Während des Mittagessens beim Energiegipfel kommen die Staats- und Regierungschefs zum Kern der Krise der Europäischen Währungsunion, die keine Euro-Krise und keine Staatsschuldenkrise, sondern eine Krise unterschiedlicher Wettbewerbsfähigkeiten ist. Dann stellt Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren "Pakt für Wettbewerbsfähigkeit" vor.
Ja, die Länder im Süden Eurolands produzieren zu teuer und die im Norden zu billig. Merkel will das mit einem "Sechs-Punkte-Programm" ändern. Doch schon beim ersten Punkt, der "Abschaffung von Lohnindexierungssystemen", gibt es Streit mit Frankreichs Staatspräsident Sarkozy.
Wenn das so beginnt, wo wird das enden? Sollen zur Angleichung von Kosten und zur Einebnung des Außenhandels im Euro-Raum die Deutschen wieder die 35-Stunden-Woche einführen, wofür im Gegenzug auch Franzosen bis 67 arbeiten, während die Griechen die Schuldenbremse und die Iren eine Mindeststeuer für Unternehmen übernehmen? Mit einer zentralistischen und dirigistischen Wirtschaftsregierung wird Europa im globalen Konkurrenzkampf nicht bestehen, sondern nur durch Wettbewerb - auch um die beste Wirtschaftspolitik.
Bürger seit euch einig
Harald Schröder (Logata)
- 04.02.2011, 12:06 Uhr
Sehr geehrte Erika,
Michael Scheffler (Striesner)
- 04.02.2011, 13:14 Uhr
Wirtschaftsregierung
Andreas Neubert (Citizen_Kane)
- 04.02.2011, 13:27 Uhr
Da ist sie wieder, unsere sozialistische Kanzlerin als EU-Präsidentin in spe
Helga Zießler (Steuernagel34)
- 04.02.2011, 13:27 Uhr
Warum?
Werner Kastor (wkastor)
- 04.02.2011, 13:34 Uhr