11.06.2012 · Die Risiken für Spaniens Staatshaushalt wachsen: Erhielte Spanien das Maximum an EFSF-Krediten, also 100 Milliarden Euro, so erhöhte sich die Staatsschuld wohl schon in diesem Jahr auf den kritischen Wert von rund 90 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
Von Werner Mussler, BrüsselRichtlinien für Lesermeinungen
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Alle diese Berechnungen sind doch nur Makulatur weil
1.) vermutlich alle von Spanien gelieferten Zahlen sowieso falsch sind
2.) das endgültige Finanzloch ohnehin mindestens doppelt so hoch
ausfällt wie erwartet.
Das kennen wir doch schon alles aus Griechenland.
Ich denke, dass Hilfen von ca. 250 Mrd. EURO angefordert werden...
Ob mit oder ohne Rettungspaket, niemand außer Spaniens marode Banken kauft mehr spanische Anleihen
Am Beispiel Spanien sollte wirklich dem letzten Euroretter klar werden,
dass die bisherige Agenda Schulden dort mit immer mehr Schulden hier zu
bekämpfen gescheitert ist. Erhält das Land keine Hilfe, ist es
verloren. Erhält es einen Kredit (ob für das Land, den FROB
oder die Banken direkt ist egal, letztlich haftet immer das Land), wird
dieser als "bevorzugt" eingestuft werden mit entsprechenden
Auswirkungen auf die anderen Gläubiger. Jetzt kann man das Spiel
der letzten zwei Jahre mit weiterer Unterstützung der Zentralbank
und/oder noch mehr gemeinsamer Haftung noch fortführen. Aber
dadurch steigt nur die Rechnung, die am Tag X auf alle, allen voran auf
die, bei denen es noch etwas zu holen gibt, zukommen wird. Es geht nur
mehr darum, wieviel Schaden für Deutschland ensteht.
ps: Die Größe Staatsschulden/BIP ist eigentlich ohne
Aussagekraft, weil eine Bestandgröße mit einer
Stromgröße verglichen wird. Besser wäre der Quotient aus
Zinsaufwand und Staatseinnahmen.
Genau!
Das Motto scheint zu sein: ,Hilfst du mir, ,helf' ich dir, weshalb
Spaniens Banken jetzt schon 50% ALLER spanischen Anleihen halten. Danke
Draghi EZB und LTRO!
Heute hörte ich das Wort Subordination (auch im Hinbluck aufnEFSF
und ESM) mindestens 20 Mal am TV- nachdem die ,relief rally' auslief.
Das läßt Schlimmes ahnen.
uns zu belügen, ihr Politbarone aus Brüssel, Berlin, Rom, Athen, Madrid, Paris ect. Bei uns steigt das Renteneintrittsalter, damit wir das von den Sozialisten in Frankreich gesenkte, bezahlen können. Diesen Hohn kann man sich auch als Deutscher nicht gefallen lassen!
Aber, aber: Spanien führt die Wohneigentumsquote in Europa mit 86% an. Quelle ?
Wikipedia, Wohneigentum. Die Spanier haben doppelt soviel Wohneigentum wie die Deutschen. Also angesichts solcher Zahlen, sehe ich keinen Grund einem Spanier zu helfen. Vermutlich wird diese Zahl und diese total offensichtliche Quelle deshalb so gerne übergangen. Soll Spanien einfach die Grund- und Immobilien Steuer erhöhen. Oder die Banken die leeren Immobilien verscherbeln. Es besteht gar kein Anlaß, dass ausländische Steuerzahler Spanien Geld geben.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.06.2012 21:50 UhrNa und?
Italiens Bürger haben auch pro Kopf mehr Geldvermögen als die
Deutschen und fordern trotzdem wild deutsches Geld per EuroBonds.
Die Strategie der Eliten in den Pleiteländern ist doch klar:
Die Reichen und die Nutznießer des Systems im jeweiligen Land
bleiben ungeschoren beim Steuernzahlen, für die anderen, die Armen
soll gefälligst die "solidarische Euro-Gemeinschaft",
genauer gesagt Deutschland aufkommen.
Und auf Grund der Schwäche der deutschen Regierung (oder ist es ein
Euro-Wahn-Syndrom?) und des Dranges der Opposition nach einer
sozialistischen Internationale mit perfekter Planwirtschaft geht das
Spiel bisher auch immer auf.
bis 90% erreicht werden. Denn mit dem ESM könnte Spanien noch mehr
Geld was bekommen, was zu mehr Verschuldung führt. Vielleicht
wollte man deswegen Spanien so schnell unter dem EFSF sehen.
Es ist aber schon erstaunlich, dass Spanien 2007 noch so einen
bemerkenswerten Schuldenstand gehabt hat in Prozent des BIP und
zukünftig vielleicht sogar froh sein kann, seine Zinsen zu bezahlen.
Was ich auch lustig finde ist, dass man hier noch immer die Maastrichter
Kriterien anwendet. Diese haben sowieso keinen Aussagewert über die
Euroländer mehr, weil sie überhaut nicht mehr erfüllbar
sind/waren für die meisten - und Sanktionen gegen irgendwelche
Schuldensünder werden auch nicht mehr ausgesprochen, was in der
Vergangenheit auch niemals der Fall war.
Vergessen?
Sie haben vergessen zu erwähnen das die Maastricht Kriterien zuerst von Deutschland und Frankreich nicht eingehalten wurden. Die Kriterien sind übrigens nach dem Vertrag ohnehin nicht sanktionsbewehrt. Richtig ist das die Verschuldung in Spanien weiter ansteigen wird, schließlich befindet sich das Land in einer Rezession. Nur gibt es sozialistische Politiker, welche die Rezession mit weiteren Schulden, bzw Kreditaufnahme bekämfen und Arbeitslosigkeit subventionieren wollen, anstatt Schuden abzubauen. Sozialisten nenen das auch "Wachstum", während rot-grüne und sozialistische NGO's alles dafür tun kein Wachstum zuzulassen. In Deutschland funktioniert das mehr schlecht als recht aber auch hier wird bald die Rezession zum Zuge kommen.
Das Schlimme ist,
dass man keinem, aber auch keinem Politiker mehr glauben kann! Das Füllhorn an Lügen kann größer nicht sein!
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