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Konjunktureinbruch BASF - Vorbote sehr schlechter Nachrichten

19.11.2008 ·  Die Chemiebranche beliefert direkt oder indirekt fast alle anderen Industrieunternehmen. Damit ist sie ein früher Indikator der konjunkturellen Lage. Und die verschlechtert sich offenbar in einem atemberaubenden Tempo. Das zeigen die dramatischen Entwicklungen bei BASF.

Von Michael Psotta
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Dass BASF, der größte Chemiekonzern der Welt, seine Produktion drastisch kürzt, ist eine ganz schlechte Nachricht auch für die übrige Wirtschaft.

Da die Chemiebranche etwa mit ihren Kunststoffen, Klebstoffen oder Lacken direkt oder indirekt fast alle anderen Industrieunternehmen beliefert, ist sie ein früher Indikator der konjunkturellen Lage. Und die verschlechtert sich offenbar in einem atemberaubenden Tempo.

Der Auftragseingang ist offenbar nahezu ausgetrocknet

Vor drei Wochen noch hatte der BASF-Vorstandsvorsitzende zwar die Gewinnprognose herabgesetzt, gleichzeitig aber die Hoffnung geäußert, dass der Konzern um Stilllegungen seiner Werke herumkomme. Jetzt wird die Produktion eines Viertels der Kapazitäten gestoppt oder gekürzt – vorübergehend, wie es heißt, aber auch verbunden mit der Warnung, dass niemand wisse, wie es 2009 weitergehen wird.

Die schnelle und harte Reaktion der BASF lässt nur einen Schluss zu: Der Auftragseingang ist nahezu ausgetrocknet. Das ist beunruhigend für die 20.000 Mitarbeiter, die jetzt – vorerst ohne Entlassungen – betroffen sind, aber auch für die übrige Chemiebranche und die gesamte Industrie, der offensichtlich auf breiter Basis die Arbeit ausgeht.

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Jahrgang 1957, verantwortlicher Redakteur für Wirtschaftsberichterstattung.

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