geg. FRANKFURT, 11. Februar. Die börsennotierte Leifheit AG, Nassau/Lahn, hat im vergangenen Jahr ihre Ziele verfehlt. Statt wieder auf den Wachstumspfad zurückzukehren und den Gewinneinbruch des Vorjahres wettzumachen, ist der Umsatz noch einmal gesunken und das Unternehmen in die Verlustzone gerutscht. Anläßlich der Konsumgütermesse Ambiente teilt die Gesellschaft mit, daß bei dem Hersteller mechanischer Haushaltsgeräte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern negativ ausfallen wird. Im Jahr 2003 hatte es noch bei 11,2 Millionen Euro gelegen, was gegenüber 2002 fast einer Halbierung gleichkam. Der Umsatz von Leifheit ist nach einem Rückgang um 3 Prozent im Vorjahr im abgelaufenen Jahr noch einmal um 5 Prozent auf 317 (Vorjahr 333) Millionen Euro gesunken. Dabei habe man sich im Inland beim Haushaltswarenbereich mit einem kleinen Zuwachs sogar gut behaupten können. Stark gesunken sei der Umsatz im Export außerhalb des Euroraumes. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, geht Leifheit dazu über, Produkte zunehmend im Ausland fertigen zu lassen. Die Produktion von Personenwaagen (Marke Soehnle) ist im Inland bereits völlig eingestellt worden. "Bei gleichzeitiger Belebung des Umsatzes rechnet der Vorstand im Jahr 2005 wieder mit einem positiven Ergebnis vor Zinsen und Steuern in der Größenordnung von 10 Millionen Euro", zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich.
