Home
http://www.faz.net/-gqe-6lgcu
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Kurze Meldungen

Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs wird an ihre Top-Manager im nächsten Monat Aktien-Boni über 111,3 Millionen Dollar zahlen. Die Vergütung ist Teil der verzögerten Boni für 2009 Jahr und das Rekordjahr 2007.

Boni-Regen bei Goldman Sachs

Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs wird an ihre Top-Manager im nächsten Monat Aktien-Boni über 111,3 Millionen Dollar zahlen. Die Vergütung ist Teil der verzögerten Boni für 2009 Jahr und das Rekordjahr 2007. Goldman-Vorstandschef Lloyd C. Blankfein wird etwa 24,3 Millionen Dollar erhalten. Auf Goldman-Präsident Gary D. Cohn warten rund 24 Millionen Dollar, wie aus Unternehmensunterlagen hervorgeht. Die Vergütung ist nur ein Teil der Blankfein für 2007 insgesamt zugesagten 67,9 Millionen Dollar. Bei Cohn hatte sich der Bonus damals auf insgesamt 66,9 Millionen Dollar summiert. In den aktuellen Zahlungen spiegelt sich der Kurssturz der Goldman-Aktie um 24 Prozent seit Ankündigung der Bonushöhe. Bloomberg

Kooperative Diabetesforschung

Das Hamburger Biotechnologieunternehmen Evotec will mit dem Pharmariesen Astra Zeneca die Entwicklung neuartiger Diabetes-Medikamente vorantreiben. Das Unternehmen beschloss am Mittwoch eine Kooperation, in deren Rahmen der britisch-schwedische Konzern Zugriff auf zahlreiche Evotec-Forschungsprojekte erhält. "Für uns ist das eine sehr große und wichtige Partnerschaft", sagte Evotec-Chef Werner Lanthaler. Evotec erhält von Astra Zeneca für die Allianz eine einmalige Prämie von 5 Millionen Euro, weitere erfolgsabhängige Zahlungen von bis zu 254 Millionen Euro sowie eine Umsatzbeteiligung, falls ein Mittel auf den Markt kommt. Experten erwarten, dass die Zahl der Diabetes-Patienten in den nächsten Jahren deutlich steigen wird. Die Evotec-Aktie gewann 1,4 Prozent. Reuters

Allianz führt fixes Gehalt ein

Die Allianz folgt dem Beispiel von Siemens und streicht die variable Vergütung für ihren Aufsichtsrat. Den Aktionären auf der ordentlichen Hauptversammlung am 4. Mai 2011 werde die Umstellung auf eine reine Festvergütung des Aufsichtsrates vorgeschlagen, teilte der Versicherungskonzern mit. Die Allianz hält eine feste Vergütung für besser geeignet, der unabhängigen Kontrollfunktion des Aufsichtsrats Rechnung zu tragen. hpe.

McDonald's expandiert in China McDonald's will vom Boom der chinesischen Wirtschaft profitieren und die Zahl seiner Filialen in der Volksrepublik verdoppeln. Bis 2013 solle es 2000 Restaurants geben, sagte der China-Chef des Fast-Food-Anbieters am Mittwoch in Peking. In der Volksrepublik hat der Marktführer mit der Pizza-Hut-Muttergesellschaft Yum Brands einen harten Konkurrenten. Yum Brands ist mit 3700 Filialen deutlich stärker verbreitet. Reuters

Inder sichern sich Kohle

Der indische Kraftwerksbetreiber Lanco Infratech wird sich mehrere Kohleminen im Rohstoffland Australien sichern. Sie liegen in Händen von Griffin Coal Mining Co and Carpenter Mine Management und sollen rund 850 Millionen Dollar kosten. Griffin muss verkaufen, weil das Unternehmen in Schieflage geraten ist und seine Anleihen nicht hatte bedienen können. Um die Bergwerke hatten sich Unternehmen wie der Reliance-Konzern aus Indien genauso beworben wie chinesische und australische Interessenten. Griffin mit Sitz im westaustralischen Perth besitzt Minen, die derzeit 4 Millionen Tonnen Kohle fördern können. Der Ausstoß aber kann in kurzer Zeit auf 15 Millionen Tonnen hochgefahren werden. Lanco braucht die Kohle für seine Kraftwerke. Sie produzieren derzeit 2100 Megawatt. Bis 2015 aber sollen sie auf eine Energieproduktion von 15 000 Megawatt kommen. Die nun hinzugekauften Vorräte sollen rund 40 Prozent des Rohstoffverbrauchs der Inder decken. Lanco aber bleibt auf der Suche, um sich weitere Ressourcen in Afrika, Australien und Indonesien zu sichern. che.

Conject übernimmt BIW

Die Conject AG in München hat die britische BIW Technologies Ltd. übernommen. Durch den Kauf werde der Softwareanbieter internationaler Marktführer im Segment "Immobilien Lebenszyklus Management Applikationen". Zum Zeitpunkt der Übernahme erwirtschaften die beiden Unternehmen gemeinsam einen Jahresumsatz von rund 18 Millionen Euro und beschäftigen 180 Mitarbeiter, wie Conject meldet. Zukünftig werde ein jährliches Umsatzwachstum von 20 Prozent angestrebt. Mit BIW habe man keinen Wettbewerber gekauft, sondern ein Unternehmen, dessen Produktpalette und regionales Engagement das eigene Angebot erweitere, heißt es in München. Conject bietet Software für die Immobilienbranche von der Planung bis hin zur Bewirtschaftung eines Gebäudes und ist bisher neben Deutschland unter anderem in Russland, der Golfregion und den Vereinigten Staaten aktiv. bir.

Sonderdividende anvisiert

Die auf SAP-Dienstleistungen spezialisierte All for One Midmarket AG hat im Geschäftsjahr 2009/10 (30. September) den Umsatz gesteigert. Die Gesamterlöse des Filderstädter Unternehmens stiegen um sechs Prozent auf 78,8 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) betrug 2,5 Millionen Euro nach einem Verlust von 300 000 Euro im Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen mit 424 Beschäftigten will der Hauptversammlung für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Dividende in Höhe von 15 Cent je Aktie und zusätzlich eine Sonderdividende in Höhe von weiteren 15 Cent je Aktie vorschlagen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich sowie einem positiven Ebit in Höhe von etwa 3,4 Millionen Euro. ols.

Quelle: F.A.Z.

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Kein Partner für den Klimaschutz

Von Andreas Mihm, Berlin

Die Deutschen haben ihre Lektion gelernt: Klimaschutz steht bei ihnen an zweiter Stelle. Doch leider sind ihnen Verbündete abhanden gekommen. Mehr 31 6


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Wirtschaft in Zahlen Der Taxi-Markt konzentriert sich

Uber schreckt die Taxis auf. Die etablierten Unternehmen verteidigen ihre Pfründe – in einem Markt, der sich immer weiter konzentriert. Mehr