Frankreichs Haushaltsminister Jérôme Cahuzac ist wegen eines angeblichen früheren Kontos in der Schweiz nun ins Visier der Justiz geraten. Gegen Cahuzac wurden Vorermittlungen im Zusammenhang mit dem Verdacht des Steuerbetrugs aufgenommen, wie die Staatsanwaltschaft von Paris am Dienstag mitteilte. Das französische Enthüllungsportal Mediapart hatte dem Minister Anfang Dezember vorgeworfen, jahrelang ein heimliches Konto bei der Schweizer Großbank UBS besessen zu haben, was Cahuzac zurückweist.
Das Konto soll Cahuzac laut Mediapart 2010 geschlossen, das Geld nach Singapur transferiert haben. Das Enthüllungsportal beruft sich unter anderem auf eine Tonaufnahme, in der eine Cahuzac zugeschriebene Stimme den Besitz eines Kontos bei der UBS einräumt. Die Staatsanwaltschaft erklärte nun, Authentizität und Inhalt der Tonaufnahme müssten überprüft werden. Es gelte, „die Wahrheit“ herauszufinden.
Cahuzac, der vor seiner politischen Karriere als Chirurg Geld verdiente, sagte Anfang Dezember in der französischen Nationalversammlung: „Ich habe kein Konto im Ausland und habe nie eines besessen. Nicht jetzt, nicht früher.“ Gegen Mediapart hat er bereits zwei Verleumdungsklagen eingereicht. Er will sich zudem von der UBS bestätigen lassen, bei der Bank nie ein Konto besessen zu haben.
Da sind die deutschen Politiker besser dran!
Norbert Regin (FAZ-Leser344)
- 09.01.2013, 08:02 Uhr
Also ich würde kein Euro-Land Politiker
Marcel Uelli (CHer)
- 09.01.2013, 08:00 Uhr
Ein schweizer Konto sollte für Sozialisten, die noch einen Funken
Verstand haben...
mathias dumke (alfons01)
- 08.01.2013, 21:40 Uhr
Und ich dachte schon,
Julius Calvelage (julca)
- 08.01.2013, 17:12 Uhr