Elektronikkonzern Apple zum Beispiel. In Zeiten niedriger Zinsen bleibt die Frage: wohin damit?
Von Carsten KnopRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
...eine sprichwörtliche "Cash Cow". Die grossen
Würfe sind gemacht, und die Gewinne sprudeln. Es wäre
blauäugig anzunehmen, dass jeder Wurf von Apple ein richtig grosser
würde - der Blitz schlägt auch nicht regelmässig am
selben Ort ein - aber weitere erfolgreiche Produkte, Dienste und deren
Vermarktung sind der Firma durchaus zuzutrauen. Das kostet, und deshalb
ist eine reichlich gefüllte Kasse vertretbar.
Die geschickteste Form eine Uebernahme zu stemmen ist, wenn man sie mit
eigenen hochbewerteten Aktien bezahlen kann. Apple sollte zusehen, dass
sie den Wert ihrer Aktien vergleichsweise hoch halten können, um
damit bei einer allfälligen Uebernahme harte Währung zu
sparen. Und wenn halt nichts anliegt, dann kann man mit erhöhten
Ausschüttungen die Aktionäre zwischenzeitlich bei Laune
halten, und die Aktien bleiben hoch bewertete
"Börsenlieblinge". Alle wären zufrieden, und man
behält Handlungsfreiheit.
Daimler und Artfremdes vertragen sich extrem schlecht - zeigt die Historie.
In Zeiten der schwierigen Refinanzierung hat man doch gerne Geld in der Kasse
Schwierig wird es ggf dann wenn das Unternehmen wegen seiner Barmittel
Übernahmekandidat wird. Das Finanzpolster von VW ist dicker als das
von GM und das ist gut so (wenn es so ist).
Apple hat erst ein Problem wenn es plötzlich Steuern zahlen soll.
Das Vermögen wird ggf aber erst versteuert wenn es
ausgeschüttet wird, warum also Geld verschenken.
Die nächste Innovation von Apple ist i-cash. Die Internetbank-Bank
mit Elektroabteilung.
i-becher ist ggf das nächste neue Produkt von Apple
man kann darin ein Ei aufstellen und auslöffeln ist aus Aluminium
und Glas, auf dem Smartphone wird die Temperatur angezeigt. Ob das Ei
auch gegart werden kann wurde mir leider noch nicht mitgeteilt. Das
Problem ist ggf die Akkkukapazität. Es wird aber überlegt ob
mit der Abwärme eines Tablett-PC ein i gegart werden könnte.
PS1 War das eine Kaufempfehlung? Nach dem Kursrückgang ist der
Kaufpreis der Aktie ggf eine Kauf(verkauf)gelegenheit. Man
verläßt den €uro und beteiligt sich an einem global
agierenden Unternehmen. Man muß nicht einmal Rot-Grün
fürchten, oder doch?
PS2 das Wort verkauf in Klammern deutet darauf hin das sie ein
Gegenüber benötigen was das Gegenteil will von dem was sie wollen.
Perversität von Neoliberalismus
"Kein System degeneriert schneller in sein Gegenteil (bzw. das
Gegenteil dessen, was seine Ideologen und "Markt"-Schreier
behaupten, dass es wäre) als de-generierte Märkte" (W. Elsner).
Die neoliberale Revolte frisst ihre Kinder, führt sie doch
über stete Umverteilung von unten nach oben und Explosion des
fiktiven Kapitals zu exzessiver Kapitalkonzentratione in relativ wenigen
Privathänden, die, wie beschrieben, verzweifelt nach
renditeträchtiger Anlagemöglichkeit bzw. Wandlung in reale
Werte (Rohstoffe, Land, "Betongold" etc.). Die über
andienende Politiker (marktkonforme Demokratie statt demokratiekonforme
Märkte) als Rückversicherer schuldenüberlasteten
Staatshaushalte verlieren die Möglichkeit, für Investitionen
in Rendite des Gemeinwohles garantierende Projekte der Wohlfahrt und
kulturellen Entwicklung angemessene Anteile des linear ansteigenden
Produktivitätsgewinnes zu erhalten bzw. nutzen zu können.
Angesichts der neoliberal-ideologischen Verblendung ist ein Crash zwingend.
@Klaus Keller - Vielleicht wäre es der demokratische Kapitalismus (demokratiekonformer Markt)
Der Neoliberalismus erwuchs aus den damaligen Problemen der Stagflation
(Ölpreisschock 1973-75 ein Auslöser). Die Profitrate stieg,
allerdings mit neg. Auswirkungen s.o..
Thatchers Ausspruch: "There is no such thing as society!",
kennzeichnet die Kehrseite der Entwicklung: zunehmende Ablehnung von
Verantwortung für Gesellschaft, soziale Öffentlichkeit,
Gemeinschaftlichkeit, kollektive Handlungsfähigkeit und Zukunft.
Die globale Herrschaft und Planung von Wirtschaft kam (Studie ETH
Zürich) in die Hand der ca. 40 größten Finanzglomerate,
ein von außen unkontrollierbarer closed shop, mit gegenseitiger
Kontrolle (wenige Hundert vernetzte Top-Personen plus einige Hundert
private Gläubiger und Eigner).
Der verschuldete Staat schied als Investor und somit Lenker von
Projekten der Wohlfahrt und Zukunftsvorsorge aus. Investitionen einer
Industrieförderung (etwa zur Energiewende 1973) unterblieben oder
entgleisten (wie Stuttg.21), da DEMOKRATISCH-TRANSPARENTE staatliche
Führung fehlte.
Haben sie eine vernünftige Alternative zum Kapitalismus im Angebot ?
Ich nicht.
Das Problem besteht m.E. darin das nicht alle gleich gute Kapitalisten sind.
In China zB nimmt sich die KP den Staat zur Beute und läßt
Zwangsabtreibungen im 7 Monat durchführen wenn sie nicht bezahlen
wollen um die Einkindpolitik durchzusetzen.
Wenn es zum Aufstand der Massen kommt, wer wird dann wo zu ert
erschossen ?
Demokratie wollten schon die alten griechischen Philosphen nicht da ja
viele Arme über wenige Reiche bestimmen würden, also kein
Wahlrecht für Sklaven.
Wenn sie kein Geld selber verdienen, müssen sie Sklave sein.
Wir koppeln das Wahlrecht an das Geldvermögen. Das wäre auch
eine Lösung.
Das wollen die Ármen natürlich nicht. Die Reichen bei uns
müssen sich ständig das Gejammer der Lobbygruppen* der
Habenichtse anhören. Wie langweilig.
* Teile der CDU/CSU,FDP,SPD,Grüne,Linke,Gewerkschaften, Kirchen,
Muslimbruderschaften, CVJM et cetera
Carsten Knop Jahrgang 1969, Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für die Unternehmensberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.
Jüngste Beiträge
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
| Name | Wert | Änderung | |
|---|---|---|---|
| F.A.Z.-Index | -- | -- | |
| Dax | -- | -- | |
| Dow Jones | -- | -- | |
| Euro in Dollar | -- | -- | |
| F.A.Z.-Anleih… | -- | -- | |
| Gold | -- | -- | |
| Rohöl Brent | -- | -- | |
| Bund Future | -- | -- | |
Soll die Selbstanzeige für Steuerhinterzieher abgeschafft werden?