04.01.2013 · Niedergelassene Ärzte haben vielfältige Möglichkeiten, ihr Einkommen auf mehr oder weniger krummen Wegen aufzubessern. Obwohl es bereits Sanktionen gibt, werden nun schärfere Regeln gefordert.
Von Andreas Mihm, BerlinRichtlinien für Lesermeinungen
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Die ärztefeindliche, von Vorurteilen geprägte Stimmung, die
hier im Land herrscht und die auch die ehrlichen und motivierten mit an
den Pranger stellt, ist wohl ein Grund, warum das Ärzteblatt voll
von Stellenanzeigen ist.
Und warum genau wird immer an den "hohen" Einkommen der
Ärzte rumgemäkelt? Wenn es eine Berufsgruppe gibt, die ein
hohes Gehalt verdient, dann sollten das nicht Banker,
Wirtschaftsanwälte und Krankenkassenfunktionäre sein, sondern
doch wohl Berufe, ohne die diese Gesellschaft zusammenbrechen
würde, sprich Ärzte, Polizei, Feuerwehr etc.
Naja, die USA oder die Schweiz wissen wenigstens, wie man
hochqualifizierte Arbeitskräfte anständig bezahlt. Good bye, Germany!
...nur Fehlverhalten, Korruption und alles was sich hier breit gemacht hat fördert nur Eines, ein tiefes Mißtrauen in der ganzen Gesellschaft. Und das Patienten Kunden sind und keine Patienten mehr, dass ist das Schlimmste. Alleine das Experimentieren mit weiß Gott gefährlichen Medikamenten, von Ärzten die nicht mal Ahnung davon haben. Von im Crashkurs sich als Heiler angemeldeten, das alles müßte verboten werden. ich würde auch nicht irgendeine Qualifkation mehr nur hinnehmen, damit sich diese selbst ernannten Heiler selbständig machen, das gilt auch für viele Psychotherapeuten. Gefährliche Scharlatane! Da muß die Politik sich mal die ganzen merkwürdigen Schnellkurse für Heiler angucken.
Es ist Wahlkampf im Intrigantenstadl
Ärzte sollten nicht über jedes Stöckchen springen, das
ihnen von politischem Personal, u.a. Fernstudenten, die zwar nur
»Sprecher« sind, sich aber als
»Gesundheits-Experte« ausgeben, hingehalten wird. Es
könnten z.B. alle Strippenzieher und Handlanger der seinerzeitigen
IQWiG-Intrige zur Offenlegung der »Honorierung ihrer
Dienste» gedrängt werden.
Viele Player verfolgen im Wahljahr ihre Partikularinteressen, wobei die
Majorität der Ärzte mit die-sem aus dem Hut gezauberten
Aufmacher instrumentalisiert werden: 1/ Parteien haben Mitglieder-/
Spendenschwund zu verzeichnen; eine gute Gelegenheit, die Pharma- und
Gesundheitsindustrie sowie die entsprechenden Verbände zu Zahlungen
zu ermuntern. 2/Die CDU drängt es ins BMG, dort winken neben Posten
auch Zuwendungen. 3/Die BÄK will mehr Personal/Geld, alle anderen
Funktionäre kochen auch ihre Geld-Suppe. Die PKV/GKVen sind sauer,
weil die kürzl. erzwungene Erhöhung der Ärztehonorare die
für deren Funktionäre vorgesehenen Zuwächse reduziert ..
Spahn will Ärzte an den Pranger stellen, so liest man gestern.
Mittelalterliche Methoden statt Rechtsstaatlichkeit? DDR? Ausgerechnet
Spahn?
Ist es Korruption, wenn Prof. Lauterbach jährlich um die 50.000
Euro von der Rhön-AG bekommt?
Ist es Korruption, wenn Journalisten Rabatte bekommen? Mal das Thema in
eine Sucmaschine eingeben!
Honecker hatte leider Recht: der Sozialismus siegt. Früher sagten
wir in der DDR ... der Sozialismus siecht.
Über die Zeichen der Zeit und gebrochene Versprechen
Bei den niedergelassenen Ärzten handelt es sich um eine Berufsgruppe, die einerseits kaufmännischen Imperativen folge leisten muss, aber andererseits der staatlichen/behördlichen Planwirtschaft unterworfen ist. Sie steht exemplarisch für die Mittelschicht, die hierzulande seit Jahrzehnten ausgepresst wird. Wenn ein Arzt, nach Numerus Clausus, jahrelanger Ausbildung und rigoroser praktischer Einarbeitung nicht in der Lage ist, ein einigermaßen auskömmliches Einkommen zu generieren, mit dem er eine vierköpfige Familie behausen, ernähren und für das Alter vorsorgen kann, dann wundert mich überhaupt nicht, dass der Anreiz dieses über unlautere Wege zu bestreiten groß ist. Dieser Beruf steht exemplarisch für alle anderen, die die deutsche Mittelschicht ausmachen; Ausgepresst und prekarisiert. Das implizite Versprechen, das unsere Eltern der Nachkriegsgeneration eingelöst haben: "Streng dich an, lerne was anständiges, sei fleißig und es wird dir gut gehen" ist gebrochen worden. Gefährlich!
Griechen!! Kein Deut besser.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.01.2013 14:13 UhrNa, dann
... ab nach Griechenland zur Behandlung!
Schärfere Regeln sind kontraproduktiv
Man kann einen Berufsethos auch totregulieren.
Genau das findet beim Beruf des niedergelassenen Arztes statt. Wenn
Alles nur über möglichst ins Detail gehende Vorschriften,
Kontrollgremien und Sanktionsandrohungen läuft, bleibt kein Platz
mehr für die Entfaltung persönlicher Tugenden. Entweder man
"robotet" nach Vorschrift oder versucht, die Vorschriften zu
umgehen, ohne sich erwischen zu lassen. Das Verantwortungsbewusstsein,
das Grundlage des besonderen Vertrauensverhältnisses zwischen Arzt
und Patient ist, verkümmert auf diese Weise.
Dass manche Schreihälse dann auch noch versuchen, 500 Fälle in
fünf Jahren unter über 400.000 Ärzten, also eine Quote
von gerade mal 0,25 Promille pro Jahr, zu einem gewaltigen Skandal
aufzubauschen, ist übrigens auch nicht gerade konstruktiv. Es gibt
nun einmal keinen Beruf, der gänzlich ohne schwarze Schafe
auskommt. Und kein noch so dichtes Kontrollnetz wird je verhindern
können, dass diese eherne Regel auch für die Ärzte gilt.
Sein Sie froh
...dass Sie den Ärzten mit dieser Pauschalverurteilung grob Unrecht
tun. Der ärztliche Berufsethos ist immer noch ein lebendiger - und
unentbehrlicher - Faktor im Gesundheitswesen. Gerade im niedergelassenen
Bereich könnten die meisten Ärzte ohne Regelverstoß oder
finanzielle Einbußen einen Gutteil ihrer Patienten einfach im
Regen stehen lassen. Sie tun es aber im Wesentlichen nicht, auch wenn
sie den Mehreinsatz dann mit solchen Verdächtigungen wie Ihren
gedankt bekommen.
Natürlich geht es auch(!) um verdammt viel Geld. Und die Tatsache,
dass der GKV-Fleischtopf zwar riesig, aber eben nicht unbegrenzt ist,
führt zwangsläufig zu Verteilungskämpfen, die mit den
Interessen der Versicherten nicht einen Deut gemein haben. Aber das ist
auch kein Wunder, wenn es nicht die Versicherten/Patienten sind, die
über die Verwendung dieser Mittel entscheiden sondern ein heillos
technokratischer Bürokratie-Apparat, der vergeblich versucht,
eiserne Kontrolle über das Unkontrollierbare auszuüben.
Haben Sie
gerade Berufsethos geschrieben? Kann sein das Sie das anders definieren
als ich, so wie viele andere außerhalb des Ärzteklüngels.
Wie Sie wissen ist viel Geld im Gesundheitswesen unterwegs. Mir kommt
das zuweilen so vor, das die Ärzte, Pharma Lobby u.s.w. das
Gesundheitsbuget umkreisen wie die Haie einen Sardinenschwam.
Das Problem der Korruption ist hausgemacht!!!
Schauen wir doch bitte erst mal auf unsere Politiker, die uns vertreten
und mit gutem Beispiel vorangehen sollten:
- Wulff bekommt faule Kredite
- Steinbrück nimmt für eine Plauderstunde 25000.-Euro und
hält das Kanzlergehalt für zu niedrig
- Koch-Merin und KTG liefern Plagiate statt Promotionen ab
- Ulla Schmidt läßt sich den Mercedes nach Spanien bringen
- Kohl pflegte seine schwarze Kasse und Cem Özdemir wußte
nicht, daß man in Deutschland Steuern zahlen muß usw usw usw
Nur der niedergelassene Arzt soll die angebotene Flasche Rotwein
ablehnen und für ein lächerliches Minimalhonorar von ca 8.-
bis ca. 30.-Euro einen Patienten ein ganzes Quartal lang unabhängig
von der Zahl der Patientenbesuche bestmöglich nach medizinischem
Standard behandeln??? Dazu kommen unsinnige Reglementierung und
bürokratische Schikanen usw...
Wie soll das funktionieren?
500 von 400 000 Ärzten sind angeblich korrupt, d.h.<1% !
Mich würde der Anteil korrupter Politiker interessieren!!!
"Dunkel war der Rede Sinn" (Goethe)
Herr Runge, lesen Sie sich meinen Beitrag bitte noch einmal
sorgfältig durch!
Daß Korruption in meinem Umfeld kein Delikt darstellt steht niergends!
Die "Pharma-Happenings" und die Praxiseinrichtung sind ein
Problem Ihrer Fantasie,
ich bezahle meine Fortbildung und meine Praxis immer noch selbst!
Der Politiker ist Ihr Herr und Gebieter???
Mein Beileid! Für mich trifft das nicht zu, da ich mir den Luxus
einer eigenen Meinung leiste.
MfG.
Herr Schaller, mit Ihrem obigen Kommentar bringen Sie für die Ärzteschaft zum Ausdruck,
dass Korruption in Ihrem Umfeld kein Delikt darstellt. Neben "der
Flasche Rotwein", die offensichtlich schon nicht mehr ausreicht,
haben Sie leider die gesamten "Pharma- Happenings"
vergessen. Miami South Beach, Hotel Ritz Charlton, 4 Tage, das wär
doch was oder? Oder lassen Sie sich doch von "Ratioobama" die
halbe Praxis neu einrichten. Was meinen Sie wie Ihr Stundensatz explodiert?!
Die von Ihnen nett aufgeführten obigen Personen /angebliche
Korruptionsbeispiele erscheinen mir ziemlich verwirrt. Merke: Der
Politiker ist stets Dein Herr und Gebieter!
Herr Rechtsteiner,
Ich glaube hier geht es nicht die Ärzteschaft INSGESAMMT zu diffamieren,
SONDERN berechtigte Sümpfe zu "Lasten der Beitragszahler"
trocken zu legen.
Sonst würden wir hier ja nicht über Schweinereien die
OFFENTSICHTLICH ja vorkommen diskutieren!
Um nichts anderes geht es.
Ein paar Fragen an nörgelnde Versicherte:
In welchem anderen Land bekommen Sie eine auch nur annähernd so
gute medizinische Versorgung zum gleichen Preis wie in der BRD? Was
glauben Sie, wie hiesige Patienten, die das Pech hatten, im Ausland zu
erkranken oder zu verunfallen und sich dort behandeln lassen zu
müssen, ihre dabei gewonnenen Erfahrungen im allgemeinen bewerten?
Warum sind Reiserückflugversicherungen bei uns so begehrt?
Gerne erwarte ich Ihre geschätzte Antwort.
Warum sind Reiserückflugversicherungen bei uns so begehrt?
Ganz einfach - man will nach Haus.
Und?
11,6% des BIP werden in diesem Land für Gesundheitsausgaben
aufgewendet. Platz 4 im OECD Vergleich. Wir liegen damit zum Beispiel
vor Ländern wie Norwegen(9,4%), Schweden(9,6%), Finnland(8,9%) oder
auch der Schweiz(11,4%) um nur einmal ein paar zu nennen, welche aber
allesamt in der Lebensqualität deutlich vor Deutschland rangieren.
Die Versicherten und Steuerzahler in diesem Land kommen sicher nicht
viel schlechter als die Menschen in anderen Länder mit den
Gesundheitskosten davon. Aber Geschenkt bekommen sie es keineswegs!
Motivierte Ärzte sind wichtig! Oder wer kann sich selbst operieren?
Ich bin nicht davon überzeugt, dass Androhungen von Strafen eine positive Auswirkung auf die Motivation unserer Ärzte und letztendlich unsere gesundheitliche Versorgung haben. Man muss sicher die Spreu vom Weizen trennen und meiner Meinung nach geht das am Besten indem man die Ärzte fördert und finanzielle Anreize schafft, die sich regelmässig fortbilden und wirklich mit Herzblut Arzt sind. Die Ärzte, die sich auf die Fahne geschrieben haben, ihren Patienten die bestmöglichste ärtzliche Versorgung zukommen zu lassen. Das fordert aber auch eine Kooperation mit den Krankenkassen und ggf. Gesundheitsämtern oder wer immer das unterstützt. Möglicherweise müsste die Organisation und Bezahlung der Fortbildungsmassnahmen von diesen öffentlichen Stellen übernommen werden, um eine Bevorteilung bestimmter Pharmaunternehmen auszuschalten. Aber an Fortbildung zu sparen ist in meinen Augen 'pennywise - poundfoolish', dafür muss Zeit und Geld da sein! Das Wohl des Menschen muss im Vordergrund stehen.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.01.2013 13:11 UhrWarum brauch man
überhaupt Ärzte Kongresse? Die dienen doch nicht etwa der Fortbildung?
Exakt so ist es auch in der Realität
Ärzte zahlen ihre Fortbildung selber (inkl. der steuerlichen
Absetzbarkeit). Der letzte deutsche Ärztekongress fand
übrigends im erwähnten Nürnberg statt. Extreme
Auswüchse Marke Malibu sind nicht die Regel, aber wen interessiert
das schon. Was sind schon Fakten im Vergleich zu ein Paar liebevoll
gepflegten Vorurteilen. Unabhängig davon verweist selbst der
Artikel auf dieses Phänomen (Ich zahle mein Essen selber).
Warum werden eigentlich Zahnmediziner und Humanmediziner immer munter in
einen Topf geworfen, aber die Veterinäre nie? Werden
Rechtsanwälte auch immer mit Notaren und Steuerberatern vermengt?
Die Frage soll übrigends keine Polemik darstellen, sondern reines
Interesse meinerseits.
Junge Medizinstudenten & mögliche Problemlösung
Wenn nur genug junge Medizinstudenten und junge Ärzte lange genug
solche Artikel und Leserbeiträge(!) lesen, löst sich das
Problem ärztlicher Verfehlungen auch: Dann gibt's zukünftig
nämlich gar keine Ärzte mehr.
Niemand will so teils polemisch, teils hinterlistig-suggestiv, undankbar
und über einen Kamm geschoren an den Pranger gestellt werden.
guter Witz!
Ich dachte das wäre schon lange gesellschaftlich etabliert, ist es in diesem Land doch spätestens seit der Einführung des Privatfernsehens doch gang und gäbe.
Kostenexplosion im Gesundheitswesen
Zitat:
Die härteste Sanktion, den Entzug des Rechts zur
Berufsausübung - die Approbation -, können die
Ärztekammern gar nicht aussprechen, denn dafür sind die
dreißig Approbationsbehörden in den Ländern
zuständig. Zitat Ende.
"Ebenso die Bundesärztekammer, die keine Kammer ist, sondern
ein nicht eingetragener Verein ohne eigene Rechtsfähigkeit“.
Sie vertritt nur die berufspolitischen Interessen der Ärzte.
Ebenso die Arbeitsgemeinschaften der 17 deutschen Ärztekammern.
Dann die Kassenärztlichen Vereinigungen. Aufgeteilt wieder in
Zahnärztliche Vereinigungen!
Usw. usw. usw.
Ich habe dazu mal die simple Frage:
Wie viele gibt es in D.? Und nähren die sich ALLE an der Brust der
Gesetzlichen Krankenkassen, bzw. an deren Beitragszahler? Bitte um
Aufklärung.
Sehr geehrter Herr Fischer,
leider kann ich Hinweise für Ihre Interpretation der förderalistischen Strukturen in unserem Land nicht in meinem Kommentar finden. Auch Ihr Verweis auf die steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten der Pharmaindustrie ist wohl kaum in der Verantwortung der Ärzteschaft zu finden. Es ist natürlich wesentlich einfacher polemische Unterstellungen in die Welt zu setzen, als Argumente mit Fakten zu unterlegen. Im Normalfall finden Diskussionen in der FAZ jedoch nicht auf diesem Niveau statt, nur die Bemerkungen über die raffgierige Ärzteschaft ist da wohl die Ausnahme von der Regel.
Förderalismus
ist die Antwort auf Ihre Frage. Ernähren muss diese Instituitionsmenge jedoch nicht die gesetzliche Krankenversicherung, sondern die Ärzteschaft durch Zwangsbeiträge. Ergänzend vertritt die Bundesärztekammer die berufspolitischen Interessen der Landesärztekammern, nicht der Ärzte.
Warum sollten Ärzte verzichten auf etwas, das für Wulf, Steinbrück und etliche andere
völlig selbstverständlich ist? Die Hellenisierung in der gesellschaftlichen Entwicklung ist meiner Meinung nach in Deutschland schon viel weiter fortgeschritten als man gemeinhin meinen möchte.
Sondern bestechlich und Konsumierend, wie jeder andere Mensch auch.
Die Politik wird sich was ausdenken müssen.
Derzeit wird abgeweigelt oder taktiert.
ACHTUNG: Es sind nicht alle
Wenn ich mit meinem Hausarzt so ins Fachsimpeln kommen, ist es schon
interessant, was da von den Firmen kommt um die Ärzte zu locken.
Man muss allerdings auch sagen, dass sich viele bewust gegen diese
Tendenzenen wehren und den Ethos hoch halten.
Ich kann mir aber nie im Leben vorstellen, dass alle Ärzte diesen
Versuchungen zahlreicher Art wiederstehen können.
Hier müssen Regelungen her.
Die Götter im weißen Kittel gibt es.
Zum einem hält die Zunft diesen Mythos selber hoch (..man muss sich
nur mal das Kauderwelsch der medizinischen Fachegriffe aus falschem
Grischisch und Latein anschauen)
Zum anderem lassen sich die Leute gerne von diesen Göttern bedienen.
Das ist Falsch. Der Arzt ist ein Dienstleister. Man muss sich mizt
Medizin und weiteres beschäftigen. Das ist eine Aiufgabe fürs "Leben"
Lösungen von der Politik zu erwarten,
das meinen Sie doch nicht im Ernst? Übrigends waren Ärzte schon immer NUR Menschen, mit all ihren Vorzügen und Fehlern. Mit dem Abwiegeln und taktieren haben Sie allerdings voll ins Schwarze getroffen, das kann unsere Politik hervorragend.
Abschaffung Steuerprivilegien Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte
In dem Maß, indem sich die Organe der Ärzteschaft als unfähig für wirksame eigenständigen Kontrollen und ökonomischer Selbstregulierung erweisen, also der Staat in diesem Bereich kontrollierend und regulierend eingreifen muß, sollte auch darüber nachgedacht werden, wie diese Staatstätigkeit bezahlt werden kann. Nach dem Verursacherprinzip sollte für ärztliche Leistungen eine Mehrwertsteuer von 19 % - wie für andere Dienstleistungen auch - erhoben werden.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.01.2013 15:38 UhrSuperidee: Die Arztrechungen werden dann 19% höher, die 19% holt sich die GKV/PKV vom Versicherten.
...
Mehrwertsteuer?
Sie meinten vermutlich die Umsatzsteuer. Im Übrigen widerlegt der Artikel ihre Aussage, die Organe der Ärzteschaft seien unfähig hier regulierend einzugreifen.
Man soll nicht glauben, daß ausgerechnet der Ärztestand ..
sich dem von der Politik eingeschlagenen Weg Deutschlands in die Hellenisierung verweigern wird. Über den damit verbundenen gesellschaftlichen Wandel werden wir uns noch sehr wundern.
Es fehlen jetzt schon mehr als...
5000 niedergelassene Allgemeinmediziner, besonders in laendlichen
Gegenden. Solche verallgemeinerten politischen
Hetzkampagnen gegen die Allgemeinheit der Aerzte helfen nicht gerade der
Rekrutierung.
Ausserdem, den vereinzelten "schwarzen Schafen" nimmt sich die
Justiz schon an. NOCH ist Deutschland kein "Volksgerichtshof".
Wie jedes Jahr finden die Krankenkassen ein Thema, um auf die Ärzte einzuschlagen. 500 Fälle von Korruption in 5 Jahren, bei über 400.000 Ärzten in Deutschland. Eine echte Banenenrepuplik! Leutheuser-Schnarrenberger sieht das jedenfalls so oder lässt sich einfach vor den Karren spannen. Was soll`s, der Hintergrund ist eh klar: Ziel ist Zerschlagung der Ärztlichen Selbstverwaltung und Umwandlung eines freien Berufes in hörige (und billige) Angestellte einer rationierenden Staatsmedizin. Und Herr Lauterbach weiß auch was dazu zu sagen (Gähn).
Das fängt bei solch' Kleinigkeiten an:
Meine Gattin benötigten für den EIntritt in eine private
Krankenkasse ein Attest, ob ihre Zähne in Ordnung sind.
Also gingen wir zu einem Zahnarzt. Die russische Gattin sprach damals
kaum Deutsch, der Arzt kein Russisch. Das war dem Arzt vor der
Zahnbesichtigung klar.
Auf der Rechnung für den kurzen Besuch stand aber zusätzlich
prompt: "Für ausführliche Beratung, auch
telefonisch" (o.s.ä.) = Zehn-Euro-irgendwas. Meine Gattin
sagte mir später: Ja, er hat wohl kurz sowas gesagt wie:
"Immer schön die Zähne putzen".
Macht der Arzt das bei allen seinen Patienten so, hat er im Monat einige
Tausend zusätzliche Euros für nix, resp. für die lapidare
Binse "Immer schön die Zähne putzen".
Die Praxis gibt's nicht mehr; ob er sich aus SCham erschossen hat oder
sich wegen Reichtum an den Tegernsee zurückgezogen hat, weiß
ich nicht.
Sehr geehrter Herr Müller,
die Verantwortung für eine sprachliche Verständigung ihrer russischsprechenden Ehefrau mit dem betreffenden Zahnarzt liegt bei Ihnen, nicht beim Arzt. Ich beschwere mich ja auch nicht beim Theater über das Italienisch der aufgeführten Oper. Einer Rechnung, die man für unberechtigt hält kann man widersprechen. Desweiteren sind 10 Euro für eine Beratung, die laut GoÄ zwischen 2min bis 5 min. liegt kein grösserer Betrag. Letztendlich haben auch Binsenweisheiten allzuoft ihre Berechtigung.
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
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