Mannigfache Mythen rankten sich um das neue Produkt des sozialen Netzwerks Facebook. Am Ende präsentierte Netzwerk-Gründer Mark Zuckerberg aber weder ein Mobiltelefon, noch kündigte er an, wichtige Kernbestandteile des Netzwerks zu erneuern. Stattdessen wird Facebook also nun zu einer Art Suchmaschine - mit freundlicher Unterstützung des Softwarekonzerns Microsoft und dessen Suchmaschine Bing.
Doch auch wenn durch Microsoft ein Google-Rivale mit an Bord ist, wird die neue Funktion Facebook vorerst nicht zu einem Wettbewerber auf Augenhöhe mit Google machen. Dafür sind viel zu viele Internetnutzer an Google gewöhnt, das ihnen ihre Fragen bisher meist ausreichend beantwortet hat.
Mehr Werbung durch die Suche
Facebook dürfte mit der Suchfunktion daher mittelfristig mehr auf das eigene Geschäft schauen: Wenn Nutzer Suchanfragen eintippen, lässt sich ihnen noch gezielter Werbung zeigen, von denen das Netzwerk zum größten Teil abhängt.
Facebook will nicht Google sein und ist es auch noch lange nicht. Doch wenn sich die Suche etabliert und besser wird und im Netzwerk sozialisierte Jugendliche nur noch dort suchen, könnte sich das auch schnell ändern.
Google
Tahir Oegel (Tahiroe)
- 16.01.2013, 20:21 Uhr
Im Gegenteil -
Joachim Solcher (Old_Europe)
- 16.01.2013, 20:18 Uhr
Medienkompetenz??
gerd hodina (hodger)
- 16.01.2013, 18:18 Uhr
dahinter steckt keine Magie
Karl Hammer (cromagnon)
- 16.01.2013, 17:14 Uhr
Ich halte Facebook für Teufelszeug
Stefan Schulz (civilservant)
- 16.01.2013, 17:05 Uhr