14.12.2011 · Kanadas Kyoto-Rückzug ist ein Sieg der Vernunft. Schade nur, dass Kanada nicht schon in Durban reinen Wein einschenkte. Das hätte dem politischen Öko-Optimismus den Zahn gezogen.
Von Patrick WelterRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Sieg der Vernunft, ist es schon Vernunft?
Auf jeden Fall ist es ein sehr sinnvoller Schritt, den die Kanadier da getan haben. Aber haben sie wirklich erkannt, dass es keine wissenschaftliche Begründung dafür gibt, dass mehr CO2 in der Atmosphäre das Klima verändern würde? Im Kommentar wird von nicht mehr tragbaren Kosten des Umweltschutzes gesprochen. Aber mit Umweltschutz hat die Verminderung der CO2-Emissionen nichts zu tun. CO2 ist nun mal ein Gas, das unverzichtbarer und vorrangiger Baustoff des pflanzlichen Lebens, und Abfallprodukt des tierischen Lebens ist. Ohne CO2 gäbe es kein Leben der vorhandenen Art auf unserer Erde. Also, mit Umweltschutz kann der Ausschluß eines Gases des Lebenskreislaufes aus dem Lebenskreislauf nichts zu tun haben. Und darüber hinaus hat CO2 keine irgendwelchen Wirkungen auf das Klima, besser Klimate, dieser unserer Welt. Es gibt weder theoret. Erkenntnisse noch irgendeinen Beweis dafür, dass es solche Klimawirkungen haben könnte. Dennoch, das Dogma der Klimawirkung wird ständig ausposaunt.
Wir müssen alle noch viel lernen...
unabhängig vom Alter. Anscheinend gibt es aber einen Unterschied:
die einen wissen es, die anderen empfehlen es nur.
.
Die genannten Staaten gefallen Ihnen nicht? Erlauben Sie mir darauf
hinzuweisen, dass dies keine Rolle spielt.
Zum Thema Mehrheit schweigen Sie? Das ist nicht das dümmste.
Don't feed the trolls, heißt es. Vielleicht tue ich Ihnen ja
Unrecht, aber meines Ermessens können wir angesichts des erreichten
Niveaus von Antworten die Diskussion ausklingen lassen.
Um einen Block eines AKW (das sind rd. 800 MW) zu ersetzen, werden rund 1.600 Windräder benötigt. Ein AKW hat aber mehrere Blöcke. Aneinander gereiht, mit technisch optimalem Abstand, ergäben 1.600 Mühlen eine Strecke von Hamburg nach Marseille. Von den spezif. Stromtrassen und den Zwischenspeichern mal ganz abgesehen. Ein irrwitziges Projekt ! Das klappt nur mit Hilfe reisiger Subventionen. Wie auch die Sonnen-Energieumwandlung nur auf der Basis von EU-Subventionen funktioniert. Das Ganze im Umfeld enormer Schuldenstände der subvertionierenden Staaten, denen der Staatsbankrott nahe ist. Kaum zu glauben. Ich mache Schröder und Eichel verantwortlich, die Bescheid wussten -- und klar zu dumm für die Folgeneinschätzung waren.
Mit dem Gesellschaftsvertrag will der amerikanische Philosoph (Kontraktualist) John Rawls
die „Gerechtigkeitslücke“ schließen, die entsteht, wenn zu rasche und unüberlegte, weil opportunistische politische Entscheidungen getroffen werden, die nach dem Konkordanzprinzip wesentliche Interessengruppen im Lande unberücksichtigt lassen. Wie seinerzeit Alexis de Toquevilles in der amerikanischen Verfassung des 18.Jh. die Gefahr der „Diktatur der Majorität“ oder „Tyrannei der Mehrheit“ gesehen hat, könnte man hierzulande insbesondere bei jüngsten energiepolitischen Entscheidungen eine „Diktatur der Uninformiertheit“ oder „Tyrannei der weinerlichen Ängstlichkeit“ sehen.
Die oft kritisierten Ölsande bieten die Möglichkeit die Abhängigkeit von arab. Öl zu reduzieren.
Die Nordamerikaner meinen es Ernst mit dieser Absicht. Poitiker in den
USA + Kanada
haben schon mehrfach betont das sie Ihre Abhängigkeit von
Öl+Gasimporten reduzieren wollen.
Und beide sind klug genug die einheimischen Resourcen zu nutzen.
Die deutschen Kritiker mögen vielleicht etaws anderes im Sinn
haben, haben dabei aber ein miserables Gedächnis.
Vor 20 Jahren marschierten Irakische Truppen in Kuwait ein.
Eine Koaltion mehrerer Staaten warf Hussein wieder hinaus, der Preis
tausende Tote und die größte Ölpest aller Zeiten.
Wer den Kanadiern heute vorwirft die eigenen Resourcen nutzen zu wollen
wird demnächst wohl selbst Soldaten in die Gaslieferländer
schicken müssen um die Versorgung sicher zu stellen, es sagt nur
keiner.
Ich schicke lieber Polizisten zu Kastortransporten und in
Braunkohlereviere wenn nötig als Soldaten in den persichen Golf.
Wahrscheinlich machen wir längdt notwendigerweise beides.
Windkraft und Sonne werden zum heizen nicht genügen
Ölsande in Manitoba
reichen für mind. 150 Jahre. Ganz Nordamerika muss sich eigentlich
um die Zukunft keine gr. Sorgen machen. Außer, China und Indien
müssen aus Strategischen Gründen angreifen.
Kann man sich derzeit kaum vorstellen, oder?
@christian wrobel : wunschdenken hilft nicht
Eine russ Firma hat dem Iran dazu veholfen das sein Kernkraftwerk läuft.
Das Kernkraftwerk hat die Aufgabe Strom zu produzieren.
Dies tut das Kernkraftwerk so günstig das es sich lohnt Ergas +
Erdöl zu exportiern.
Wenn wir Kernkraftwerke abschalten und unsere Kohlekraftwerke nicht
durch besere ersetzen werden mehr Gaskraftwerke gebaut, soweit die
überlegungen der Kommunen.
Ich finde die Vortellung unerträglich wenn wir auf diesem Wege
diesem Staat unter die Arme greifen anstatt Uran + Kohle in Australien
oder Kanada oder sonstwo zu kaufen.
@Klaus Keller Schön, und was machen die Kanadier,
wenn sie all ihr Ölsand ausgebuddelt haben? Packen sie dann nach
der Art der Wanderheuschrecken ihre Sachen zusammen und ziehen woanders hin?
Ob Sie es glauben oder nicht, es gibt noch andere Alternativen als die
Wahl zwischen Umweltzerstörung und Krieg um die letzten fossilen Ressourcen!
@ Christian Wrobel: haben sie schon einmal etwas von entführten Gastankern gehört?
Nein? Dann müssen sie völlig Taub sein. Als ich diese
Nachricht das erste mal hörte ich befürchtet man setzt den
Tanker als Waffe ein (kein Rheindampfer, was schlimm genug wäre)
Können sie sich vorstellen was das bedeutet?
Ich habe auch nichts von einziger Altenative geschrieben.
Wieviel Öl haben wir in den letzten Jahren aus Libyen bezogen?
Wieviel aus dem Iran oder Irak oder Syrien etc....
Russland ist auch eine Demokratie reinsten Wassers wie kürzlich zu
beobachten war deshalb
wollen so viele Kommunen Gaskraftwerke bauen die auch so schön
billig sind, das Erdgas ist es auf die Dauer nur nicht.
Nein, wir können Kohle, Braunkohle, Kernenergie und und und nutzen,
Ich habe EINEN wichtigen Beweggrund beschrieben warum die Kanandier so
handeln und das es sinvoll ist, eben um weniger oft in den Krieg ziehen
zu müssen.
Die klimatischen + räumllichen Verhältnisse in Kanada sind
auch anders als in Freiburg i. Br.
Ach so, Sie meinen,
die einzige Alternative für Kanada (und uns) wäre, Krieg zu
führen?! Na, da können wir den Kanadiern ja dankbar sein bei
soviel Selbstaufopferung?! Seht her, wir zerstören lieber unser
Land, bevor wir uns gewaltsam nehmen, was uns nicht gehört!
Wunderbar!
Bei so viel Weitsicht wird man am Ende beides haben: ein zerstörtes
Land, keine Ressourcen, ... und keine Einwohner!
Wo politisch-ökologischer Schwachsinn in der Politik Methode gewinnt, wie in unserem Lande,
sollte man sich die kanadische Entscheidung als eine Maxime politischen Handelns zur Brust nehmen. Zum Beispiel der Ausstieg aus der Kernenergie, den sonst niemand mit vollzieht, im Gegenteil, Schweden steigt sogar wieder ein, fördert deshalb nicht die Sicherheit, aber forciert den Einsatz fossiler Brennstoffe und stärkt neben dem Klimawandel auch die Anteile der Windmüller und Sonnenanbeter an der Börse. Für den Verbraucher steigen Strompreise bereits jetzt exponentiell (bei mir um 30%, da ich kein Aluminium herstelle) und Herr Weise von der Agentur für Arbeit bekommt mehr Arbeit, unter Andren zunächst dank AREVA. Aber wenn auch bei den Mehrheitsparteien jetzt das Schielen nach einer Klientel grün-rot-roter Parteien zum Prinzip politischen Handels wird, ist dringend ein Systemwechsel geboten: Zum Beispiel könnten wir einen Gesellschaftsvertrag nach dem Muster von John Rawls entwerfen und umzusetzen versuchen: Aber zunächst: Kanada geh voran, wir folgen.
Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.12.2011 13:23 UhrEinzigartige deutsche Energiewende
Ohne lange nachzudenken fallen mir Japan, Italien und die Philippinen
ein, so einzigartig ist die Energiewende anscheinend nicht.
Die Energiewende wurde sowohl von rot-grün als auch von
schwarz-gelb beschlossen/bestätigt. Kann natürlich alles gegen
den Wählerwillen sein.
Umfragen zufolge ergibt sich allerdings das gleiche Bild.
Wenn Sie also weder wahrnehmen, dass Deutschland nicht isoliert ist,
noch wahrnehmen, dass die zur Verfügung stehenden Indikatoren
für Bestimmung von Mehrheiten (Parlamentsbeschlüsse
(unabhängig von regierenden Parteien) und Umfragen) ein belastbares
Bild ergeben, dann darf (muss?) man Ihre Wahrnehmungsfähigkeit
wohl als eingschränkt bezeichnen.
Wie lautet Ihrer Meinung nach doch gleich der umgangssprachliche Begriff dafür?
Kein Problem!
Mal davon abgesehen, dass nicht davon die Rede sein kann, das
Deutschland bereits ausgestiegen ist, so gibt es es aber doch Parallelen
zu anderen Ländern:
- Japan hat 80% seiner Reaktoren abgeschaltet (und offenbar kein
größeres Problem damit),
- Belgien und die Schweiz wollen aussteigen,
- Italien hat den Wiedereinstieg nach einer Volksabstimmung abgeblasen,
- Großbritannien und Schweden wollen wieder neue bauen, aber nur
ohne öffentliche Gelder,
- Frankreich will seine Abhängigkeit vom Atom langfristig reduzieren.
Die Macht des Faktischen besagt, das in Westeuropa in den letzten 20
Jahren nur eine handvoll Reaktoren neu in Betrieb genommen wurden, zu
wenig, um den Status quo langfristig aufrecht erhalten zu können!
Gegenfrage: Zeigen Sie mir eine Umfrage, die die Energiewende n i c h t
befürwortet. Das ist wahrscheinlich einfacher!
"Schwachsinn" steht umgangssprachlich für Unsinn, das heißt eingeschränktes Wahrnehmungsvermögen
bzw. eingeschränkte Wahrnehmungsfähigkeit und bezieht sich auf
die einzigartige deutsche Energiewende (wenn Sie noch ein Land wissen,
das ausgestiegen ist, scheuen Sie sich nicht, es zu nennen). Und wenn
Sie irgendwie nachweisen können, daß die Energiewende auf
Grund einer Mehrheitsmeinung erfolgt ist, dann geben Sie doch an, welche
Beschlußlage hier gemeint sein kann. Eine Mehrheitsmeinung liegt
nicht schon deshalb vor, weil jemand meint, er wäre in der
Mehrheit, das haben sicherlich die Akteure von Stuttgart 21 auch gedacht.
Genau solche "Demokraten" wie Sie sind es, die Platon gemeint
hat, da passt das Zitat doch genau und ich bin immer froh, wenn ich ins
Schwarze treffe.
Lieber Herr Kraa,
Anhänger der griechischen Philosophie neigen deutlich weniger zur
Polemik, dafür mehr zur Logik als Sie.
Auch würden die griechischen Philosophen sich wohl mehr an den
Fakten orientieren.
So ist die Diffamierung einer anderen Meinung als
"Schwachsinn" eines Philosophen sicherlich unwürdig, das
sollte auch für selbsternannte Anhänger gelten.
Und nur mäßiges Allgemeinwissen sollte reichen, um zu wissen,
dass Deutschland keineswegs als einziges Land aus der Kernenergie
aussteigen möchte.
Und wenn es so wäre, so würde doch gelten, dass "Gott
bewahre, daß wir zur Mehrheit tendieren".
Schön zu sehen, wie Sie einerseits betonen, das niemand den
deutschen Richtungswechsel mit vollzieht (welche Quellen nutzen Sie
eigentlich, um sich zu informieren?), um andererseits Mehrheitsmeinungen abzuqualifizieren.
Ziemlich beliebiges Geschwafel, Platon-Zitate wirken da irgendwie
unfreiwillig komisch.
Gott bewahre, daß ich zur Mehrheit tendiere
denn als Anhänger der griechischen Philosophie sehe ich
insbesondere die radikale Demokratie eher als "Anarchie der
Lüste" (Platon, Politeia), die, wenn sie wirklich akzeptale
Ergebnisse für die Menschen bringen will, den charismatischen
Führer von Max Weber braucht, der aber noch nirgendwo gesehen
worden ist. Übrigens ist die deutsche Demokratie auch schon zwei
Mal auf der Strasse gestorben, letztmals 1933.
Und was die Rawls´sche Gerechtigkeitslücke anbelangt, da
schauen Sie doch mal nach Stuttgart 21, dort ist sie doch geschlossen
worden, wie auch immer jetzt das Ergebnis umgesetzt werden soll.
Tja, die Mehrheit in diesem unserem Lande ist aber nicht ihrer Meinung!!
Und selbst wenn wir dem Muster Rawls folgen würden, können Sie sich sicher sein, dass die Entscheidungen nicht anders aussehen würden!
Schon vor Jahren hatte Kanadas Premier Steven Harper das Kyoto-Protokoll
für Kanada als absolet erklärt – eine Tatsache, die in
den deutschen Medien nie zur Kenntnis genommen wurde. Der offizielle
Austritt erfolgte nun lediglich noch pro forma, weil jeder kanadische
Haushalt für den Mumpitz der anthropogenen Erderwärmung von
einer internationalen Lügen- und Betrugseinrichtung mit $CAN
1,000.00 zur Kasse gebeten werden sollte.
.
Im Übrigen versorgen 18 Kernkraftwerke 33 Mio. Kanadier mit Strom
– im Gegensatz zu den 17, die Deutschland einstmals zur
Verfügung hatte.
.
Jede Wette, dass nun die deutschen Medien nächstes Frühjahr
wiedermal die lächerlichsten Horrorgeschichten über die kan.
Robbenjagd als mediale Sau durch’s Dorf treiben wird.
Volksverdummung
Ungefähr 95 % aller Schadgase steigen von den Meeresböden
auf... die "Ökologisten" haben folglich keine Chance ihre
Schwerpunkte dauerhaft zu verteidigen. Die Sonnenaktivität schwankt
stark. Gegen heftige Licht-und Teilchenstrahlung sind weder die
Elektronik noch das Leben besonders standfest. Man sollte wieder
Gottvertrauen üben und Demut. Die Volksver-dummung von der
machbaren Vorbeugung lenkt gewaltige Geldmengen an dubiose
Gruppie-rungen. Diese sollten sich lieber um den Zugang zu Trinkwasser
kümmern, dort lauert die
Massen verschlingende Katastrofe.
Vielen Dank an Herrn Welter und die FAZ
für das Veröffentlichen dieses Artikels. Es freut mich
ausserordentlich, beim Lesen der Leserkommentare zu sehen, dass ich
nicht alleine stehe mit meiner Meinung über den Klimawandel.
Bei den sich schlagartig (Durban?) vermehrt auftretenden Schlagzeilen in
TV und Print zu den sich scheinbar häufenden Klimakatastrophen rund
um den Globus beschleicht mich mehr und mehr ein ungutes Gefühl der
öffentlichen Bevormundung, die besonders in Deutschland
ausgeprägt erscheint.
Noch erfreulicher wäre es, wenn die FAZ einen Artikel zum Stand der
Klimaforschung speziell unter Einbeziehung der skeptischen Stimmen
drucken würde.
Eine öffentliche Bevormundung kann ich beim besten Willen nicht erkennen.
Die Existenz eines menschlichen Einflusses auf das Klima einerseits
sowie dessen Relevanz andererseits wird doch nicht nur kontrovers
diskutiert, sondern von einer großen Anzahl von Menschen in Frage
gestellt. Und das keineswegs von Leuten, die den Eindruck erwecken,
über mehr Informationen als andere zu verfügen oder eine
kritische Geisteshaltung demonstrieren, die sich von Medien nicht so
leicht manipulieren lässt.
Die These vom menschgemachten Klimawandel und dessen Folgen hat leider
ein Akzeptanzproblem, denn bewiesen ist sie erst, wenn es zu spät
ist. Na also sagen die einen, dann warten wir also ab, bis sie bewiesen
ist. Alles andere ist, um ein paar Begriffe zu zitieren, Religion, Wahn,
Diktatur oder zumindest Gutmenschentum (der letzte Begriff wird meistens
so benutzt, als ob Gut das Gegenteil von Dumm sei).
Ob es sich lohnt, den Ausstoß sogenannter Treibhausgase zu
reduzieren, lässt sich nicht zweifelsfrei beurteilen. Entscheiden
muss man es trotzdem jetzt.
Als Sieg der Vernunft kann man Kanadas Rückzug sicher nicht bezeichnen
In erster Linie ist es feige, von zu Hause aus verlautbaren zu lassen " Ätsch ich habe es mir anders überlegt". Besonders vernünftig scheint es mir auch nicht zu sein. Vernünftiges Handeln setzt voraus, dass man möglichst alle wichtigen Faktoren in einen Entscheidungsprozess miteinbezieht. Rein ökonomisches Denken führt wie man an der Eurokrise (Liberalisierung der Märkte) sehen kann, immer häufiger ins Disaster. Und Öko-Optimisten finden sich unter den Befürwortern der kanadischen Haltung und nicht in Durban. Getreu dem Motto kurz vor dem Aufprall: "bis jetzt ist alles gut gegangen, ich weiß gar nicht was die Leute wollen, von wegen Klimaveränderung". Habe schon vernünftigere Kommentare gelesen.
Vielleicht ein kleiner Ausflug nach Alberta (Athabasca) gefällig?!
Damit sich jeder davon überzeugen kann, wie "vernünftig" die Ölsand-Politik Kanadas ist!
Das Klimaschutz nicht unbedingt Arbeitsplätze kostet hat Europa bewiesen. Und wie dumm waren denn die damaligen kanadischen Politiker, das sie die Kosten nicht kannten? Wer Kanadas Reaktion gut heißt, der findet auch das Verhalten der Griechen okay, denn die haben auch versprochen sich an den Stabilitätspakt zu halten und es dann nicht getan.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.12.2011 00:11 UhrKlimaschutz?
Ohne Subventionen klappt im Umwelt- und Klimaschutz gar nichts ! Fotovoltaik ist eine Folge gewaltiger Geldmengen, die vom normalen Kunden zum Voltaiker fließen, alles auf der Grundlage der EU-Gesetzgebung. Wer weiss, dass die Firmen, die Fotovoltaik produzieren, kaum aus Europa kommen, glaubt nicht an hier entstehende Arbeitsplätze im nennenswerten Umfang. Die gewaltigen Subventionen ziehen statt dessen das Geld aus den Branchen ab, die richtig Arbeitsplätze schaffen würden.
Ob wahr oder unwahr, die Treibhauseffektannahme eröffnet neue
Märkte und schafft dabei Innovationsdruck. Alle langfristig
resultierenden technischen Errungenschaften werden Teil unseres
technologischen Repertoirs, dessen Erweiterung bisher stets die Basis
unserer Wohlstandsgesellschaft war. Die "CO2-Religion" ist in
jedem Fall ein nützliches Instrument zur Beschleunigung dieser
Entwicklung, mit der auch deutsche Unternehmen Geld verdienen
können. Wer kann da was dagegen haben?
Wie alle satten Riesen haben die Quasimonopolisten der Energieversorgung
in D sich der Trägheit ausgeliefert und wollen ganz
unmarktwirtschaftlich die bei neuen Projekten üblichen
Investitionsvorlagen unter Zuhilfenahme diverser Schauermärchen so
weit wie möglich sozialisieren (Stichwort: Gewinn ohne Risiko).
Internationale Abkommen können die Einschätzung des
Absatzmarktes für Windräder etc. und damit die
unternehmerische Produktionsplanung erleichtern.
Fazit: Die "CO2-Religion" ist alles, nur nicht schädlich
Was hat der Bruch von internationalen Abkommen
und die Zerstörung ganzer Landstriche mit "Vernunft" zu tun?! Das Beispiel Kanadas zeigt, das Klimapolitik nicht isoliert zu betrachten ist, sondern eben auch viel mit Umwelt- und Energiepolitik zu tun hat! Die Einstellung der Ölsandförderung hätte ausgereicht, um alle klimapolitschen Ziele Kanadas zu erfüllen! Wer einer gigantischen Umweltzerstörung wie der Ölsandförderung in Kanada den Vorzug vor einer nachhaltigen Entwicklung gibt, der wird vielleicht in den nächsten 10 Jahren einen wirtschaftlichen Vorteil haben, langfristig aber buchstäblich verbrannte Erde hinterlassen! Ich bezweifle, dass die Kanadier eine vergiftete Mondlandschaft von der Größe Englands wirklich wollen! Und wenn Herr Welter meint, diese Politik auch noch als Vorbild für finanzpolitisches Handeln bezeichnen zu müssen, dann kann man bei so viel "Verstand" nur noch in Deckung gehen!
lob für Kanada dank an herrn Welter: diese heuchelei der wohlstandsweltverbesserer.
ein mittlerer vulkanausbruch schleudert mehr schädliche emissionen
in die luft als alles andere
Auf dem Gipfel in Durban hat jeder Teilnehmer 2,2 Tonnen CO² produziert. unter ihnen auch Norbert Röttgen und dt. NGO's. Sie liegen damit weit über dem Jahreskontingent welches der globale Herr Röttgen jedem Erdenbewohner verordnen möchte. Wollten er und die dt. Klima-NGO's dieses zusätzliche CO² neutralisieren, dürften sie bis Mitte 2012 nicht atmen, was sie natürlich nicht tun werden. Sie werden stattdessen hoffen, dass niemand die Widersprüche ihrer Klimareligion bemerkt oder auch darauf, dass andere CO²-Produzenten zu Millionen "stillgelegt" werden, da es noch nicht genügt Kritiker und Skeptiker mundtot zu machen.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.12.2011 16:33 UhrWollten er und die dt. Klima-NGO's dieses zusätzliche CO² neutralisieren, dürften sie bis Mitte 2012
nicht atmen, was sie natürlich nicht tun werden.
Die Anmerkung sei mir gestattet: aber schön wär`s halt doch.
Und wenn`s nur ein halbes Jahr wäre.
Kritikunmündige Bundesregierung plus Opposition
Sehr guter Kommentar. Hätten wir doch Kanadier oder auch Briten in
der Regierung!
Die Besserwisser und Hochmoralisten aber haben in Berlin das Wort. An
der Spitze die kritikunmündige Kanzlerin.
Hätten wir doch Kanadier oder auch Briten in der Regierung!
Und Chinesen !!!
Erleichtert, ich bin einfach nur erleichert, wenn ich die Mehrzahl der Kommentare lese
Atomkraft ist ungefährlich. Der CO2-Ausstoss auch. "Umweltschutz", eine plumpe Erfindung grüner Gutmenschen, gefährdet Arbeitsplätze. Die meiste Vernunft gibt es offenbar in China. Da boomt es, dass es nur so kracht. Obwohl man in Peking am hellichten Tag vor Smog oft nicht die Hand vor Augen sehen kann. Und Kernkraftwerke wollen die noch jede Menge bauen. Kohlekraftwerke zusätzlich auch. Vielleichtg haben die ja auch Endlager für unser bisschen Atomdreck. Ich freu mich schon auf Badeurlaub in Grönland. (Grön heisst grün...!)
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.12.2011 15:55 UhrJa, EIN Schlauer, und der heißt Härter
Mal abgesehen davon, das es mit dem "grün" in
Grönland wohl nie so weit her war (eher Propaganda, um Auswanderer
anzulocken) liegt Ihrem Kommentar die Logik zu Grunde, dass die Existenz
eines natürlichen Klimawandels einen menschlichen Einfluss auf das
Klima ausschließt oder doch zumindest irrelevant macht.
Damit stehen Sie in der Diskussion zwar nicht alleine, befinden sich
aber auch nicht in der intelligentesten Gesellschaft.
Mit Verlaub, @Herr Kokott
ich wollte eigentlich nur den "Oberschlauen" hier im Forum etwas entgegnen. Denn nach Meinung der Mehrheit scheinen in Durban doch nur internationale Deppen getagt zu haben...
Oh, ein Schlauer
ja, es stimmt, Grön heißt grün. Dann wissen Sie
sicherlich auch, warum Grönland z.Zt. nicht grün ist. Das
Klima hatte sich gewandelt, alles wegen den damals wie Pilze aus dem
Boden schießenden Atomkraftwerken, den damals schon zuhauf
fahrenden Autos und der damals schon bekannten Pflege des Umweltschutzes.
Vielleicht sollten Sie alles etwas hinterfragen, bevor Sie etwas posten.
Und viel Spaß bei Ihrem Badeurlaub, wo auch immer.
Leute. Die fehlen uns in der Republik der Hysterie.
2% des weltweiten CO2 Ausstoßes. Jetzt sollen sie 15 Milliarden zahlen weil sie mehr in die Luft geblasen haben als verabredet, und dazu sind die Kanadier offenbar nicht bereit. Wen wundert das? Wer etwas von Computermodelling versteht weiß, dass das mit wachsender Anzahl der Parameter, die auch noch untereinander abhängig sind, die Voraussagen unsicherer werden. Die "globale, nicht aufzuhaltende" Erwärmungstheorie gleicht einer Religion. Glauben ist dann wichtiger als Wissen.
Meine Wunschagenda für 2012:
1. Aufhören mit dem Unsinn der CO2-Religion!
2. Wiederzuschalten aller Nicht-Siedewasser-AKW, dann mindestens 20 neue
Generation IV auf eine schöne grüne Wiese und erst danach alle
alten AKW vom Netz.
3. Sofortiges Ende von PV-Förderung.
Und: Volks-Abstimmungen darüber jederzeit gerne. Es ist so
schön, wenn die
Immer-Fein-Dagegensein-Bürger mit Pauken und Trompeten verlieren!
E=h*ν
Bin auf jeden Fall dabei. Endlich sagt mal einer was Sache ist. Danke!
Ich möchte die Wunschliste noch etwas erweitern:
4. Auf dem ehemaligen Stuttgarter Bahnhofsgelände ist ja bald
ordentlich Platz für ein schönes atomares Endlager. Da werden
die Immer-Fein-Dagegensein-Bürger aber Augen machen. Da hätten
wir dann endlich mal einen adäquaten Standort für dieses
lästige Problem. Mit der zukünftig ausgebauten ICE Strecke
kommen dann auch die Castoren dort viel schneller und unproblematischer hin.
5. Die alten AKWs auf gar keinen Fall vom Netz! Die stehen doch bereits
quasi unter Denkmalschutz. Die Ölsand-Kanadier unterstützen
uns bestimmt beim Antrag, die architektonisch wertvollen AKWs der
Republik zum UNESCO Weltkulturerbe zu erklären. Wie sollen sonst
unsere Kinder jemals die Errungenschaften des Atomzeitalters erfahren.
Sonst glauben die ja noch, ihre Welt würde von hässlichen
Windrädern angetrieben.
Zum Beispiel...
...darf man Notstromgeneratoren nicht in Höhe von Tsunami-Wellen
platzieren. Oder Reaktoren nicht bei Übungen beschädigen
(Tschernobyl).Oder oder oder.
Es lässt sich aber nur bei maximaler Ignoranz übersehen, dass
dort, wo ein Fehler möglich ist, auch früher oder später
ein Idiot auftaucht, der ihn begeht (oder/und es ist Korruption im Spiel).
Insofern verspüren viele Menschen den Wunsch, das de facto
unbeherrschbare Gefahrenpotential der Atomenergie zu vermeiden. Zu
glauben, dieses Potential sei beherrschbar, hat jedenfalls mehr
religiösen Charakter als plumperweise vielen Menschen in diesem
"Forum" unterstellt wird.
Was haben Sie gegen den SWR
Das Prinzip an sich ist in Ordnung. Man darf nur Notromgeneratoren nicht in Höhe von Tsunami-Wellen platzieren.
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
| Name | Wert | Änderung | |
|---|---|---|---|
| F.A.Z.-Index | -- | -- | |
| Dax | -- | -- | |
| Dow Jones | -- | -- | |
| Euro in Dollar | -- | -- | |
| F.A.Z.-Anleih… | -- | -- | |
| Gold | -- | -- | |
| Rohöl Brent | -- | -- | |
| Bund Future | -- | -- | |
Soll die Selbstanzeige für Steuerhinterzieher abgeschafft werden?