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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Kritik der Finanzbranche Die Gesellschaft und ihre Banken

 ·  Die Finanzkrise wurde für die Banker zum Charaktertest. Sie haben ihn nicht bestanden. Die Gier hat gesiegt.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (36)

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Alex Merck
Alex Merck (AlexM3) - 04.08.2012 11:13 Uhr

Im Gegensatz zu Ihren sonst hervorragenden Artikeln sind Sie leider hier auch in die

geniale Meinungsmanipulationsfalle der europäischen Politiker gegangen. Gerade der Libor-Skandal ist hier die perfekte und perfideste Manipulation, da in der Realität hier Investoren aller Ländern geschadet und ausschliesslich europäischen Staaten (also sozusagen der Allgemeinheit) in grossem Umfang genutzt wurde. Wie fast nie erwähnt wird (weil wohl auch die meisten Autoren es nicht verstehen), wurden die Libor-Sätze nach unten manipuliert, was die allgemeinen Zinssätze senkte, was wiederum den im Gesamtumfang grössten Schuldnern (und das sind mit Riesenabstand vor allen anderen Gruppen die europäischen Regierungen) massiv Kosten erspart hat. Der Skandal wurde übrigens von einem Verbraucheranwalt aus den USA losgebrochen, der befürchtet, das private Anleger durch Kooperation der Banken und Staaten durch zu niedrige Zinsen massiv geschädigt wurden. (Quelle: WSJ) Der Verdacht liegt nahe, das die LIBOR-Schuld bei den EU-Staaten liegt.

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Thomas Brentana

Eine Frage hätte ich da noch

Stichwort spanische Bankenkrise. Warum gibt man die dicke Kohle statt den Banken oder über den Umweg Regierung -> Banken eigentlich nicht direkt den Kreditnehmern wegen deren Ausfall ja angeblich die Krise entsteht ? Dann wären doch alle viel viel glücklicher. Mit den Milliarden werden die zigtausend "faulen" Kredite finanziert, die kleinen (leider reingefallenen) Leute behalten ihre überteuerte Immobilie, die Preise der Immobilien sind stabil und die Banken erhalten ihre Kreditrückzahlung von den Kreditnehmern.
Aber was frage ich, wäre ja a) zu einfach und b) nicht lukrativ für die Bankster. Sie müssten ja ewig auf das Geld warten (Kreditlaufzeit). Möglicherweise müsste man sogar noch Prozesse oder Inkassos anheuern um bei dem einen oder anderen trotz Hilfsgeld die Kredite einzutreiben. Nee stimmt, das geht gar nicht. Dann lieber risikofrei direkt an die Bank dann kann sie sofrt wieder am grossen Rad drehen und zusätzlich die Boni für die tollen Kredite auszahlen.

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Karl S. Walter

Das große Rad und Rügen

Wenn ein Banker nur das betreibt, was seine Bank systemrelevant macht, dreht er ein relativ kleines Rad. Uncool, langweilig, nicht bonusträchtig. Also geht's ab ins Casino zum Zocken bis die Ziege weint. Da bewegt man was, das ist spannend, da »macht« man Geld, dafür gibt's Boni: Cool. Zwar eher Bankstertum, nicht systemrelevant, aber coool. Eichel und Schröder a. D. ist man dankbar, dass sie gemeinsam mit den Grünen entfesselte Gier in D so erst möglich gemacht haben.

Riesenverluste infolge der systemirrelevanten Zockerei sind ein guter Grund, schnell noch verdoppelte Boni zu fassen; dann die Staaten zu erpressen, sämtliche Verluste auszugleichen. Sonst sei ein Ausfall der systemrelevanten Geschäftsbanken zu befürchten.

Axo - ja - Rügen: Die Kreidefelsen sind weg. Hat Mr. Jain gefressen, der grundehrliche Doitshbankzocker. Wir glauben ihm daraufhin natürlich sofort, dass er »auf einem guten Weg« sei. Schäubles »guter Weg« passt hier ordnungspolitisch klasse. Chapeau, Carsten Knop!

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Alexander Heim
Alexander Heim (Skylark) - 02.08.2012 16:20 Uhr

Geldverleiher

"Früher war der Bänker noch Geldverleiher. Diesen Ruf, diesen gesellschaftlichen Status, den er im frühen Mittelalter hatte, den sollten wir ihm wieder besorgen. Es war ein unehrenhafter Beruf, den ein ehrbarer Mensch nicht ausüben wollte. Und die Nonnenmacher und Ackermänner dieser Erde mussten den Dienstboteneingang nehmen, um ins Schloss der Mächtigen zu kommen."
Heute diktieren die Finanzmärkte den "Mächtigen" die Agenda....
Das "Bankensystem" gehört kastriert, umgehend!

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Alexander Heim
Alexander Heim (Skylark) - 02.08.2012 16:09 Uhr

Warum?

"Die Marktwirtschaft braucht leistungsfähige private Banken. Unternehmer und Privatpersonen sind auf Liquidität und effiziente Möglichkeiten angewiesen, um ihre Ersparnisse in produktive Investitionen umzuwandeln."
Banken brauchen ein Bankensystem, sonst braucht niemand private Banken.
Klar, und renditegeile Anlger, die ihr überflüssiges Geld nicht in Sachwerte investieren wollen, weil sie vom Virus der möglichst schnellen Geldvermehrung infiziert sind. Was aber letztlich ein und derselbe Menschenschlag ist.
Was Bürger und Wirtschaft brauchen, ist irgendein Geldinstitut (Sparkasse, Volksbank, Zentralbank), das Kredite (am besten gegen eine feste Gebühr statt gegen Zinsen) vergibt und den Zahlungsverhehr abwickelt.
Eine Bank erwirtschaftet nichts, sie stellt nichts her - sie verleiht Geld, was ihr nicht gehört. Niemand "braucht" Banken!

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Peter Slater

Die Raffgier von Banker siegt immer oder haben sie schon mal erlebt, das ein gierigier Banker

auf ein Bonus oder dem Extra - oder Spesengeld verzichten wurde ? Es ist ein Naturgesetz, das dem Banker heilig ist, namlich soviel Geld zu scheffeln, wie moglich und wenn es Kritik gibt, dann fuhlt sich der raffgierige Banker, der den Hals nicht voll bekommt, angegriffen und zieht vor Gericht und versucht, eben noch mehr Geld zu erstreiten ! Ich glaube nicht daran, das es je ein Banker gibt, der sagt, das er soviel Geld habe, das er damit glucklich sein kann .................. solange die Gesellschaft und die Politik sich von der Raffgier der schmutzigen Banker erpressen lasst, solange wird der Banker bedingungslos absahnen !

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Leo Eckmann
Leo Eckmann (Eckig) - 02.08.2012 15:18 Uhr

Banken-Bashing? Wo denn bitte?

Also fassen wir doch mal zusammen:
- Zuerst haben die Banker Wchstrumszahlen geschrieben, die "bar jeder realität" waren, dann ist die Blase geplatzt und das Gejammer war groß. Kaum waren "die Banken" - zum Großteil mit Steuergeldern - wieder halbwegs samiert oder drch "Bad Banks" schein-saniert, ging das Spiel munter weiter. "Boni für (fast) alle!!!" Und das während noch zig MIlliarden Steuergelder zurück gezahlt werden müssen.Wenn man sich dann noch anschaut, welche Summen da über den Tisch gehen, dann werde zuindest ich neidisch, denn von dem Bonus von so manchem Banker kann ich gut 30 Jahre leben...

Unsere "Elite" koppelt sich immer mehr von dem ab, was für die Mehrheit "Realität" ist.
Das wird sich irgendwann ganz böse rächen...

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Thorsten Bobert

Hemmungslose Abzocker

Auf meiner Webseite, habe ich mal dargestellt, wie Kreditnehmer von den Banken abgezockt wurden. Und das diese Kreditnehmer sich ungerechtfertigte Gebühren zurück holen können. Mein Beispiel zeigt wie die BHW die Kunden betrogen hat. Und dass um ca. 75 Million Euro.

Der Erfolg war, das die BHW zweimal dafür verurteilt wurde.

Die zu Unrecht eingezogenen Gelder sind bis heute nicht freiwillig zurück gezahlt worden. Jeder Betroffende kann sich diese Gebühr zurückholen. Ein Mustertext findet man auf meiner Seite. Oder man benutzt den Link zur Verbraucherzentrale NRW wo ein Musterbrief bereitgestellt ist.

Die Verurteilten Banken sind die BHW (2x), Wüstenrot, Sparda Bank.

Man sollte diese "Geschäftsleute" endlich unter Aufsicht stellen. Und das Casino von dem richtigen Bankgeschäft wieder trennen.

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Bernd Winkler

Durchgerostet

Was passiert, wenn ein Auto 80% Rostbefall hat und man nimmt den Rost weg........? Das selbe passiert mit unserem Bankensystem, wenn man Betrug und Korruption aus dem System entfernt. Eine Reparatur ist nicht möglich. Machen wir uns mit dem Gedanken vertraut: das neue System kommt. Besser wir arbeiten daran mit, als zu warten dass es uns total fremdbestimmt übergestülpt wird.

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Jochen F. Uebel

Ausstieg

Das einzig Vernünftige für Private ist, den Banken vorerst komplett den Rücken zu kehren: Auflösung aller Konten und Depots, Transfer des Vermögens in Silber und Gold, und für den Zahlungsverkehr ein Girokonto bei einer ethisch sauber operierenden Bank (man google bitte nach EthikBank). Wie schnell würden die Korrupten und Gierigen lernen – wie schnell! Aber Zipfelmütze Michel Deutsch kapiert’s halt leider nicht … und glaubt und glaubt und glaubt, dass sein Vermögen "sicher" sei.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.08.2012 14:58 Uhr
Björn Opitz
Björn Opitz (hrbjoern) - 02.08.2012 14:58 Uhr

Als wenn die paar Euro ...

... die die meisten "Zipfelmützen Michel Deutsch" auf dem Konto liegen haben, für die Banken von Relevanz wären.

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Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 02.08.2012 12:51 Uhr

Gut dass es Sündenböcke gibt

Zwischen dem Schwachen und dem Starken ist es die Freiheit, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit (J-J Rousseau). "Das Wesen des Staates ist die Angst der Menschheit vor sich selbst", zitierte einst F. Schirrmacher anerkennend F. Engels.
Wenn sich demnach die Gesetzesordnung an einer (den Staat als Kleptokratie neoliberal verteufelnden) Ideologie statt am lebendig sich entwickelnden Moralischen Gesetz ausrichtet, entsteht zwangsläufig der derzeitige dissoziale Zustand.
Beeindruckend, wie ein solcher Blickwinkel im Hauptstrom der medialen Meinungsbildung (mit gleichsam autoritätsbefangen-neurotischer Intensität) gemieden wird. Das späte Erwachen wird schmerzhaft werden.

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Melita Zimmermann

Polemik hilft nicht weiter!

Hier wird Banken-Bashing betrieben, Ursache und Wirkung werden vermischt und heraus kommt die altbekannte Leier, Banker sind gierig, arrogant und kriminell. Da wundert man sich , dass die Liborzins-Affaire nicht schneller aufgeklärt wird, vergißt aber zu erwähnen, dass allein bei der Deutschen Bank Millionen von E-mails überprüft werden müssen. Außerdem ist nicht geklärt, wie oft der Schuß nach hinten los ging.
Sigmar Gabriel wird zum "Retter der Banker-Moral" stilisiert und mit diesem Kommentar kräftig unterstüzt! Die Kreditvergabe an insolvente Staaten wird angeprangert, obwohl man wissen sollte, dass Staatsanleihen politisch gewollt nicht mit EK unterlegt werden mussten. Es wird von Trennbanken gefaselt, ohne zu sagen, wer dann globale Konzern beraten und unterstützen soll. Universalbanken haben sich in Deutschland bewährt und das sagen Bundesbank und Bafin übereinstimmend und nennen daffür gute Gründe.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.08.2012 17:31 Uhr
Michael Recha
Michael Recha (m.recha) - 02.08.2012 17:31 Uhr

Was hilft weiter ausser neue Köpfe?

Ach, Frau Zimmermann, ja, vernünftig gesprochen: Polemik hilft nie weiter. Und Sigi-Pops lachhaft-verlogene und zum eigenen Parteiprogramm widersprüchliche Wahlkampfnummer natürlich erst recht nicht: die SPD hat mit massig Schuldenmachen immer mit Keynesianismus begründet - und jetzt sollen diejenigen bösesein, die die Schulden ermöglicht haben.

Aber: nicht auf "die Banken" wird hier geschimpft, sondern auf die für die Banken und deren Unternehmensausrichtung Verantwortlichen!

Und das zurecht: Jain oder ein Goldman Sachs CEO, der als Hand Gottes wirken will, dabei alle, wirklich alle auf Kosten der Stabilität der globalen Volkswirtschaften schlicht Schneeballsysteme installiert haben - das muß beendet und verurteilt werden!

Problem: Politik braucht Geld braucht Bank/Versicherung als Darlehnsgeber gegen Schuldschein. Daher macht auch die CDU unter Merkel munter Schulden über Schulden - ohne dabei wenigstens Infrastrukturen zu ertüchtigen, sondern für heutigen Konsum.

Who cares?

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Volker Kulessa

den letzten beissen die hunde

ist es nicht die Machtgier der Politiker, die dem gierigen Volk immer neue Leistungen verspricht, aber alles auf Pump?? Die Politiker haben mit vollen Händen das Geld, daß sie nicht hatten und nicht verdient hatten, jahrelang an das applaudierende Wahlvolk verteilt. Alles auf Pump.

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Michael Recha
Michael Recha (m.recha) - 02.08.2012 10:56 Uhr

Jain und Ponta

Warum sind alle so milde mit Herrn Jain und Akkermann et al, die mit Ihren Banken Gesetze brechen, biegen, umgehen, um meinen Kindern die finanzielle Basis einer stabilen Volkswirtschaft zu entziehen?

Jain verdient irre viel Geld, weil er Verantwortlich war und ist! Wenn er die Libor-Manipulation nicht kannte, hätte er sie kennen müssen!

Es wird aber gerechtfertigt wie bei Ponta et al: "...von Folter im Keller wußte ich nichts, ich war ja nur Chef der Securitate. Und beim Sektempfang auf der Dachterrasse haben wir keine Schreie gehört..."

Pfui. Haut endlich ab!

Wir leben mit einer Elite, die mich dazu bringt, daß ich meinen Kindern nur sagen kann: bitte werdet nicht "erfolgreich", weil ihr dann einen üblen und verlogenen Charakter entwickelt haben müsstet. Und das will ich nicht.

Bei Herrn Jain kann ich nur lachen über die Reportagen, die von tiefer Religiösitat der Familie berichten. Eine ganze Branche ist zu einem einzigen Moral hazard verkommen und raubt uns unsere Freiheiten.

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otto kaldrack

charakter bei banken

der zeiten gedenk ich selig, als die bänkster noch bänker waren und sich nicht
mit lug und betrug die taschen vollsteckten, und darüber ganze volkswirtschaften
in den ruin trieben. und dies geschah in vielen fällen im einvernehmen mit unseren
wunderbaren politikern, die in den aufsichtsräten saßen, sich auch die taschen
vollstopften, ohne die geringste ahnung zu haben! das beweisen sie jetzt auch noch
ausdrücklich bei der rettung von total aus dem ruder gelaufenen ländern, in denen
mentalitätsbedingt und durch mafiosistrukturen gar keine rettung möglich ist, wie
man allein daran schon erkennen kann, daß die menschen mit geld dieses von
ihren banken abziehen, und ins ausland transferieren und uns dann diese lücke
schließen lassen. und dann müssen wir uns für die rettungsmrden als nazis ver-
unglimpfen und von herrn juncker einen maulkorb verpassen lassen. also, wer
sich so etwas bieten läßt, hat auch das letzte bißchen selbstachtung abgegeben.

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Matthias Zinn

Banker gesellschaftlich isolieren!

Wenn alle Bürger, ob in Dland, England, den USA oder Frankreich in Zukunft KEINEN Banker mehr privat einladen oder treffen würden, kämen diese vielleicht doch auf den Gedanken, dass Gier nicht selig machend ist.
Oder man muss sich auf die Suche nach einem neuen Lenin machen; muss ja kein Kommunist sein.

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Günter Jäger

Bankbetrüger entlassen

Die Bundeskanzlerin, der Finanzminister und der Wirtschaftsminister würden gut daran tun, wenn die "Banker", die unseren Bürgern und den Bürgern der EU das Geld durch falsche Beratungen aus der Tasche zogen, entlassen würden. Das betrifft nicht nur Vorstände und Filialleitungen, sondern auch die Verkäufer (falsch Berater genannt), welche durch Geldanlage betrügerisch Gelder erschwindelten. Als erstes sollten die Staatsbanken daran glauben. Dann müssten entsprechende Anträge in den Hauptversammlungen gestellt werden mit Unterstützung durch den Fonds, welche Aktien halten. Eine oder mehrere Stiftungen müssten Gelder sammeln, die durch falsche Beratungen gewonnen wurden und diese an die betroffenen Kunden (auch Kommunen) zurückgeben. Dann sollen die Kreditinstitute noch einmal von vorne nach Ethikgrundsätzen ehrenwerter Kaufleute beginnen. Dazu gehören natürlich auch gesunkte Gehälter. Das Geld dafür findet sich in 6 % Dispokrediten.

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Michael Muscholl

Geld regiert die Welt

Mit Verlaub: Ich halte den Artikel für sehr naiv. Was möglich ist, wird gemacht werden. "Pecunia non olet", sagten schon die Römer. Wenn die Hürden von den Ordnungspolitikern höher gelegt werden, gibt es eben das Haase und Igel Spiel um die Hintertüren. Niemand braucht glauben, dass es früher besser war. Es kam nur weniger raus.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.08.2012 11:41 Uhr
Andreas Neubert

@Michael Muscholl

Wie sieht denn ihre Alternative aus? Sämtliche Gesetze und Regulierungen abschaffen und die Welt kompletter Anarchie überlassen, weil man "eh nichts machen kann"?

Mord, Raub und Totschlag zu verbieten und zu bestrafen schafft alles drei nicht aus der Welt. Aber es bringt unsere unperfekte Welt diesem Ideal zumindest ein bisschen näher.

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Thomas Kobler

Die schlimmste Gier von Bankern...

...ist nicht die absolute - es ist die relative. Ausser ein paar völligen Soziopathen, könnten die meisten gutbezahlten Bankangestellten wohl durchaus mit weniger auskommen, ohne bemerkenswerte Einbussen in ihrem Lebenswandel hinnehmen zu müssen. Zumindest in den Vergütungsklassen, die sich von der Gierdebatte betroffen fühlen müssten.

Was man aber in jenen Kreisen überhaupt nicht schlucken kann, ist das Gefühl schlechter als vergleichbare Kollegen wegzukommen, wenn das Uebermass - Bonus - ausgeschüttet wird. Und das nicht nur intern. Da gönnt man den andern wirklich nichts, und auch wenn man es nicht auf Heller und Cent belegen kann, Handgelenke und Parkfelder und Adressen liefern die unmissverständlichen Indizien.

Damit werden auch Rauswürfe in mageren Zeiten verständlicher, weil das viel leichter ist, als eine Kultur wieder zurückzubauen, die man selbst mit aller Kraft hochgezogen hat. Wie man es dreht, Herrn Jain und Kollegen stehen unglaubwürdige Zeiten ins Haus.

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andreas boelssen

besserung geloben, in zukunft der gesellschaft dienen??

...guter witz!

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Jahrgang 1969, Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für die Unternehmensberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.

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