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Kredite für Banken Spaniens Schuldenstand nähert sich kritischem Wert

 ·  Die Risiken für Spaniens Staatshaushalt wachsen: Erhielte Spanien das Maximum an EFSF-Krediten, also 100 Milliarden Euro, so erhöhte sich die Staatsschuld wohl schon in diesem Jahr auf den kritischen Wert von rund 90 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

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Michael Arndt

Alle diese Berechnungen sind doch nur Makulatur weil

1.) vermutlich alle von Spanien gelieferten Zahlen sowieso falsch sind
2.) das endgültige Finanzloch ohnehin mindestens doppelt so hoch ausfällt wie erwartet.
Das kennen wir doch schon alles aus Griechenland.
Ich denke, dass Hilfen von ca. 250 Mrd. EURO angefordert werden...

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Tim Sonder
Tim Sonder (timbo_em) - 11.06.2012 19:14 Uhr

Ob mit oder ohne Rettungspaket, niemand außer Spaniens marode Banken kauft mehr spanische Anleihen

Am Beispiel Spanien sollte wirklich dem letzten Euroretter klar werden, dass die bisherige Agenda Schulden dort mit immer mehr Schulden hier zu bekämpfen gescheitert ist. Erhält das Land keine Hilfe, ist es verloren. Erhält es einen Kredit (ob für das Land, den FROB oder die Banken direkt ist egal, letztlich haftet immer das Land), wird dieser als "bevorzugt" eingestuft werden mit entsprechenden Auswirkungen auf die anderen Gläubiger. Jetzt kann man das Spiel der letzten zwei Jahre mit weiterer Unterstützung der Zentralbank und/oder noch mehr gemeinsamer Haftung noch fortführen. Aber dadurch steigt nur die Rechnung, die am Tag X auf alle, allen voran auf die, bei denen es noch etwas zu holen gibt, zukommen wird. Es geht nur mehr darum, wieviel Schaden für Deutschland ensteht.

ps: Die Größe Staatsschulden/BIP ist eigentlich ohne Aussagekraft, weil eine Bestandgröße mit einer Stromgröße verglichen wird. Besser wäre der Quotient aus Zinsaufwand und Staatseinnahmen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.06.2012 00:16 Uhr
Ulla Nachtmann

Genau!

Das Motto scheint zu sein: ,Hilfst du mir, ,helf' ich dir, weshalb Spaniens Banken jetzt schon 50% ALLER spanischen Anleihen halten. Danke Draghi EZB und LTRO!
Heute hörte ich das Wort Subordination (auch im Hinbluck aufnEFSF und ESM) mindestens 20 Mal am TV- nachdem die ,relief rally' auslief.
Das läßt Schlimmes ahnen.

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Michael Wagner
Michael Wagner (comic) - 11.06.2012 19:02 Uhr

Hört endlich auf,

uns zu belügen, ihr Politbarone aus Brüssel, Berlin, Rom, Athen, Madrid, Paris ect. Bei uns steigt das Renteneintrittsalter, damit wir das von den Sozialisten in Frankreich gesenkte, bezahlen können. Diesen Hohn kann man sich auch als Deutscher nicht gefallen lassen!

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Horst Müller

Aber, aber: Spanien führt die Wohneigentumsquote in Europa mit 86% an. Quelle ?

Wikipedia, Wohneigentum. Die Spanier haben doppelt soviel Wohneigentum wie die Deutschen. Also angesichts solcher Zahlen, sehe ich keinen Grund einem Spanier zu helfen. Vermutlich wird diese Zahl und diese total offensichtliche Quelle deshalb so gerne übergangen. Soll Spanien einfach die Grund- und Immobilien Steuer erhöhen. Oder die Banken die leeren Immobilien verscherbeln. Es besteht gar kein Anlaß, dass ausländische Steuerzahler Spanien Geld geben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.06.2012 21:50 Uhr
Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 11.06.2012 21:50 Uhr

Na und?

Italiens Bürger haben auch pro Kopf mehr Geldvermögen als die Deutschen und fordern trotzdem wild deutsches Geld per EuroBonds.

Die Strategie der Eliten in den Pleiteländern ist doch klar:

Die Reichen und die Nutznießer des Systems im jeweiligen Land bleiben ungeschoren beim Steuernzahlen, für die anderen, die Armen soll gefälligst die "solidarische Euro-Gemeinschaft", genauer gesagt Deutschland aufkommen.

Und auf Grund der Schwäche der deutschen Regierung (oder ist es ein Euro-Wahn-Syndrom?) und des Dranges der Opposition nach einer sozialistischen Internationale mit perfekter Planwirtschaft geht das Spiel bisher auch immer auf.

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Andreas Pangerl

Nur eine Frage der Zeit,

bis 90% erreicht werden. Denn mit dem ESM könnte Spanien noch mehr Geld was bekommen, was zu mehr Verschuldung führt. Vielleicht wollte man deswegen Spanien so schnell unter dem EFSF sehen.
Es ist aber schon erstaunlich, dass Spanien 2007 noch so einen bemerkenswerten Schuldenstand gehabt hat in Prozent des BIP und zukünftig vielleicht sogar froh sein kann, seine Zinsen zu bezahlen.

Was ich auch lustig finde ist, dass man hier noch immer die Maastrichter Kriterien anwendet. Diese haben sowieso keinen Aussagewert über die Euroländer mehr, weil sie überhaut nicht mehr erfüllbar sind/waren für die meisten - und Sanktionen gegen irgendwelche Schuldensünder werden auch nicht mehr ausgesprochen, was in der Vergangenheit auch niemals der Fall war.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.06.2012 10:48 Uhr
otto sundt
otto sundt (drto) - 12.06.2012 10:48 Uhr

Vergessen?

Sie haben vergessen zu erwähnen das die Maastricht Kriterien zuerst von Deutschland und Frankreich nicht eingehalten wurden. Die Kriterien sind übrigens nach dem Vertrag ohnehin nicht sanktionsbewehrt. Richtig ist das die Verschuldung in Spanien weiter ansteigen wird, schließlich befindet sich das Land in einer Rezession. Nur gibt es sozialistische Politiker, welche die Rezession mit weiteren Schulden, bzw Kreditaufnahme bekämfen und Arbeitslosigkeit subventionieren wollen, anstatt Schuden abzubauen. Sozialisten nenen das auch "Wachstum", während rot-grüne und sozialistische NGO's alles dafür tun kein Wachstum zuzulassen. In Deutschland funktioniert das mehr schlecht als recht aber auch hier wird bald die Rezession zum Zuge kommen.

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Michael Wagner
Michael Wagner (comic) - 11.06.2012 19:04 Uhr

Das Schlimme ist,

dass man keinem, aber auch keinem Politiker mehr glauben kann! Das Füllhorn an Lügen kann größer nicht sein!

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Jahrgang 1966, Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.

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