19.07.2011 · Die Zuversicht geht zurück: Die ZEW-Konjunkturerwartungen sinken zum fünften Mal in Folge. Für das Institut liegt das an Europas Schuldenkrise.
Angesichts der Schuldenkrise im Euroraum hat sich die Konjunkturzuversicht deutscher Finanzexperten im Juli abermals deutlich eingetrübt. Die ZEW-Konjunkturerwartungen seien um 6,1 Punkte auf minus 15,1 Zähler gefallen, teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit.
Mit dem abermaligen Rückgang fielen die Konjunkturerwartungen zum fünften Mal in Folge. Das ZEW begründete die Stimmungseintrübung vor allem mit der Schuldenkrise in der Eurozone. „Trotz insgesamt robuster Konjunkturlage dämpft die Schuldenproblematik in einigen Ländern des Euroraums nach wie vor die Stimmung“, hieß es. Auch die wirtschaftliche und finanzpolitische Situation der Vereinigten Staaten werde von den Finanzmarktexperten mit zunehmender Sorge betrachtet.
„Vor dem Hintergrund des instabilen weltwirtschaftlichen Umfeldes stellt sich die Frage, wie lange der Konjunkturmotor noch mit der derzeitig hohen Drehzahl laufen wird“, sagte ZEW-Präsident Wolfgang Franz.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.368,84 | −1,82% |
| Dow Jones | 12.419,90 | −1,28% |
| EUR/USD | 1,2391 | +0,18% |
| Rohöl Brent Crude | 103,51 $ | +0,25% |
| Gold | 1.540,00 $ | −2,50% |
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