Home
http://www.faz.net/-gqe-6ykqu
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Lager für Edelmetalle Deutsche Bank baut Goldspeicher in London

Die Deutsche Bank will vom aktuellen Goldrausch auch als Vermieter hochgesicherter Lagerstätten profitieren. Das Geldhaus will in Großbritannien einen Tresor für Edelmetalle bauen.

© dpa Vergrößern Wohin mit all den Goldbarren?

Die Deutsche Bank will aus der boomenden Gold-Nachfrage mehr Kapital schlagen und baut ein Lager für Edelmetalle auf. Der Gold- und Silberspeicher werde von der weltgrößten Sicherheitsfirma G4S errichtet, teilte der Chef des weltweiten Metallhandels der Deutschen Bank, Raymond Key, am Dienstag mit. „Dies ist ein wichtiger Schritt für die fortlaufenden Anstrengungen der Deutschen Bank, eine physische Präsenz bei Edelmetallen aufzubauen.“ Kunden wollten ihre materiellen Besitztümer an verschiedenen Orten lagern.

Wie viel die Deutsche Bank für die neue Lagerstätte bezahlt, ist nicht bekannt.

Auch andere Unternehmen planen Bau von Tresoren

Unternehmenskreisen zufolge wird der Speicher in London eingerichtet. Die britische Hauptstadt ist Zentrum des weltweiten Goldhandels. Der Platz für die Lagerung des Edelmetalls ist jedoch knapp. Nach Angaben der „Financial Times“, die zuerst von den Plänen der Deutschen Bank berichtete, will auch Barclays Capital im Sommer einen Tresor in London eröffnen. Ebenso prüfe der amerikanische Sicherheitskonzern Brink’s den Bau einer weiteren Lagerstätte.

Laut G4S begannen die Verhandlungen mit dem größten deutschen Finanzinstitut über den Tresor-Bau vor drei Jahren, als die Wirtschaftskrise eine höhere Nachfrage nach Edelmetallen auslöste. Nun sei ein Zehn-Jahres-Vertrag unterzeichnet worden. Gold kostete am Dienstag 1645 Dollar je Feinunze. Im Februar waren es sogar 1776 Dollar. Experten halten einen weiteren Preisanstieg wegen der niedrigen Zinsen in Europa und Amerika für möglich.

Mehr zum Thema

Quelle: RTR

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Reich für die Insel Das sind die Inseln der Superreichen

Immer mehr Multimillionäre leisten sich den Luxus einer eigenen Insel oder kaufen dort Immobilien. Die Preise für diese Traumorte steigen. Mehr Von Kerstin Papon

24.10.2014, 08:04 Uhr | Finanzen
Pflichtfach in Großbritannien Fünfjährige müssen Programmieren lernen

Seit September ist Programmieren für britische Schüler ab fünf Jahren ein Pflichtfach. Die Regierung in London will einem Fachkräftemangel entgegenwirken, denn die IT-Branche ist ein wichtiger Wachstumszweig. Mehr

29.10.2014, 11:00 Uhr | Gesellschaft
Starke Konjunktur Britannien, du hast es besser

Großbritannien ist dieses Jahr Europameister im Wirtschaftswachstum. Warum prosperiert das Land, während anderswo Stillstand herrscht? Mehr Von Marcus Theurer, London

23.10.2014, 14:28 Uhr | Wirtschaft
Deutschland-Schau in London Abseits der alten Klischees

Für viele Briten ist deutsche Geschichte vor allem Nazi-Zeit - eine Ausstellung im British Museum in London will das nun ändern. Sie zeigt 600 Jahre deutscher Geschichte - mit Goethe, Meißner-Porzellan und dem VW Käfer. Mehr

17.10.2014, 14:57 Uhr | Feuilleton
Amazon Neues Rechenzentrum im Raum Frankfurt

Der größte Internetknoten der Welt befindet sich in Frankfurt, und er wird weiter wachsen. Denn Amazon hat sich ein neues Rechenzentrum eingerichtet - gerade der strengen Regeln im Datenschutz wegen. Mehr

23.10.2014, 16:12 Uhr | Rhein-Main
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 20.03.2012, 13:52 Uhr

Orbáns Machtinstinkt

Von Stephan Löwenstein, Wien

Der ungarische Regierungschef weiß, wie Macht funktioniert. An der nun von ihm zurück gezogenen Internet-Steuer hat er das einmal mehr gezeigt. Mehr 2 2

Umfrage

Sparen Sie angesichts der niedrigen Zinsen noch?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Deutschland sticht in See

Das „Traumschiff“ steuert in die Insolvenz: Es erwirtschaftet schlicht zu wenig Geld – obwohl das Interesse an Kreuzfahrten so groß ist wie nie zuvor, wie unsere Grafik des Tages zeigt. Mehr

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden