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Kyoto-Kommentar Lob für Kanada

 ·  Kanadas Kyoto-Rückzug ist ein Sieg der Vernunft. Schade nur, dass Kanada nicht schon in Durban reinen Wein einschenkte. Das hätte dem politischen Öko-Optimismus den Zahn gezogen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (56)

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Heinz Thieme

Sieg der Vernunft, ist es schon Vernunft?

Auf jeden Fall ist es ein sehr sinnvoller Schritt, den die Kanadier da getan haben. Aber haben sie wirklich erkannt, dass es keine wissenschaftliche Begründung dafür gibt, dass mehr CO2 in der Atmosphäre das Klima verändern würde? Im Kommentar wird von nicht mehr tragbaren Kosten des Umweltschutzes gesprochen. Aber mit Umweltschutz hat die Verminderung der CO2-Emissionen nichts zu tun. CO2 ist nun mal ein Gas, das unverzichtbarer und vorrangiger Baustoff des pflanzlichen Lebens, und Abfallprodukt des tierischen Lebens ist. Ohne CO2 gäbe es kein Leben der vorhandenen Art auf unserer Erde. Also, mit Umweltschutz kann der Ausschluß eines Gases des Lebenskreislaufes aus dem Lebenskreislauf nichts zu tun haben. Und darüber hinaus hat CO2 keine irgendwelchen Wirkungen auf das Klima, besser Klimate, dieser unserer Welt. Es gibt weder theoret. Erkenntnisse noch irgendeinen Beweis dafür, dass es solche Klimawirkungen haben könnte. Dennoch, das Dogma der Klimawirkung wird ständig ausposaunt.

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Thomas Junggeburt

Wir müssen alle noch viel lernen...

unabhängig vom Alter. Anscheinend gibt es aber einen Unterschied: die einen wissen es, die anderen empfehlen es nur.

.

Die genannten Staaten gefallen Ihnen nicht? Erlauben Sie mir darauf hinzuweisen, dass dies keine Rolle spielt.

Zum Thema Mehrheit schweigen Sie? Das ist nicht das dümmste.

Don't feed the trolls, heißt es. Vielleicht tue ich Ihnen ja Unrecht, aber meines Ermessens können wir angesichts des erreichten Niveaus von Antworten die Diskussion ausklingen lassen.

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harm zorc
harm zorc (toughdown) - 15.12.2011 23:47 Uhr

Riesen-Irrtümer

Um einen Block eines AKW (das sind rd. 800 MW) zu ersetzen, werden rund 1.600 Windräder benötigt. Ein AKW hat aber mehrere Blöcke. Aneinander gereiht, mit technisch optimalem Abstand, ergäben 1.600 Mühlen eine Strecke von Hamburg nach Marseille. Von den spezif. Stromtrassen und den Zwischenspeichern mal ganz abgesehen. Ein irrwitziges Projekt ! Das klappt nur mit Hilfe reisiger Subventionen. Wie auch die Sonnen-Energieumwandlung nur auf der Basis von EU-Subventionen funktioniert. Das Ganze im Umfeld enormer Schuldenstände der subvertionierenden Staaten, denen der Staatsbankrott nahe ist. Kaum zu glauben. Ich mache Schröder und Eichel verantwortlich, die Bescheid wussten -- und klar zu dumm für die Folgeneinschätzung waren.

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Klaus Peter Kraa

Mit dem Gesellschaftsvertrag will der amerikanische Philosoph (Kontraktualist) John Rawls

die „Gerechtigkeitslücke“ schließen, die entsteht, wenn zu rasche und unüberlegte, weil opportunistische politische Entscheidungen getroffen werden, die nach dem Konkordanzprinzip wesentliche Interessengruppen im Lande unberücksichtigt lassen. Wie seinerzeit Alexis de Toquevilles in der amerikanischen Verfassung des 18.Jh. die Gefahr der „Diktatur der Majorität“ oder „Tyrannei der Mehrheit“ gesehen hat, könnte man hierzulande insbesondere bei jüngsten energiepolitischen Entscheidungen eine „Diktatur der Uninformiertheit“ oder „Tyrannei der weinerlichen Ängstlichkeit“ sehen.

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Klaus Keller
Klaus Keller (kkeller) - 14.12.2011 17:33 Uhr

Die oft kritisierten Ölsande bieten die Möglichkeit die Abhängigkeit von arab. Öl zu reduzieren.

Die Nordamerikaner meinen es Ernst mit dieser Absicht. Poitiker in den USA + Kanada
haben schon mehrfach betont das sie Ihre Abhängigkeit von Öl+Gasimporten reduzieren wollen.

Und beide sind klug genug die einheimischen Resourcen zu nutzen.

Die deutschen Kritiker mögen vielleicht etaws anderes im Sinn haben, haben dabei aber ein miserables Gedächnis.
Vor 20 Jahren marschierten Irakische Truppen in Kuwait ein.
Eine Koaltion mehrerer Staaten warf Hussein wieder hinaus, der Preis tausende Tote und die größte Ölpest aller Zeiten.

Wer den Kanadiern heute vorwirft die eigenen Resourcen nutzen zu wollen wird demnächst wohl selbst Soldaten in die Gaslieferländer schicken müssen um die Versorgung sicher zu stellen, es sagt nur keiner.

Ich schicke lieber Polizisten zu Kastortransporten und in Braunkohlereviere wenn nötig als Soldaten in den persichen Golf.

Wahrscheinlich machen wir längdt notwendigerweise beides.

Windkraft und Sonne werden zum heizen nicht genügen

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.12.2011 23:50 Uhr
harm zorc
harm zorc (toughdown) - 15.12.2011 23:50 Uhr

Ölsande in Manitoba

reichen für mind. 150 Jahre. Ganz Nordamerika muss sich eigentlich um die Zukunft keine gr. Sorgen machen. Außer, China und Indien müssen aus Strategischen Gründen angreifen.
Kann man sich derzeit kaum vorstellen, oder?

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 15.12.2011 16:41 Uhr

@christian wrobel : wunschdenken hilft nicht

Eine russ Firma hat dem Iran dazu veholfen das sein Kernkraftwerk läuft.
Das Kernkraftwerk hat die Aufgabe Strom zu produzieren.
Dies tut das Kernkraftwerk so günstig das es sich lohnt Ergas + Erdöl zu exportiern.

Wenn wir Kernkraftwerke abschalten und unsere Kohlekraftwerke nicht durch besere ersetzen werden mehr Gaskraftwerke gebaut, soweit die überlegungen der Kommunen.

Ich finde die Vortellung unerträglich wenn wir auf diesem Wege diesem Staat unter die Arme greifen anstatt Uran + Kohle in Australien oder Kanada oder sonstwo zu kaufen.

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Christian Wrobel

@Klaus Keller Schön, und was machen die Kanadier,

wenn sie all ihr Ölsand ausgebuddelt haben? Packen sie dann nach der Art der Wanderheuschrecken ihre Sachen zusammen und ziehen woanders hin?

Ob Sie es glauben oder nicht, es gibt noch andere Alternativen als die Wahl zwischen Umweltzerstörung und Krieg um die letzten fossilen Ressourcen!

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Klaus Keller
Klaus Keller (kkeller) - 14.12.2011 18:50 Uhr

@ Christian Wrobel: haben sie schon einmal etwas von entführten Gastankern gehört?

Nein? Dann müssen sie völlig Taub sein. Als ich diese Nachricht das erste mal hörte ich befürchtet man setzt den Tanker als Waffe ein (kein Rheindampfer, was schlimm genug wäre)
Können sie sich vorstellen was das bedeutet?

Ich habe auch nichts von einziger Altenative geschrieben.
Wieviel Öl haben wir in den letzten Jahren aus Libyen bezogen?
Wieviel aus dem Iran oder Irak oder Syrien etc....
Russland ist auch eine Demokratie reinsten Wassers wie kürzlich zu beobachten war deshalb
wollen so viele Kommunen Gaskraftwerke bauen die auch so schön billig sind, das Erdgas ist es auf die Dauer nur nicht.

Nein, wir können Kohle, Braunkohle, Kernenergie und und und nutzen,

Ich habe EINEN wichtigen Beweggrund beschrieben warum die Kanandier so handeln und das es sinvoll ist, eben um weniger oft in den Krieg ziehen zu müssen.
Die klimatischen + räumllichen Verhältnisse in Kanada sind auch anders als in Freiburg i. Br.

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Christian Wrobel

Ach so, Sie meinen,

die einzige Alternative für Kanada (und uns) wäre, Krieg zu führen?! Na, da können wir den Kanadiern ja dankbar sein bei soviel Selbstaufopferung?! Seht her, wir zerstören lieber unser Land, bevor wir uns gewaltsam nehmen, was uns nicht gehört! Wunderbar!

Bei so viel Weitsicht wird man am Ende beides haben: ein zerstörtes Land, keine Ressourcen, ... und keine Einwohner!

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Klaus Peter Kraa

Wo politisch-ökologischer Schwachsinn in der Politik Methode gewinnt, wie in unserem Lande,

sollte man sich die kanadische Entscheidung als eine Maxime politischen Handelns zur Brust nehmen. Zum Beispiel der Ausstieg aus der Kernenergie, den sonst niemand mit vollzieht, im Gegenteil, Schweden steigt sogar wieder ein, fördert deshalb nicht die Sicherheit, aber forciert den Einsatz fossiler Brennstoffe und stärkt neben dem Klimawandel auch die Anteile der Windmüller und Sonnenanbeter an der Börse. Für den Verbraucher steigen Strompreise bereits jetzt exponentiell (bei mir um 30%, da ich kein Aluminium herstelle) und Herr Weise von der Agentur für Arbeit bekommt mehr Arbeit, unter Andren zunächst dank AREVA. Aber wenn auch bei den Mehrheitsparteien jetzt das Schielen nach einer Klientel grün-rot-roter Parteien zum Prinzip politischen Handels wird, ist dringend ein Systemwechsel geboten: Zum Beispiel könnten wir einen Gesellschaftsvertrag nach dem Muster von John Rawls entwerfen und umzusetzen versuchen: Aber zunächst: Kanada geh voran, wir folgen.

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.12.2011 13:23 Uhr
Thomas Junggeburt

Einzigartige deutsche Energiewende

Ohne lange nachzudenken fallen mir Japan, Italien und die Philippinen ein, so einzigartig ist die Energiewende anscheinend nicht.

Die Energiewende wurde sowohl von rot-grün als auch von schwarz-gelb beschlossen/bestätigt. Kann natürlich alles gegen den Wählerwillen sein.
Umfragen zufolge ergibt sich allerdings das gleiche Bild.

Wenn Sie also weder wahrnehmen, dass Deutschland nicht isoliert ist, noch wahrnehmen, dass die zur Verfügung stehenden Indikatoren für Bestimmung von Mehrheiten (Parlamentsbeschlüsse (unabhängig von regierenden Parteien) und Umfragen) ein belastbares Bild ergeben, dann darf (muss?) man Ihre Wahrnehmungsfähigkeit wohl als eingschränkt bezeichnen.
Wie lautet Ihrer Meinung nach doch gleich der umgangssprachliche Begriff dafür?

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Christian Wrobel

Kein Problem!

Mal davon abgesehen, dass nicht davon die Rede sein kann, das Deutschland bereits ausgestiegen ist, so gibt es es aber doch Parallelen zu anderen Ländern:

- Japan hat 80% seiner Reaktoren abgeschaltet (und offenbar kein größeres Problem damit),
- Belgien und die Schweiz wollen aussteigen,
- Italien hat den Wiedereinstieg nach einer Volksabstimmung abgeblasen,
- Großbritannien und Schweden wollen wieder neue bauen, aber nur ohne öffentliche Gelder,
- Frankreich will seine Abhängigkeit vom Atom langfristig reduzieren.

Die Macht des Faktischen besagt, das in Westeuropa in den letzten 20 Jahren nur eine handvoll Reaktoren neu in Betrieb genommen wurden, zu wenig, um den Status quo langfristig aufrecht erhalten zu können!

Gegenfrage: Zeigen Sie mir eine Umfrage, die die Energiewende n i c h t befürwortet. Das ist wahrscheinlich einfacher!

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Klaus Peter Kraa

"Schwachsinn" steht umgangssprachlich für Unsinn, das heißt eingeschränktes Wahrnehmungsvermögen

bzw. eingeschränkte Wahrnehmungsfähigkeit und bezieht sich auf die einzigartige deutsche Energiewende (wenn Sie noch ein Land wissen, das ausgestiegen ist, scheuen Sie sich nicht, es zu nennen). Und wenn Sie irgendwie nachweisen können, daß die Energiewende auf Grund einer Mehrheitsmeinung erfolgt ist, dann geben Sie doch an, welche Beschlußlage hier gemeint sein kann. Eine Mehrheitsmeinung liegt nicht schon deshalb vor, weil jemand meint, er wäre in der Mehrheit, das haben sicherlich die Akteure von Stuttgart 21 auch gedacht.
Genau solche "Demokraten" wie Sie sind es, die Platon gemeint hat, da passt das Zitat doch genau und ich bin immer froh, wenn ich ins Schwarze treffe.

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Thomas Junggeburt

Lieber Herr Kraa,

Anhänger der griechischen Philosophie neigen deutlich weniger zur Polemik, dafür mehr zur Logik als Sie.
Auch würden die griechischen Philosophen sich wohl mehr an den Fakten orientieren.
So ist die Diffamierung einer anderen Meinung als "Schwachsinn" eines Philosophen sicherlich unwürdig, das sollte auch für selbsternannte Anhänger gelten.
Und nur mäßiges Allgemeinwissen sollte reichen, um zu wissen, dass Deutschland keineswegs als einziges Land aus der Kernenergie aussteigen möchte.
Und wenn es so wäre, so würde doch gelten, dass "Gott bewahre, daß wir zur Mehrheit tendieren".
Schön zu sehen, wie Sie einerseits betonen, das niemand den deutschen Richtungswechsel mit vollzieht (welche Quellen nutzen Sie eigentlich, um sich zu informieren?), um andererseits Mehrheitsmeinungen abzuqualifizieren.
Ziemlich beliebiges Geschwafel, Platon-Zitate wirken da irgendwie unfreiwillig komisch.

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Klaus Peter Kraa

Gott bewahre, daß ich zur Mehrheit tendiere

denn als Anhänger der griechischen Philosophie sehe ich insbesondere die radikale Demokratie eher als "Anarchie der Lüste" (Platon, Politeia), die, wenn sie wirklich akzeptale Ergebnisse für die Menschen bringen will, den charismatischen Führer von Max Weber braucht, der aber noch nirgendwo gesehen worden ist. Übrigens ist die deutsche Demokratie auch schon zwei Mal auf der Strasse gestorben, letztmals 1933.
Und was die Rawls´sche Gerechtigkeitslücke anbelangt, da schauen Sie doch mal nach Stuttgart 21, dort ist sie doch geschlossen worden, wie auch immer jetzt das Ergebnis umgesetzt werden soll.

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Christian Wrobel

Tja, die Mehrheit in diesem unserem Lande ist aber nicht ihrer Meinung!!

Und selbst wenn wir dem Muster Rawls folgen würden, können Sie sich sicher sein, dass die Entscheidungen nicht anders aussehen würden!

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Sönke Peters

Deutsche Aufgeregtheiten

Schon vor Jahren hatte Kanadas Premier Steven Harper das Kyoto-Protokoll für Kanada als absolet erklärt – eine Tatsache, die in den deutschen Medien nie zur Kenntnis genommen wurde. Der offizielle Austritt erfolgte nun lediglich noch pro forma, weil jeder kanadische Haushalt für den Mumpitz der anthropogenen Erderwärmung von einer internationalen Lügen- und Betrugseinrichtung mit $CAN 1,000.00 zur Kasse gebeten werden sollte.
.
Im Übrigen versorgen 18 Kernkraftwerke 33 Mio. Kanadier mit Strom – im Gegensatz zu den 17, die Deutschland einstmals zur Verfügung hatte.
.
Jede Wette, dass nun die deutschen Medien nächstes Frühjahr wiedermal die lächerlichsten Horrorgeschichten über die kan. Robbenjagd als mediale Sau durch’s Dorf treiben wird.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.12.2011 00:00 Uhr
harm zorc
harm zorc (toughdown) - 16.12.2011 00:00 Uhr

Volksverdummung

Ungefähr 95 % aller Schadgase steigen von den Meeresböden auf... die "Ökologisten" haben folglich keine Chance ihre Schwerpunkte dauerhaft zu verteidigen. Die Sonnenaktivität schwankt stark. Gegen heftige Licht-und Teilchenstrahlung sind weder die Elektronik noch das Leben besonders standfest. Man sollte wieder Gottvertrauen üben und Demut. Die Volksver-dummung von der machbaren Vorbeugung lenkt gewaltige Geldmengen an dubiose Gruppie-rungen. Diese sollten sich lieber um den Zugang zu Trinkwasser kümmern, dort lauert die
Massen verschlingende Katastrofe.

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Alexandra Scholer

Vielen Dank an Herrn Welter und die FAZ

für das Veröffentlichen dieses Artikels. Es freut mich ausserordentlich, beim Lesen der Leserkommentare zu sehen, dass ich nicht alleine stehe mit meiner Meinung über den Klimawandel.
Bei den sich schlagartig (Durban?) vermehrt auftretenden Schlagzeilen in TV und Print zu den sich scheinbar häufenden Klimakatastrophen rund um den Globus beschleicht mich mehr und mehr ein ungutes Gefühl der öffentlichen Bevormundung, die besonders in Deutschland ausgeprägt erscheint.
Noch erfreulicher wäre es, wenn die FAZ einen Artikel zum Stand der Klimaforschung speziell unter Einbeziehung der skeptischen Stimmen drucken würde.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.12.2011 16:48 Uhr
Thomas Junggeburt

Eine öffentliche Bevormundung kann ich beim besten Willen nicht erkennen.

Die Existenz eines menschlichen Einflusses auf das Klima einerseits sowie dessen Relevanz andererseits wird doch nicht nur kontrovers diskutiert, sondern von einer großen Anzahl von Menschen in Frage gestellt. Und das keineswegs von Leuten, die den Eindruck erwecken, über mehr Informationen als andere zu verfügen oder eine kritische Geisteshaltung demonstrieren, die sich von Medien nicht so leicht manipulieren lässt.
Die These vom menschgemachten Klimawandel und dessen Folgen hat leider ein Akzeptanzproblem, denn bewiesen ist sie erst, wenn es zu spät ist. Na also sagen die einen, dann warten wir also ab, bis sie bewiesen ist. Alles andere ist, um ein paar Begriffe zu zitieren, Religion, Wahn, Diktatur oder zumindest Gutmenschentum (der letzte Begriff wird meistens so benutzt, als ob Gut das Gegenteil von Dumm sei).
Ob es sich lohnt, den Ausstoß sogenannter Treibhausgase zu reduzieren, lässt sich nicht zweifelsfrei beurteilen. Entscheiden muss man es trotzdem jetzt.

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Wolfgang Kaeflein
Wolfgang Kaeflein (Wokae) - 14.12.2011 14:54 Uhr

Als Sieg der Vernunft kann man Kanadas Rückzug sicher nicht bezeichnen

In erster Linie ist es feige, von zu Hause aus verlautbaren zu lassen " Ätsch ich habe es mir anders überlegt". Besonders vernünftig scheint es mir auch nicht zu sein. Vernünftiges Handeln setzt voraus, dass man möglichst alle wichtigen Faktoren in einen Entscheidungsprozess miteinbezieht. Rein ökonomisches Denken führt wie man an der Eurokrise (Liberalisierung der Märkte) sehen kann, immer häufiger ins Disaster. Und Öko-Optimisten finden sich unter den Befürwortern der kanadischen Haltung und nicht in Durban. Getreu dem Motto kurz vor dem Aufprall: "bis jetzt ist alles gut gegangen, ich weiß gar nicht was die Leute wollen, von wegen Klimaveränderung". Habe schon vernünftigere Kommentare gelesen.

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Christian Wrobel

Vielleicht ein kleiner Ausflug nach Alberta (Athabasca) gefällig?!

Damit sich jeder davon überzeugen kann, wie "vernünftig" die Ölsand-Politik Kanadas ist!

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Sven Weihusen

Frechheit!

Das Klimaschutz nicht unbedingt Arbeitsplätze kostet hat Europa bewiesen. Und wie dumm waren denn die damaligen kanadischen Politiker, das sie die Kosten nicht kannten? Wer Kanadas Reaktion gut heißt, der findet auch das Verhalten der Griechen okay, denn die haben auch versprochen sich an den Stabilitätspakt zu halten und es dann nicht getan.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.12.2011 00:11 Uhr
harm zorc
harm zorc (toughdown) - 16.12.2011 00:11 Uhr

Klimaschutz?

Ohne Subventionen klappt im Umwelt- und Klimaschutz gar nichts ! Fotovoltaik ist eine Folge gewaltiger Geldmengen, die vom normalen Kunden zum Voltaiker fließen, alles auf der Grundlage der EU-Gesetzgebung. Wer weiss, dass die Firmen, die Fotovoltaik produzieren, kaum aus Europa kommen, glaubt nicht an hier entstehende Arbeitsplätze im nennenswerten Umfang. Die gewaltigen Subventionen ziehen statt dessen das Geld aus den Branchen ab, die richtig Arbeitsplätze schaffen würden.

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Jean Jacques Jassoy

Pragmatiker = Ökos

Ob wahr oder unwahr, die Treibhauseffektannahme eröffnet neue Märkte und schafft dabei Innovationsdruck. Alle langfristig resultierenden technischen Errungenschaften werden Teil unseres technologischen Repertoirs, dessen Erweiterung bisher stets die Basis unserer Wohlstandsgesellschaft war. Die "CO2-Religion" ist in jedem Fall ein nützliches Instrument zur Beschleunigung dieser Entwicklung, mit der auch deutsche Unternehmen Geld verdienen können. Wer kann da was dagegen haben?

Wie alle satten Riesen haben die Quasimonopolisten der Energieversorgung in D sich der Trägheit ausgeliefert und wollen ganz unmarktwirtschaftlich die bei neuen Projekten üblichen Investitionsvorlagen unter Zuhilfenahme diverser Schauermärchen so weit wie möglich sozialisieren (Stichwort: Gewinn ohne Risiko).

Internationale Abkommen können die Einschätzung des Absatzmarktes für Windräder etc. und damit die unternehmerische Produktionsplanung erleichtern.

Fazit: Die "CO2-Religion" ist alles, nur nicht schädlich

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Christian Wrobel

Was hat der Bruch von internationalen Abkommen

und die Zerstörung ganzer Landstriche mit "Vernunft" zu tun?! Das Beispiel Kanadas zeigt, das Klimapolitik nicht isoliert zu betrachten ist, sondern eben auch viel mit Umwelt- und Energiepolitik zu tun hat! Die Einstellung der Ölsandförderung hätte ausgereicht, um alle klimapolitschen Ziele Kanadas zu erfüllen! Wer einer gigantischen Umweltzerstörung wie der Ölsandförderung in Kanada den Vorzug vor einer nachhaltigen Entwicklung gibt, der wird vielleicht in den nächsten 10 Jahren einen wirtschaftlichen Vorteil haben, langfristig aber buchstäblich verbrannte Erde hinterlassen! Ich bezweifle, dass die Kanadier eine vergiftete Mondlandschaft von der Größe Englands wirklich wollen! Und wenn Herr Welter meint, diese Politik auch noch als Vorbild für finanzpolitisches Handeln bezeichnen zu müssen, dann kann man bei so viel "Verstand" nur noch in Deckung gehen!

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hans HUEBER
hans HUEBER (HUEBER1) - 14.12.2011 11:31 Uhr

lob für Kanada

lob für Kanada dank an herrn Welter: diese heuchelei der wohlstandsweltverbesserer.
ein mittlerer vulkanausbruch schleudert mehr schädliche emissionen in die luft als alles andere

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otto sundt
otto sundt (drto) - 14.12.2011 11:30 Uhr

Co² Kontingent

Auf dem Gipfel in Durban hat jeder Teilnehmer 2,2 Tonnen CO² produziert. unter ihnen auch Norbert Röttgen und dt. NGO's. Sie liegen damit weit über dem Jahreskontingent welches der globale Herr Röttgen jedem Erdenbewohner verordnen möchte. Wollten er und die dt. Klima-NGO's dieses zusätzliche CO² neutralisieren, dürften sie bis Mitte 2012 nicht atmen, was sie natürlich nicht tun werden. Sie werden stattdessen hoffen, dass niemand die Widersprüche ihrer Klimareligion bemerkt oder auch darauf, dass andere CO²-Produzenten zu Millionen "stillgelegt" werden, da es noch nicht genügt Kritiker und Skeptiker mundtot zu machen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.12.2011 16:33 Uhr
Detlef Symietz
Detlef Symietz (Symietz) - 14.12.2011 16:33 Uhr

Wollten er und die dt. Klima-NGO's dieses zusätzliche CO² neutralisieren, dürften sie bis Mitte 2012

nicht atmen, was sie natürlich nicht tun werden.

Die Anmerkung sei mir gestattet: aber schön wär`s halt doch. Und wenn`s nur ein halbes Jahr wäre.

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Franz Siebrech
Franz Siebrech (rosi110) - 14.12.2011 10:57 Uhr

Kritikunmündige Bundesregierung plus Opposition

Sehr guter Kommentar. Hätten wir doch Kanadier oder auch Briten in der Regierung!
Die Besserwisser und Hochmoralisten aber haben in Berlin das Wort. An der Spitze die kritikunmündige Kanzlerin.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.12.2011 11:05 Uhr
Eckart Härter

Hätten wir doch Kanadier oder auch Briten in der Regierung!

Und Chinesen !!!

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Eckart Härter

Erleichtert, ich bin einfach nur erleichert, wenn ich die Mehrzahl der Kommentare lese

Atomkraft ist ungefährlich. Der CO2-Ausstoss auch. "Umweltschutz", eine plumpe Erfindung grüner Gutmenschen, gefährdet Arbeitsplätze. Die meiste Vernunft gibt es offenbar in China. Da boomt es, dass es nur so kracht. Obwohl man in Peking am hellichten Tag vor Smog oft nicht die Hand vor Augen sehen kann. Und Kernkraftwerke wollen die noch jede Menge bauen. Kohlekraftwerke zusätzlich auch. Vielleichtg haben die ja auch Endlager für unser bisschen Atomdreck. Ich freu mich schon auf Badeurlaub in Grönland. (Grön heisst grün...!)

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.12.2011 15:55 Uhr
Dieter Kölbel

DANKE!

Wie wahr das Ganze!

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Thomas Junggeburt

Ja, EIN Schlauer, und der heißt Härter

Mal abgesehen davon, das es mit dem "grün" in Grönland wohl nie so weit her war (eher Propaganda, um Auswanderer anzulocken) liegt Ihrem Kommentar die Logik zu Grunde, dass die Existenz eines natürlichen Klimawandels einen menschlichen Einfluss auf das Klima ausschließt oder doch zumindest irrelevant macht.
Damit stehen Sie in der Diskussion zwar nicht alleine, befinden sich aber auch nicht in der intelligentesten Gesellschaft.

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Eckart Härter

Mit Verlaub, @Herr Kokott

ich wollte eigentlich nur den "Oberschlauen" hier im Forum etwas entgegnen. Denn nach Meinung der Mehrheit scheinen in Durban doch nur internationale Deppen getagt zu haben...

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Wolfgang Kokott

Oh, ein Schlauer

ja, es stimmt, Grön heißt grün. Dann wissen Sie sicherlich auch, warum Grönland z.Zt. nicht grün ist. Das Klima hatte sich gewandelt, alles wegen den damals wie Pilze aus dem Boden schießenden Atomkraftwerken, den damals schon zuhauf fahrenden Autos und der damals schon bekannten Pflege des Umweltschutzes.
Vielleicht sollten Sie alles etwas hinterfragen, bevor Sie etwas posten. Und viel Spaß bei Ihrem Badeurlaub, wo auch immer.

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Jochen Mextorf

Vernünftige ...

Leute. Die fehlen uns in der Republik der Hysterie.

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Manfred Wehner

Kanada hat einen Anteil von

2% des weltweiten CO2 Ausstoßes. Jetzt sollen sie 15 Milliarden zahlen weil sie mehr in die Luft geblasen haben als verabredet, und dazu sind die Kanadier offenbar nicht bereit. Wen wundert das? Wer etwas von Computermodelling versteht weiß, dass das mit wachsender Anzahl der Parameter, die auch noch untereinander abhängig sind, die Voraussagen unsicherer werden. Die "globale, nicht aufzuhaltende" Erwärmungstheorie gleicht einer Religion. Glauben ist dann wichtiger als Wissen.

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Dieter Kölbel

Ja, Vernunft!

Meine Wunschagenda für 2012:
1. Aufhören mit dem Unsinn der CO2-Religion!
2. Wiederzuschalten aller Nicht-Siedewasser-AKW, dann mindestens 20 neue Generation IV auf eine schöne grüne Wiese und erst danach alle alten AKW vom Netz.
3. Sofortiges Ende von PV-Förderung.

Und: Volks-Abstimmungen darüber jederzeit gerne. Es ist so schön, wenn die
Immer-Fein-Dagegensein-Bürger mit Pauken und Trompeten verlieren!

E=h*ν

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.12.2011 16:02 Uhr
Kristian Laban

Bin auf jeden Fall dabei. Endlich sagt mal einer was Sache ist. Danke!

Ich möchte die Wunschliste noch etwas erweitern:

4. Auf dem ehemaligen Stuttgarter Bahnhofsgelände ist ja bald ordentlich Platz für ein schönes atomares Endlager. Da werden die Immer-Fein-Dagegensein-Bürger aber Augen machen. Da hätten wir dann endlich mal einen adäquaten Standort für dieses lästige Problem. Mit der zukünftig ausgebauten ICE Strecke kommen dann auch die Castoren dort viel schneller und unproblematischer hin.

5. Die alten AKWs auf gar keinen Fall vom Netz! Die stehen doch bereits quasi unter Denkmalschutz. Die Ölsand-Kanadier unterstützen uns bestimmt beim Antrag, die architektonisch wertvollen AKWs der Republik zum UNESCO Weltkulturerbe zu erklären. Wie sollen sonst unsere Kinder jemals die Errungenschaften des Atomzeitalters erfahren. Sonst glauben die ja noch, ihre Welt würde von hässlichen Windrädern angetrieben.

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Thomas Junggeburt

Zum Beispiel...

...darf man Notstromgeneratoren nicht in Höhe von Tsunami-Wellen platzieren. Oder Reaktoren nicht bei Übungen beschädigen (Tschernobyl).Oder oder oder.
Es lässt sich aber nur bei maximaler Ignoranz übersehen, dass dort, wo ein Fehler möglich ist, auch früher oder später ein Idiot auftaucht, der ihn begeht (oder/und es ist Korruption im Spiel).
Insofern verspüren viele Menschen den Wunsch, das de facto unbeherrschbare Gefahrenpotential der Atomenergie zu vermeiden. Zu glauben, dieses Potential sei beherrschbar, hat jedenfalls mehr religiösen Charakter als plumperweise vielen Menschen in diesem "Forum" unterstellt wird.

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Michael Scheffler

Was haben Sie gegen den SWR

Das Prinzip an sich ist in Ordnung. Man darf nur Notromgeneratoren nicht in Höhe von Tsunami-Wellen platzieren.

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Jahrgang 1965, Wirtschaftskorrespondent in Washington.

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