http://www.faz.net/-gqe-8ofy9

276 Millionen Dollar : Kuba will Schulden mit Rum bezahlen

  • Aktualisiert am

Tschechien kann bald wohl seinen Vorrat an Rum aufstocken. Bild: obs

Es sind noch Schulden aus der Zeit des Kalten Krieges: Kuba steht bei Tschechien tief in der Kreide. Jetzt soll Rum als Zahlungsmittel dienen. Die Tschechen reagieren skeptisch.

          Kuba hat Tschechien eine ungewöhnliche Lösung des Streits um ausstehende Schulden vorgeschlagen. Das Land des ehemaligen Diktators Fidel Castro will seine Schulden in Höhe von 276 Millionen Dollar, die noch aus der Zeit des Kalten Krieges stammen, in Naturalien, genauer gesagt mit Rum bezahlen. Das habe Kuba jüngst ins Spiel gebracht, sagte der tschechische Finanzminister.

          Sollte die tschechische Regierung auf den Vorschlag eingehen, würde der Rum-Vorrat des Landes angeblich für ein ganzes Jahrhundert reichen, schreibt die BBC. Dennoch bestehe die Regierung in Prag darauf, dass zumindest ein Teil der Schulden mit Geld bezahlt werde, heißt es weiter. Eine weitere Möglichkeit wäre, einen Teil der Schulden mit Medikamenten zu bezahlen. Kubas Gesundheitssektor ist weltberühmt. Medikamente aus Kuba haben jedoch keine EU-Zulassung.

          Erst vor kurzem war der langjährige kubanische Staatschef Fidel Castro im Alter von 90 Jahren verstorben. Nach neuntägiger Staatstrauer war die Urne mit den sterblichen Überresten dann in Santiago de Cuba beigesetzt worden.

          Weitere Themen

          Die Sonntagsfrage Video-Seite öffnen

          Quiz : Die Sonntagsfrage

          Testen Sie, wie wach Sie das wirtschaftliche Geschehen verfolgt haben. Für jede Frage ist eine Lösung richtig.

          Topmeldungen

          Kommentar zum Hambacher Forst : Fanatiker im Phantasialand

          Von Beginn an beherbergte die Siedlung auch gewalttätige Linksextremisten. Es ist erschreckend, dass das angeblich bürgerliche örtliche Milieu sich davon nie unmissverständlich abgegrenzt hat.

          Atomstreit : EU trotzt Iran-Sanktionen

          Damit europäische Firmen mit Iran weiter Handel treiben können, hat EU-Außenbeauftragte Mogherini eine neue Institution angekündigt. Diese soll Unternehmen vor amerikanischen Sanktionen schützen.
          Moderator Frank Plasberg hat den AfD-Bundessprecher Frank Meuthen zu Gast

          TV-Kritik: Hart aber fair : Jörg Meuthen, der Politiker

          Man kann mit dem AfD-Bundessprecher über das Rentensystem diskutieren. Frank Plasberg hat das auch versucht. Konkrete Vorschläge kann man von Meuthen aber nicht erwarten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.