Home
http://www.faz.net/-gqe-75les
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Konto in der Schweiz Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Frankreichs Haushaltsminister

 ·  Ein französisches Enthüllungsportal wirft dem Minister vor, jahrelang ein heimliches Konto in der Schweiz besessen zu haben. Der wehrt sich mit Verleumdungsklagen. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (5)
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Norbert Regin

Da sind die deutschen Politiker besser dran!

Sollte in Deutschland so ein Fall auftreten, würde die Staatsanwaltschaft garantiert das Verfahren einstellen. In dieser Sache sind sich unsere Politiker und Beamten hundertprozentig einig, auch wenn sie sonst sich feindselig verhalten sollten.

Empfehlen
mathias dumke

Ein schweizer Konto sollte für Sozialisten, die noch einen Funken Verstand haben...

obligatorisch sein.
Denn mit absoluter Zwangsläufigkeit enden alle diese Experimente wie Sozialismus, Kommunismus und die hier übliche Variante -Ökologismus- im Desaster.
Und jeder dieser Protagonisten, der auch nur einen Hauch von Vernunft hat und zumindest Verantwortung gegenüber sich und seiner Familie hat, wird sich eine Hintertür offen halten.
So wird auch jeder französische Sozialist Sorge tragen, sich nach der Abwahl/Ausscheiden auf sein Chalet in der Schweiz zurück ziehen zu können ohne Angst haben zu müssen, von seinesgleichen "beglückt" zu werden.

Empfehlen
Julius Calvelage
Julius Calvelage (julca) - 08.01.2013 17:12 Uhr

Und ich dachte schon,

die aktuelle politische Debatte hierzulande wäre an Peinlichkeit nicht mehr zu übertreffen. Sollte sich der Verdacht erhärten, schlage ich der Regierung Hollande vor, geschlossen zurück zu treten und den Weg für Neuwahlen frei zu machen - zum Wohle der Demokratie.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.01.2013 19:09 Uhr
Julius Calvelage
Julius Calvelage (julca) - 08.01.2013 19:09 Uhr

Es wäre wenigstens ein symbolischer Akt

der Demut vor dem Volk. Wer als Regierung, die bis zu 75% des Einkommens ihrer (wohlhabenden) Bürger als "Patriotismusabgabe" verlangt und sich furchtbar darüber aufregt, dass viele da nicht mitspielen wollen, einen Haushaltsminister trägt, der -sollte es denn so sein- tatsächlich Steuern hinterzogen hat, ist das nicht zu entschuldigen. Vermutlich ist dieses Mindestmaß an Anstand mittlerweile auch nur noch naives Wunschdenken, aber auf der anderen Seite muss man sich andernfalls langsam fragen, welchen Vorteil die Demokratie als Staatsform im 21. Jh. gegenüber anderen überhaupt noch hat. Ein Höchstmaß an individueller Freiheit? Das Volk als Souverän? Rechtsstaatlichkeit? Mittlerweile alles mehr als zweifelhaft.

Empfehlen
joachim tarasenko

Und dann?

Wenn die zurück treten kommen die nächsten Falotten. Das kostet den Steuerzahler noch mehr Geld

Empfehlen

08.01.2013, 16:31 Uhr

Weitersagen
 

Völkerrecht geht vor Profit

Von Henrike Roßbach

Für Sanktionen gegen Russland ist die Stunde der Wahrheit gekommen. Der Westen muss seinen Worte Taten folgen lassen. Und auch die deutsche Wirtschaft muss einsehen, dass Putin die friedenspolitische Rendite verspielt. Mehr 42 27


Die Börse
Name Kurs Änderung
  F.A.Z.-Index --  --
  Dax --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Schokolade Osterhase schlägt Weihnachtsmann

Der Appetit auf Schoko-Osterhasen ist in diesem Jahr besonders groß. In Deutschland werden sogar mehr von ihnen produziert als süße Weihnachtsmänner. Mehr 1 2