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Schlüsseltechnologie : Großes Treffen zur Künstlichen Intelligenz im Weißen Haus

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Künstlich beleuchtet: Eigentlich hat das Weiße Haus eine anderes Farbe als infolge dieser Installation im Oktober des vergangenen Jahres. Bild: dpa

Die mit Künstlicher Intelligenz verbundenen Hoffnungen sind groß. Nicht nur China rüstet auf.

          Künstliche Intelligenz (KI) scheint nun auch im Weißen Haus als zentrales Technologie-Frage identifiziert worden zu sein. Nachdem die Regierung und zumal Präsident Donald Trump bislang zumindest öffentlich wenig dazu verlautbarten, ist nun ein ein großes Treffen angekündigt für diesen Donnerstag: Die Administration hat Wirtschaftsvertreter nach Washington eingeladen.

          Teilnehmen werden beispielsweise Mitarbeiter von Facebook, Amazon, Alphabet (Google), Microsoft, Oracle, Intel, Ford, Boeing, Mastercard, Accenture, Goldman Sachs, JP Morgan, Citigroup, Pfizer und Walmart. Für die Regierung nehmen Vertreter des Pentagon und der Ministerin für Handel, Landwirtschaft, Energie, Gesundheit und Verkehr.

          Während es eintägigen Treffens soll über Forschung und Entwicklung von KI gesprochen werden und darüber, welche Hindernisse ihrer breiten Anwendung im Wege stehen und möglicherweise abgebaut werden könnten. „Als der Weltführer in der Entwicklung Künstlicher Intelligenz spielen die Vereinigten Staaten eine einzigartige Rolle darin, die Adoption von KI in der Industrie und der breiten Öffentlichkeit voranzutreiben“, zitiert der Finanzdienst Bloomberg aus eine Papier des Weißen Hauses zu der Veranstaltung. Die Teilnehmer würden Politikmaßnahmen diskutieren, um das „Versprechen der Künstlichen Intelligenz für das amerikanische Volk komplett zu realisieren“.

          Derzeit forcieren Länder rund um den Globus ihre Bemühungen auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz. Vor allem China sticht heraus; die Führung in Peking brachte im vergangenen Sommer einen nationalen KI-Plan auf den Weg mit dem Ziel, die Volksrepublik bis zum Jahr 2030 zur dominierenden Nation in dieser Technologie zu machen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat unlängst eine französische Initiative vorgestellt. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) kündigte gerade ebenfalls an, dass Deutschland in diesem Bereich deutlich mehr tun werde.

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