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Lieferprobleme bei Siemens Der vergebliche Versuch, einen ICE zu bauen

 ·  Großprojekte waren die Stärke von Siemens. Jetzt hakt es: ICE-Züge strotzen vor Pannen, Windparks geraten zum Debakel. Es wird ungemütlich für den Vorstandschef Peter Löscher.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (46)
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Thomas Zinke
Thomas Zinke (Ing-DD) - 25.11.2012 20:23 Uhr

Übernommen

Auch in anderer Hinsicht hat sich wohl Siemens übernommen. In Sachsen hat Siemens die Ausrüstung der Gebäudeleittechnik der Universitäten geliefert. Wenn neue Gebäude an die Zentralen der Gebäudeleittechnik angeschlossen werden sollen, sind Techniker von Siemens schwer zu bekommen. Sie arbeiten am Berlin-Brandenburg International...

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Kurt Tergast
Kurt Tergast (Kurgast) - 25.11.2012 14:31 Uhr

"Die ruhmlose Handy-Sparte wurde an Asiaten verkauft"

Das stimmt so nicht.
Siemens hat sich der defizitären Handysparte (und deren deutschen Mitarbeitern) durch Übergabe an BenQ entledigt und obendrein noch 250 Millionen Euro "Mitgift" ***gezahlt***!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.11.2012 21:42 Uhr
Wolfgang Vanscheidt

die ruhmlose handysparte wurde verkauft

von "verkaufen" konnte doch keine Rede sein.. Im Unterschied zu einem unbeabsichtigten Kollateralschaden nahm man die Entlassung von mehr als 5000 Mitarbeitern billigend in Kauf, inkl. der sofortigen Filetierung von Produktionseinheit, Personal, Pensionsfondsanteilen und (so weit mir bekannt war ..) zigtausenden Mobilfunk-Patenten.....durch diese asiatische Marken- Mafia. Was hat das noch mit einem ehrbaren "Verkauf" zu tun? So weit ich noch weiß, wurde trotz Insovenz noch ein Jahr lang produziert ...und geliefert, die Gewinne gen fernost verschoben um dann beim Lichtausmachen leere Taschen vorweisen zu können.....! Anm.: Meine damalige Wahrnehmung, wer es besser weiß, sollte es sagen!

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Gerold Keefer

"Lernen Sie _einfach_ zu denken!"

Der wichtigste Satz, den ich in meinem Studium gehört habe. Dazu sind solche Unternehmen _einfach_ nicht mehr fähig.

Ganz schlimm wird es, wenn man sich die amerikanische, kostenorientierte Unternehmensführung zum Vorbild macht, wie es Siemens mit verheerendem Erfolg seit Jahren tut.

Diese Seuche hat schon so weit um sich gegriffen, dass man schon Probleme bekommt, jemandem zu erklären, dass es nicht Zweck eines Unternehmens ist Gewinne zu maximieren, sondern Werte für Kunden zu schaffen.

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Henriette Kaschulke

Wasserkocher

Ich habe einen Siemens Wasserkocher. Das Gerät ist wohl der technische Versuch eines Siemens Technikers Wasserstoffatome zu spalten. Ganz schlecht. Ach für die Energiewende.
Die Züge sind ja auch so.
Wieso kauft die Bahn nicht japanische Hochgeschwindigkeitszüge. Die "Asiaten" können das besser. Die "Europäer" sind ja fast überall auf griechischem Niveau angekommen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.11.2012 13:46 Uhr
Peter Ambros
Peter Ambros (Lilo11) - 26.11.2012 13:46 Uhr

Der Grund ist,

daß sich die Japaner wegen der Auflagen und Prüfmethoden des Eisenbahn-Bundesamtes weigern, überhaupt Angebote abzugeben.
Nichts Neues in Germanien.

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Ismail Kocaer

Wichtig ist heute:" Deliver the promise !" und nicht Erfahrung, Physik und Technoligie

Ich glaube, langsam und sicher hat das "angloamerikansiche Sytem" bei SIEMENS auch Fuß gefasst. Heutzutage ist es in vielen Unternehmen ganz normal, dass Vorstände und alle anderen Manager mit variabler Vergütung "die Kohle kassieren " bei Erreichung bestimmter vereinbarten Ziele, die zwar für die Manager sehr lukrativ sind, aber für das Unternehmen vor allen Dingen für die Belegschaft katastrophal sind. Die Innovationsfähigkeit und Erfahrung lernen Sie an keiner Hochschule oder Uni, sondern im Laufe der Zeit ! Wenn ein Vorstand oder Personalmanager glaubt, ein frischer UNI-Absolvent kann mit tollen Powerpoint und sonstigen Präsentationen die Naturgesetze, Erfahrung und Wissen ersetzen, dann kann man sich über solche Entwicklungspannen wie bei SIEMENS nicht wundern ! Schon gar nicht, wenn noch unerfahrene und frische Ingenieure die Arbeit bzw. Leistungen von erfahrenen 2-3 Ingenieuren versprechen ! "Deliver the promise !" !!!

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ulrich merkle

Moderne Züge sind hochkomplexe Wesen

Die negativen Folgen der ganzen Probleme sind ärgerlich. Jedoch ist zu bedenken, dass solche hochkomplexen Gebilde, wie die heutigen Züge, eher schon mit modernen Flugzeugen (A380, Boeing 787 Dreamliner) zu vergleichen sind. Übrigens haben fast alle anderen Bahnhersteller die gleichen Probleme. Unvorhergesehene Vorkommnisse bringen die Zeitpläne da regelmäßig durcheinander. Vielleicht müsste man auch einmal darüber nachdenken, ob die Zulassungsbürokratie da etwas straffer gestaltet werden könnte, wenn Genehmigungen so lange brauchen, dass die Software dann immer schon veraltet ist...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.11.2012 15:04 Uhr
Werner Herzog
Werner Herzog (Freica) - 25.11.2012 15:04 Uhr

...wenn Genehmigungen so lange brauchen, dass die Software dann immer schon veraltet ist...

Sie weisen in die falsche Richtung!! Diese Software (für die Bremsensteuerung) ist nicht veraltet, sie ist schlicht und einfach fehlerhaft!

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Rudolf Zeiler

Siemens benötigt Sterbehilfe

Seit Jahren wenn nicht Jahrzehnten stirbt Siemens. Gewiss einzelne Unternehmensteile wie die Medizintechnik sind weiterhin leistungsfähig, aber der noch aus wilhelminischer Zeit stammende Konzernverbund hat sich überlebt. Sollen die gesunden Firmenteile nicht mit in den Ruin gezogen werden, ist eine Abwicklung des Siemenskonzerns dringend angesagt. Das Konzept Siemens hat sich überlebt.
Übrigens, wegen seiner hervorragenden Lage am Wittelsbacherplatz in München ließe sich der Firmensitz von Siemens in ein erstklassiges Luxushotel verwandeln.

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Egbert del Moro

@U.Schnappe;W.Herzog: Übersehen wird,

daß eine wesentliche Ursache im Mangel einer qual. Industriepolitik liegt.

Wir leisten es uns seit Jahrzehnten, keinen Wirtschaftsmin. von Format zu haben (QuotenMin=FDP?). Die letzten Industriepolitiker waren Schmidt und Strauss. Jetzt kommen die Vorgaben von der Wallstreet (Goldzahn&Raffke), nicht von Unternehmern. Diese setzen Fremdmanager ein.

Denen fällt nur der Personalabbau ein, was sonst? Also presst/plündert man per Quartalsergebnis die Firmen aus oder zerschlägt sie:HochTief!

Die IG-Nachfolger hatten nach dem Krieg gezeigt, wie es geht. VW ist noch rechtzeitig aufgewacht, Opel nicht (fahr seit 30J solche Karren).

Solange wir auf qual. Wissenschaft- und Industriepolitik verzichten (die Elite hält sich weitgehend von der Politik fern; qual. Kämpfer werden weggebissen), misslingt jede (Energie-)Wende zur Halse - der Sturm wird aber stärker.

Haltet Euch fest!!

SChönen Sonntag,

Egbert del Moro

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Stefan Sedlaczek

Ein ganz grundsätzliches Problem

Vielleicht ist das jetzt ein wenig zu abstrakt. Es ist ein in politisch-modernistischer Manier gerne übersehene Tatsache, daß - bei allem Ehrgeiz und trotz aller Verbissenheit - die Hybris demokratischer Willkür nun einmal nicht über den Gesetzen der Physik steht. Siemens ist ein Technologiekonzern. "Gehorcht" man dort dem trotzigen Willen demokratischer Wichtigtuer und "Machthaber" mehr als den Gesetzen der Physik und des Marktes, dann zerbricht man daran.
Es fängt in der staatlich okkupierten Schule an, die lehrbuchmäßig politisch korrekt "demokratisiert" wurde - und in der Meinung und Staatsglauben viel mehr Platz haben als Wahrheit und Naturgesetz. Für Gesetze hält man heutzutage ohnehin allenthalben bloße Rechtsvorschriften. Es gibt aber immer eine Sache, eine Wirklichkeit und eine Realität, die vom Trotz der uneinsichtigen Politik völlig ungerührt bleibt. Wenn man nun die Welt auf den (politischen) Kopf stellen will, dann darf man sich nicht wundern, daß sie nicht mehr läuft.

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Chris Hermsen

80.000 mal um die Welt

Mal von den Konzernumbrüchen, den internen Verkrustungen und die daraus entstehenden Herausforderungen. Ich lese dass schon richtig, dass ein Zugmodell insgesamt im Fahrbetrieb 80.000 Mal die Erde umrundet und ein deutsche Prüfungsbehörde trotzdem die Zulassung verweigert? Verkehrsminister Stolpe a.D. wäre wohl sogar ohne Anweisung von seinem Regierungschef Schröder Richtung Bonn aufgebrochen und hätte dem Gerald Hörster, Chef des EBA, die Leviten gelesen. Das Verhalten von Ramsauer ist da gelinde gesagt, wie immer, ein Trauerspiel. Da trifft das pädagogische Sprichwort "Perfektionimus ist eine anerkannte Krankheit" aussnahmsweise mal zu.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.11.2012 12:45 Uhr
Nils Büngener

Genau das ist das Problem

Wenn es Probleme gibt, dann müssen Leute ran, die überhaupt keine Ahnung haben. So wird hier gedacht. Dass Bremsen erst mit einer Sekunde Verzögerung reagieren, ist schon ein dicker Hund. Das riecht schon danach, dass da möglicherweise noch mehr im Argen ist.

Wie oft der ICE von Eschede wohl vorher schon die Welt umrundet hatte ?

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Norman Reppingen

Wer entscheidet ? Ingenieure ?

Oder Juristen, Betriebswirte, mit ihren bunten Bildchen und ihren 3 Wort-Aussagen auf ihren tuffigen PowerPoint Slides ? Vielleicht krankt unsere Industrie daran, dass man eine Kultur übernommen hat, in der es kein Wert mehr ist, etwas zu verstehen, sondern einfach nur zu reden. Irgend etwas. Unsere Pharmaindustrie wurde durch den Einfluss von Outsidern und Nichtskönnern schon zugrunde gerichtet. Wäre es nicht ein Wunder wenn es in anderen Geschäftsbereichen anders wäre ?

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Nils Büngener

Software von Siemens

war schon immer etwas Besonderes. In den 90er Jahren legte sie den Bahnverkehr in Hamburg einige Wochen lahm, beim Toll Collect-Projekt kam sie gar nicht erst zum EInsatz, nun die ICEs. Hat es dem Konzern jemals wirklich geschadet ?

Der Ausstieg aus dem Privatkundengeschäft war sicher vernünftig, das ist zu schwer. Den Ausstieg aus der Korruption halte ich für riskant.

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Eberhard Stoeckel

" Zu Beginn sprach Löscher von einer 'Lehmschicht' im mittleren Management."

Nun löscht Löscher überhaupt den Ruf des früheren Vorzeigunternehmens wohl gänzlich aus. Auch im Kleinen liefert der Konzern nur wenig begeisterungsfähige Erzeugnisse (schnurloses Telefon/Innerohr-Hörgeräte/Haushaltsgeräte). Nach arrogantem Briefkontakt mit den jeweiligen Sparten dieser weltweiten Firma bin ich nun zufriedener Kunde von japanischen, schweizerischen und westfälischen Firmen mit tüchtigeren Ingenieuren. Vielleicht sollte die Konzernzentrale wieder in ihre angestammte Berliner Heimat zurückkehren. Der bayerische "Mia san mir!"- Standpunkt ist wenig erfolgversprechend.

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Rolf-Dirk Maehler

Daß nur Gewinnmaximierung keine erfolgversprechende Geschäftspolitik sein kann, wird auch der

... Herr Vorstandschef lernen müssen. Zwar steht sein Unternehmen mit dieser Fehlentwicklung nicht alleine, weshalb man vermuten darf, dß auch an vielen Businessschulen der Begriff "Kundenzuriedenheit nicht mehr vorkommt. Aber Gewinne, wenn auch keine überhöhten, ergeben sich von alleine, wenn Qualität, Kreativität und kundengerechte Produkte den Kunden das Gefühl vermtteln, daß sie im Mittelpunkt des Firmeninteresses stehen. Das Gefühl "angezockt" zu werden tritt leider immer öfter auf und es wäre nicht das erste Mal, daß Unternehmen daran scheitern.

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Rolf-Dirk Maehler

Auch der Herr Vorstandschef sollte lernen, daß Gewinnmaximierung keine Geschäftspolitik ist

Wer die Kundenzufriedenheit aus dem Blick verliert, wenn er einen Konzern "umbaut", der wird sich mit Problemen konfrontiert sehen. Nun steht der Herr Löscher mit diesen Problemen nicht alleine, ganz im Gegenteil. Es scheint, daß viele Business-Schulen die jungen Leute (und auch ältere) in die falsche Richtung schicken. Die richtigen Gewinne (nicht unbedingt überhöhte) ergeben sich von alleine, wenn man sein Geschäft richtig führt, aber als alleiniges Unternehmensziel sind sie absolut untauglich.

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Caspar Mendrzyk

Eine hübsche Gesellschaft dank Herrn Cromme

Das Siemens-Problem fing mit Herrn Cromme an, Aufsichtsratmitglied als 1998 der Bestechungsparagraph in Kraft trat. Wohlwissend, daß im ganzen Nahen Osten und auch anderswo kein Geschäft ohne " nützliche Nebenabgaben" zustande kommt, tat er so, als ob darüber im Aufsichtsrat von S. nie gesprochen wurde. So konnte er Überraschung heucheln, als der Siemensvorstand später seinen Hut nehmen mußte. Cromme nicht doof spielte jetzt den Saubermann und engagierte Headhunter mit dem Finden von Vorstandsnachfolgern, wohl wissend, daß Headhunter dieses oft mit dem Know How studentischer Budenvermittlungen betreibwn. So kam es wie kommen mußte, ein Branchenfremder aus der 2. Reihe durfte Siemensgeneral spielen. Und da man zu der Zeit die Medienaufmerksamkeit am ehesten erregte, wenn man Bestechungstäter präsentierte, wurde Siemens von fast allen technischen "Führungsleuten " gereinigt . Die fehlen nun. Was blieb: Eine hübsche Laien-Gesellschaft. Herr
Cromme kassierte bisher 2stellige Millionen.

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Fritz Freigassner

Der Löscher ist doch ein armer Teufel!

In einer Gesellschaft, die zurück auf die Bäume will, hat eine Technologiekonzern kein leichtes Dasein.
Nur, mein Mitleid hält sich in Grenzen. Ich hab von Siemens noch nie gehört, dass die Energiewende, so wie sie Deutschland will, eine absolute Verrücktheit ist. Im Gegenteil die Broschüren dieses "windigen Konzerns" strotzen nur so von Ökospinnerei und unerfüllbaren Wünschen.

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k. roes.
klaus roesecke (klaro67) - 24.11.2012 21:32 Uhr

Sollten wohl besser in China produzieren!

Die Chinesen wissen, wie man den technologischen Rückstand (siehe Solarindustrie) innerhalb kürzester Zeit aufholt und dann überholt. Überholen ohne Einzuholen. Deutschlands Zukunft! Wird aber alles besser mit EU und Frauenquote!

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Jörg Groß

Komplexität von Projekten ist für die Allgemeinheit nicht zu erahnen

Ausgehend von dieser Annahme, habe ich fast ein wenig Verständnis für so manchen hier getätigten oberflächlichen Kommentar.
Aber auch nur fast. Wer keine Kenntnisse von Projekten und deren Unabwägbarkeiten hat sollte besser keinen Kommentar von sich geben. Wenn früher die Anforderung darin bestand eine Deutsche Norm zu erfüllen die nicht selten von Siemens mitgestaltet wurde, müssen in einer globalisierten Welt eine Vielzahl unterschiedlichster Normen erfüllt werden. Hinzu kommen wechselnde Anforderungen während der Projektlaufzeit. In den verschiedenen Märkten versuchen Konkurrenten zudem agressiv über den Preis Anteile zu gewinnen. Deren Produkte halten oft schon leicht überdurchschnittlichen Belastungen nicht stand. Währenddessen Produkte von Siemens über die ich Kenntnisse habe, sogar Anforderungen weit über die Norm und oft auch extreme spezifischen Anwendungsfälle beherrschen. Ich bin stolz bei Siemens zu arbeiten und werde kein schlechtes Wort über dieses Unternehmen

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.11.2012 11:11 Uhr
Vespasia Pellegrino

Ja, ja, ja ...

... die Welt ist ungerecht. Hier geht es um das Unvermögen eines deutschen Konzerns mit technischen Produkten, einen Großkunden zu beliefern, nicht dass das aus dem Blickfeld gerät. Dazu gehört auch, Vorschriften und Randbedindungen beider Entwicklung zu berücksichtigen. Wer das nicht begreift und kann, ist weg vom Fenster. Da hilft auch kein Stolz.

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Carlos Anton

Zuviele Fachfremde in der Siemensführung

Siemens ist noch immer ein Unternehmen mit Spitzenprodukten auf de ganzen Welt, aber es hilft nicht, wenn bei einem Technologiekonzern Fachfremde die Richtung vorgeben. Herr Löscher mag ein guter Pharmamanager sein, aber die komplexen Produkte, die Siemens produziert, versteht er nicht und viele in seiner Entourage auch nicht. Nur wer das Produkt versteht, kann die Kundenbedürfnisse verstehen. Ausserdem hat man immer öfter den Eindruck, die deutschen Unternehmen unterschätzen immer wieder die Komplexität von Steuerungssoftware. Ich kann mich an Probleme bei AirBus, Daimler und Telekom erinnern.

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24.11.2012, 16:38 Uhr

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