06.09.2005 · Die Damen und Herren der Stiftung Preußischer Kulturbesitz haben 1999 einen „Masterplan“ für die die Zukunft der Museumsinsel in Berlin erdacht. Seitdem haben sich die Kosten um 600 Millionen Euro erhöht. Kostensicherheit? Fehlanzeige.
Von Inge KloepferLieber die große als die kleine Lösung. Das dachten sich Damen und Herren der Stiftung Preußischer Kulturbesitz für die Zukunft der Museumsinsel in Berlin. Sie ließen einen "Masterplan" entwickeln.
Nicht nur sollten die historischen Gebäude saniert oder wiederhergestellt werden. Darüber hinaus sollen eine unterirdische "Archäologische Promenade" und ein neues Eingangsgebäude gebaut werden.
Kostensicherheit?
Geschätzte Kosten 1999: 900 Millionen Euro, die sich schon binnen zwei Jahren auf 1,5 Milliarden Euro erhöhten. Kostensicherheit? Fehlanzeige. Der Bund trägt schon heute rund jährlich 100 Milllionen Euro der Kosten, die die Stiftung als Zuwendungen erhält. Dabei könnten Gelder in Höhe von weit mehr als 130 Millionen Euro eingespart werden, wie der Bundesrechnungshof geprüft hat, wenn nicht die große Lösung verfolgt, sondern nur das Notwendige getan würde.
Inge Kloepfer Jahrgang 1964, Redakteurin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.
Jüngste Beiträge
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.380,29 | −0,99% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2439 | −0,39% |
| Rohöl Brent Crude | 105,55 $ | −1,22% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
Anonym bewerben? Ist das gut?