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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Konjunkturausblick auf 2013 Neues Jahr, alte Lasten

 ·  Europa hat seine Krise noch nicht überwunden. Zumindest in Deutschland deutet aber einiges daraufhin, dass dem Land eine abermalige Rezession erspart bleibt. Eine Analyse.

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Christoph Rohde

Große Einbrüche wahrscheinlich

Ein Wirtschaftssystem, das nur noch von Leitwährungen gestützt wird, deren Geldbasis inflationiert sind, kann nicht halten. Die Hausse an der Börse ist nur so zu erklären. Realwirtschaftlich droht der Absturz.

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Jan Matthias

Krise lohnt sich

Die Kubaner machen es vor. Dort wird seit Jahrzehnten revolutioniert. Nicht dass es noch nennenswerten Fortschritt gäbe, aber wer das Ende der Entwicklung verkündet, der muss sich an seinen Versprechungen messen lassen.
Wer hingegen dauerhaft die Krise beschwört, der kann sich mit medienwirksamen Auftritten, hektischem Werkeln und schrecklichen Szenarien ganz gut über Wasser halten. Und keiner fragt, warum es ihm eigentlich so schlecht geht - ist ja Krise.
Und in einer nahen Zukunft wird das glückliche, goldene Zeitalter anbrechen, voller sozialer Gerechtigkeit und ohne Terror. Keine Krisen mehr, nichts Unvorhergesehenes. Dann werden wir auch unsere Schulden zurückzahlen (bzw. -bekommen). Dauert nicht mehr lange, aber wir dürfen das zarte Pflänzlein, für das wir so hart geschuftet haben, nicht zertreten. Ehrlich jetzt!

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 03.01.2013 11:08 Uhr

Ein schweres politisches Jahr fuer die Opposition

Denn was kann man gegen ein Wachstum der deutschen Wirtschaft sagen? Eine bessere Bezahlung fuer die/dne Bundeskanzler/in reicht da nicht aus. Das einzige, das die Opposition kann, ist mher Geld fordern. Aber zu wissen, dass nur mehr Leistung mehr Geld bringt, duerfte denen nicht so leicht einleuchten. Ich bin gespannt wie die in den Wahlkampf gehen.

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klaus roesecke
klaus roesecke (klaro67) - 03.01.2013 08:47 Uhr

Wer seinen eigenen Export verbürgt und mit ungedeckten Schecks (Target2) bezahlt,

dem bleibt die Rezession erspart? Sensationell! Dafür importieren wir per Inflation suksessive die fortgesetzte und noch über die Bürgschaften und zusätzliche Verschuldung hinausgehende Enteignung des Volkes. Welch Erfolg! Da bekommt der Spruch "Arbeit macht frei" eine ganz neue Bedeutung!

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Wilhelm Surmann

Investitionen und Wachstum

Falls die Investitionen bei anhaltendem Exportüberschuss tatsächlich anziehen sollten, sind die Arbeitsmarktprognosen deutlich zu pessimistisch. Da wir gerade von Investitionen sprechen: Für das Wachstum wiederum wird man langsam auch das gesamtwirtschaftliche Angebotspotential und hier insbesondere die zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte betrachten müssen. Ansonsten ganz einverstanden.

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Jahrgang 1979, Redakteur in der Wirtschaft.

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