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Kosmetik Beiersdorf verdient im ersten Quartal mehr

14.05.2003 ·  Das Kosmetikunternehmen Beiersdorf hat den Gewinn in den ersten drei Monaten trotz der anhaltenden Konsumflaute weiter leicht gesteigert. Der starke Euro belastet den Umsatz.

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Der Nivea-Hersteller Beiersdorf hat angesichts der Stärke seiner Stammmarken im ersten Quartal 2003 mehr verdient. Der starke Euro belastete allerdings den Umsatz. Für 2003 bekräftigte der Hamburger Kosmetikkonzern seine Umsatz- und Gewinnziele.

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) habe leicht auf 133 Millionen Euro von 132 im Vorjahr zugelegt, gab Beiersdorf bekannt. Unter dem Strich blieben dem Kosmetikkonzern 83 (81) Millionen Euro. Damit blieb Beiersdorf unter der Prognose von Branchenexperten, die für das Ebit 138 Millionen Euro und einen Überschuß von 84 Millionen Euro erwartet hatten.

Die Erstquartalszahlen sind unter den Erwartungen ausgefallen, sagte UBS-Analystin Susanne Seibel: „Umsatz, EBIT und Nettogewinn liegen sämtlich drunter.“ Allerdings heißt es weiter: „Eine Katastrophe sind die Zahlen aber nicht“.

Wegen Umrechnungseffekte als Folge des hohen Euro-Kurses blieb der Umsatz mit 1,19 Milliarden Euro unverändert. Zu konstanten Wechselkursen hätte sich der Umsatz um 7,4 Prozent erhöht, hieß es.

Beiersdorf bekräftigte seine Ziele für das Gesamtjahr. Demnach soll sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent erhöhen. Bei konstanten Wechselkursen würde der Umsatz damit 2003 knapp 4,9 Milliarden Euro erreichen, sagte ein Unternehmenssprecher. Den Jahresüberschuß erwarte Beiersdorf unverändert bei sechs Prozent vom Umsatz. Das Ebit solle etwa zehn Prozent vom Umsatz erreichen, sagte der Firmensprecher Peter Nebel.

Die Stabilität der Ergebnisentwicklung basiere vor allem auf der Stärke der Marke Nivea, aber auch Atrix, Eucerin, 8x4, Hansaplast und Tesa, sagte Nebel. Zudem sei die Kosmetikbranche weniger anfällig für Konjunkturschwankungen als andere.

Keine Klarheit über künftige Aktionärsstruktur

Weiterhin offen ist die künftige Aktionärsstruktur von Beiersdorf. Auf deren Klärung drängt Vorstandschef Rolf Kunisch seit längerem. Am Dienstag hatte Großaktionär Tchibo erklärt, daß er vorerst nicht damit rechnet, seinen Anteil an Beiersdorf aufstocken zu können.

Kunisch hatte kürzlich den Konsumgüterhersteller Henkel für eine Zusammenarbeit ins Gespräch gebracht. Es gebe einige Bereiche, die man sich für eine Zusammenarbeit ansehen könnte, hatte Kunisch in einem Interview gesagt.. Diese Überlegungen wurden bei Henkel mit großem Interesse registriert.

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