Home
http://www.faz.net/-gqf-757c0
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

„Zeiten werden rauer“ Rösler dämpft Konjunktur-Erwartungen

Das Wirtschaftsministerium wird Mitte Januar seine neue Prognose für den Jahreswirtschaftsbericht der Regierung vorstellen. Philipp Rösler dämpft schon jetzt die Erwartungen. Er erwarte rauere Zeiten.

© dpa Vergrößern „Krisen sollte man nicht herbeireden“: Wirtschaftsminister Philipp Rösler

Wirtschaftsminister Philipp Rösler hat die Konjunkturerwartungen für das nächste Jahr gedämpft. „Die Zeiten werden rauer“, sagte Rösler der „Passauer Neuen Presse“ (Donnerstagsausgabe) laut Vorabbericht. Die Konjunktur werde sich 2013 abschwächen. Die Unruhe in der Eurozone führe zu Verunsicherung bei den Unternehmen und dämpfe die Investitionen. „Aber Krisen sollte man nicht herbeireden“, fügte der FDP-Vorsitzende hinzu. Generell stehe die deutsche Wirtschaft robust da. Die aktuelle Prognose der Regierung belaufe sich auf ein Prozent Wachstum für 2013.

Das Wirtschaftsministerium wird Mitte Januar seine neue Prognose für den Jahreswirtschaftsbericht der Regierung vorstellen. Erst im Oktober hatte das Ministerium seine Erwartungen für 2013 von 1,6 auf 1,0 Prozent gesenkt. Die Bundesbank rechnet inzwischen nur noch mit einem Plus von 0,4 Prozent. Angesichts der Konjunkturdelle im Winter bereitet auch die Regierung eine abermalige Senkung vor. „Es wird aus heutiger Sicht einen Revisionsbedarf nach unten geben“, hatte Bernhard Heitzer, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, vor kurzem in einem Reuters-Interview erklärt.

Mehr zum Thema

Quelle: FAZ.NET/Reuters

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Steigende Flüchtlingszahlen Kosten für Asylbewerber werden zur Chefsache

Das Treffen im Kanzleramt zur Situation von Flüchtlingen erbrachte keine konkreten Ergebnisse. Nun sollen bis Ende des Jahres Kanzlerin und Ministerpräsidenten entscheiden, wie die Kosten für Asylbewerber künftig verteilt werden. Mehr

23.10.2014, 19:08 Uhr | Politik
Hollande greift durch

Ministerpräsident Manuel Valls bot Präsident Francois Hollande am Montag den Rücktritt seines Kabinetts an, das vor knapp fünf Monaten seine Arbeit begann. Laut Präsidialamt soll Valls am Dienstag eine neue Regierung vorstellen. Mehr

25.08.2014, 12:32 Uhr | Politik
Was Sie heute erwartet EU-Gipfel über Wirtschaftsfragen

<p> Auf dem <strong>EU-Gipfel</strong> in Brüssel sprechen Europas Staatenlenker zum Abschluss an diesem Freitag über Schritte gegen die <strong>Wirtschaftsflaute</strong>. Der Staatenbund sei in einer... Mehr

24.10.2014, 07:22 Uhr | Wirtschaft
Arbeitsmarkt-Hoch wird abgebremst

BA-Chef Weise sagte, die gute Konjunktur spiegele sich auch im Arbeitsmarkt wider. Die Erwartungen für das zweite Halbjahr seien allerdings etwas verhaltener. Mehr

01.07.2014, 16:51 Uhr | Wirtschaft
Im Gespräch: Umweltministerin Barbara Hendricks Ökostromumlage ist Entwicklungshilfe

Die Deutschen sollten auf ihre Klimapolitik stolz sein, sagt Umweltministerin Hendricks. Sie mache Ökostrom billiger und reduziere Emissionen. Weil das aber nicht reicht, sagt sie der Kohle den Kampf an. Mehr

21.10.2014, 08:12 Uhr | Wirtschaft
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 20.12.2012, 08:50 Uhr

VW fehlen Antworten

Von Hendrik Ankenbrand

Was tun, wenn Pekings „Qualitätswächter“ künftig noch mehr Achsenbrüche monieren, wenn Pekings „Regulatoren“ noch stärker ausländische Konzerne maßregeln? Diesen Fragen muss VW sich stellen. Mehr 20 26

Umfrage

Sparen Sie angesichts der niedrigen Zinsen noch?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Deutschland sticht in See

Das „Traumschiff“ steuert in die Insolvenz: Es erwirtschaftet schlicht zu wenig Geld – obwohl das Interesse an Kreuzfahrten so groß ist wie nie zuvor, wie unsere Grafik des Tages zeigt. Mehr

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden