Die Ratingagentur Moody’s Investor Service hat die Vereinigten Staaten vor einem Verlust der Bestnote gewarnt, sollten die Parteien sich im Laufe des kommenden Jahres nicht auf eine mittelfristige Verringerung des Staatsdefizits einigen.
Die Erinnerung an eine drohende Schuldenkrise in Amerika erschreckte die Händler an den Devisenmärkten, die Dollar verkauften. Der Euro erreichte zeitweise ein Viermonatshoch von 1,2872 Dollar. Die Warnung kommt rund ein Jahr, nachdem die Vereinigten Staaten im Urteil der Ratingagentur Standard & Poor’s schon ihre Bestnote verloren hatten.
Die Bundesregierung hat in den vergangenen vier Jahren jeweils mehr als 1 Billion Dollar neue Schulden aufgenommen. Die gesamte Staatsschuld überschritt in diesem Monat die Marke von 16 Billionen Dollar und liegt nur noch knapp unter der Schuldengrenze von 16,394 Billionen Dollar.