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Konsumgüter Henkel muss Prognose leicht revidieren

 ·  Der Konsumgüterkonzern Henkel hat im zweiten Quartal 2002 Umsatz und Ergebnis gesteigert. Die Erwartungen von Analysten wurden nahezu erfüllt.

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Trotz operativer Zuwächse im zweiten Quartal hat der Düsseldorfer Waschmittel- und Kosmetikkonzern Henkel seinen Ausblick für den Umsatz im Geschäftsjahr 2002 etwas nach unten revidiert.

Wie Henkel am Montag mitteilte, werden jetzt Erlöse von „knapp zehn Milliarden Euro“ erwartet. Bislang hatte das Unternehmen mit einer Summe oberhalb dieser Marke gerechnet. Für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) rechnet Henkel aber weiter mit einer zweistelligen Verbesserung. Das Sonderrestrukturierungsprogramm werde planmäßig umgesetzt und führe in allen Bereichen zu den erwarteten Einsparungen.

Ebit und Umsatz knapp unter den Erwartungen

Im zweiten Quartal lag Henkel leicht unter den Erwartungen der Analysten, aber klar über der Vorjahreszeit. In den fortgeführten Bereichen betrug das Ebit 168 (151) Millionen Euro. Analysten hatten im Durchschnitt mit 171 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz stieg auf 2,49 (2,421) Milliarden Euro, die Beobachter des Unternehmens hatten erwartet, dass er mit 2,521 Milliarden Euro etwas höher ausfallen würde.

Ergebnissteigerungen erzielte Henkel im zweiten Quartal in allen Unternehmensbereichen. Den Rückgang des Ergebnisses je Aktie auf 1,45 (1,69) Euro im ersten Halbjahr führte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Ulrich Lehner, auf die veräußerten Geschäfte Cognis und Henkel-Ecolab zurück.

Regionen mit unterschiedlichen Tendenzen

In Europa sei das Umsatzwachstum positiv gewesen, obwohl das zurückhaltende Konsumklima und die schwache Baukonjunktur angehalten hätten. In Nordamerika sei die Nachfrage in der Elektronikindustrie schwach geblieben, dagegen sei die Entwicklung der Automobilbranche zufriedenstellend verlaufen. Die wirtschaftlich schwierige Lage in Lateinamerika habe zu einem Umsatzrückgang geführt, und auch in der Region Asien/Pazifik hätten die Erlöse leicht unter Vorjahr gelegen. Dies sei vor allem der schwachen wirtschaftlichen Lage in Japan und der dort verhaltenen Automobilkonjunktur zuzuschreiben.

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