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Große Investitionen geplant : Großbritannien will von 2021 an selbstfahrende Autos zulassen

  • Aktualisiert am

Selbstfahrendes Auto auf der IAA 2017 in Frankfurt (Archivbild) Bild: dpa

Der britische Finanzminister will auch massiv in Elektro-Autos investieren. Knapp 450 Millionen Euro plant Philip Hammond für den Bau von Ladestationen. Doch nicht nur das.

          Großbritannien will ab 2021 selbstfahrende Autos auf die Straße schicken. Wie das Finanzministerium am Sonntag mitteilte, will Finanzminister Philip Hammond die neuen Vorgaben zum autonomen Fahren am Mittwoch in seiner Rede zum Staatshaushalt vorstellen. Die Regierung will demnach auch Elektro-Autos fördern und 400 Millionen Pfund (448 Millionen Euro) in den Bau von Ladestationen investieren. Auch der Kauf von E-Autos soll bezuschusst werden.

          Mit Blick auf neue Technologien will Hammond nach Angaben seines Ministerium zudem 75 Millionen Pfund für Unternehmen bereitstellen, die an künstlicher Intelligenz arbeiten. Mit 160 Millionen Pfund soll das ultraschnelle Mobilfunknetz 5G gefördert werden, das auch als Schlüsseltechnologie für automatisiertes Fahren gilt.

          Hammond hatte sich zuletzt mit mehreren seiner Kabinettskollegen über die Details des EU-Austritts gestritten. Hammond gilt als Befürworter eines „weicheren“ Brexit, der die Folgen für die britische Wirtschaft abfedern soll. Neben der Wirtschaftspolitik werden aber vor allem seine Pläne für die Sozialausgaben mit Spannung erwartet, nach der Brandkatastrophe im Londoner Grenfell Tower steht vor allem der Wohnungsbau im Fokus.

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