21.01.2010 · Nun wird also die lange erwartete erste Welle von Zusatzbeiträgen über Millionen Krankenversicherte hinwegbrechen. Es sind zwar "nur" 8 Euro im Monat, aber die werden die Kassenwelt nachhaltig verändern.
Von Andreas MihmNun wird also die lange erwartete erste Welle von Zusatzbeiträgen über Millionen Krankenversicherte hinwegbrechen. Es sind zwar "nur" 8 Euro im Monat, aber die werden die Kassenwelt nachhaltig verändern.
Fast drei Jahre nach Inkrafttreten der schwarz-roten Gesundheitsreform entfaltet sie nun ihre volle Kraft da, wo es die Versicherten direkt merken, im Portemonnaie. Es ist überraschend, dass es so lange gedauert hat. Doch jetzt ist die Finanzdecke der ersten Kassen so dünn geworden, dass sie das Unvermeidliche nicht mehr hinauszögern können. Bald schon werden viele andere Kassen hinterherkommen.
Das wird zu Debatten führen, über die Inkassokosten, die Bürokratie, die Unzulänglichkeit der gesetzlichen Regelungen. Änderungen werden unerlässlich sein. Aber wer vom Lohnbezug der Krankheitskosten wegkommen und zu einer individualisierten Beitragsberechnung - vulgo: Gesundheitsprämie - hinkommen will, dem bleibt kein anderer Weg.
Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) wird darüber nicht traurig sein. Er muss die Zusatzprämie politisch nicht verantworten. Eine Hilfe auf seinem langen Weg ins Prämiensystem wird sie ihm gleichwohl werden.
Rössler wird die Macht des VDK zu spüren bekommen
Paul Rabe (heidelpaul)
- 21.01.2010, 11:10 Uhr
Differenziert
harald schneider (asklepion1)
- 21.01.2010, 11:43 Uhr
außer Bürokratiekosten nichts im Sinn?
Guenter Bihn (ffmnordend)
- 21.01.2010, 22:29 Uhr
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.380,52 | −0,98% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2442 | −0,37% |
| Rohöl Brent Crude | 105,51 $ | −1,25% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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