14.08.2009 · Trotz eines leichten Wirtschaftswachstums ist die Zahl der Beschäftigten in der Industrie so stark zurückgegangen wie seit sechs Jahren nicht mehr. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Zahl der Stellen bis Ende Juni um 155.000 auf knapp 5,1 Millionen. Besonders viele Arbeitsplätze fielen in der Metallbranche weg.
Trotz eines leichten Wirtschaftswachstums ist die Zahl der Beschäftigten in der Industrie so stark zurückgegangen wie seit Jahren nicht mehr. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, sank die Beschäftigtenzahl in Betrieben mit mindestens 50 Mitarbeitern im Juni 2009 im Vergleich zum Vorjahresmonat um drei Prozent auf knapp 5,1 Millionen. Dies war der größte Rückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat seit Dezember 2002.
Besonders viele Arbeitsplätze fielen in der Autoindustrie weg (minus 3,9 Prozent) sowie bei der Herstellung von Gummi- und Kunststoffprodukten und der Metallindustrie (jeweils minus 4,2 Prozent). Im Maschinenbau sank die Zahl der Jobs um 1,9 Prozent. Als einziger Industriezweig schufen die Nahrungs- und Futtermittelerzeuger neue Stellen (plus 1,6 Prozent).
Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden sank um 12,6 Prozent auf 607 Millionen. Allerdings gab es wegen Fronleichnam in diesem Juni in einigen Bundesländern einen Arbeitstag weniger als vor einem Jahr. Die Bruttolöhne und -gehälter verringerten sich um 6,4 Prozent auf 18,0 Milliarden Euro.
Sind die noch normal
Achmed Dybe (a-we)
- 15.08.2009, 11:15 Uhr
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