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Konvergenzberichte Tschechien

20.10.2004 ·  In Tschechien besteht schon seit Jahren erheblicher Konsolidierungsbedarf in den öffentlichen Finanzen.

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In Tschechien besteht schon seit Jahren erheblicher Konsolidierungsbedarf in den öffentlichen Finanzen. Keine Regierung scheint jedoch bereit, die notwendigen Reformen einzuleiten. Auch der neue Ministerpräsident will mit der dringend notwendigen Pensions- und Gesundheitsreform bis nach den Wahlen im Jahr 2006 warten. Da die öffentliche Verschuldung mit derzeit 37,8 Prozent weit unter dem Referenzwert von Maastricht liegt, sieht die Regierung wenig Handlungsbedarf. Indessen ist eine umsichtigere Finanzpolitik auch wegen des hohen Leistungsbilanzdefizits geboten. Auch eine wirksamere und beschäftigungsfreundlichere Ausgestaltung des Steuer-und Sozialleistungssystems könnte zur Haushaltskonsolidierung beitragen, weil es die Anreize zur Arbeit erhöhen würde. Damit würden auch die Wachstumskräfte nachhaltig gestärkt, heißt es.

Quelle: C.K. / Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.10.2004, Nr. 246 / Seite 12
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