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Teures Obst und Gemüse Lebensmittelpreise um mehr als 5 Prozent gestiegen

 ·  Kalter Frühling, starke Flutschäden: Lebensmittel sind in Deutschland vor allem aufgrund von Ernteausfällen deutlich teurer geworden. Insgesamt ist die Inflation so hoch wie seit Dezember nicht mehr.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (18)
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Hans Wilhelm Siebers

Inflation

Bravo Herr Schäuble und Frau Merkel,
welch ein Geschenk für den Rentner im Westen . 0,25 % - Rentenerhöhung.
Man hat angeblich kein Geld um die Kostensteigerung beim Rentner abzufedern, da ja mit zig Milliarden die ach so wichtigen und systemrelevanten Banken ( Politiker-Geschwätz ) unterstützt werden müssen.
Was wir für Fachleute dort sitzen haben sagt uns der Kommentar der irischen Banker .
Hoffentlich sind wenigstens unsere Rentner im September so schlau dieser Regierung die Stimmenquittung zu präsentieren . Vielleicht wissen das Frau Merkel und Herr Schäuble immer noch nicht daß das unser harter Steuergroschen ist den die beiden in der EU auf nimmer wiedersehen verschleudern .

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Hans  Wollschlaeger

Ansieg der Inflationsrate 1,8 %??? Schon wieder mal "sehr stark geschönt"..

Auf der Webseite des Statistischen Bundesamtes findet man ein Preiskaleidoskop für bereichsspezifische Inflationsraten.
Es zeigt sehr schnell, was uns da wieder vorgezaubert wird.
Klar wenn man die negative Preisentwicklung bei Telefonen, Fotoapparaten TV-Geräten einrechnet, dann mag das stimmen (vielleicht könnte man auch noch die jedes Jahr steigende Speicherkapazität in GB/Euro berücksichtigen). Für den Alltag sieht das, wie jeder Bürger täglich sieht, total anders aus.
Also was soll das… so etwas ist höchst gradig unseriös…diese Leute vergessen wohl, dass es das Internet gibt und dass solche Geschichten schnell auffliegen und jeder hochrechnen kann, was vom „Wahrheitsgehalt“ unserer derzeitigen Akteure zu halten ist…
Man kann nur hoffen, dass wir mit der “AfD" endlich eine ernst zu nehmende Opposition bekommen, die auch noch durch Fachkompetenz glänzen kann…Deswegen sollten möglichst viele Mitbürger diese Bewegung aktiv zu unterstützen

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Axel Wittenberg

Die eigentliche Ursache

für die völlig unverhältnismäßigen Preissteigerungen ist vermutlich eher das spottbillige Geld der EZB. Spekulanten nutzen das frische, billige Geld und zocken renditejägerisch in Rohstoffen und Nahrungsmitteln. Solange das nicht verboten ist, werden wir Konsumenten damit leben müssen. Solange wir alle Jahre wieder die neoliberalen Berliner Vier mit unseren Wählerstimmchen belohnen, solange wird sich daran nicht ändern. Wir müssen uns ändern, dann ändert sich schlagartig auch die Regierungspolitik.

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Petra Führmann
Petra Führmann (Deify) - 29.06.2013 12:19 Uhr

5%???

Butter ca. 20 %, Äpfel bei uns von 1,99 auf 2,99 (weshalb eigentlich?), das sind über 30 % und so weiter.... und ich kann mir eben nicht immer aussuchen, was ich kaufe und was ich liegen lasse, und das ist schon sehr viel; Melonen und Pampelmusen zum Beispiel. Ich finde jedenfalls nicht, dass Lebensmittel per se billig sind. Und auch wieder Frage. z. B. beim Fleisch, der Kunde wolle das... der will das bei anderen Lebensmitteln vielleicht auch, aber da klappt es nicht. Wie funktioniert das?

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Andreas Meier

(Über-)Leben ist teuer geworden

Mietkosten, Energiekosten, Sprit, Fahrpreise, Lebensmittelpreise - egal wohin man schaut, die Preise steigen. Ein Stopp ist nicht in Sicht, Preisrückgänge sowieso nicht. Wer hätte gedacht, dass man sich in Deutschland mal ums (Über-)Leben sogar machen muss (wenn man nicht in die staatliche soziale Absicherung rutschen will).

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Alina Duesselman

wie gut für die Rentner, dass der LED Fernseher nun zum gleichen Preis mehr Funktionen bietet

da werden doch die 5% bei den Lebensmitteln glatt auf 1% Gesamtinflation gedrückt. Die steigenden Preise und konstante Renten erklären auch die sprudelnden Steuerannahmen. Und wenn Griechenland und Co. nicht billiger werden wollen, dann wird eben Deutschland teurer. Für mich alles logisch. Und ich werde bei der Wahl das Kreuzchen entsprechend bei der AfD setzen.

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Reinhard Losch

Damit es auch jeder versteht......

Bei Überproduktion gibt es Subventionen um einen Preisverfall zu verhindern. Also man betreibt Inflation mit der Deflation, natürlich auf Kosten der Kunden und Steuerzahler. Nun kommt ein Jahr mit normalen Ernten, ohne riesige Überproduktion für die Müllhalden auf Steuerzahlerkosten, und die Spekulanten an den Rohstoffbörsen sorgen für Inflation, denn Preiserhöhungen wurden noch nie rückgängig gemacht; wie Steuererhöhungen.
Und deshalb zahlen wir auch noch immer für des Kaisers Flotte Sektsteuer.
Die Tröge bleiben immer die gleichen, meinte schon mein Großvater, nur die Schweine wechseln.

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Werner Busch

Lebensmittelpreise um mehr als 5% gestiegen

Dann kommt bald die Zeit wo jeder Mensch froh sein wird, wenn er ein Stück Erde hat, worauf er Nahrung anbauen kann - genauso wird es dann ein grosses Glück sein, wenn man auf dem Stück Land auch noch einen Brunnen mit trinkbarem Wasser hat....

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Klaus D. Wolf
Klaus D. Wolf (LaoK) - 29.06.2013 10:17 Uhr

Teure Gemüsepreise

Vergangene Woche verlangten Bauern aus der hies. Region (Südhessen, keinerlei Überschwemmungen) für 1 Kg Lauch zw. 3,50 und 5,40 EUR. Von diesen Bauern wird die andernorts vielleicht gerechtfertigte Preissteigerung schamlos ausgenutzt. Und: Wenn ein Bauer zu DEM-Zeiten Lauch zu einem Preis zw. 6,00DEM u. 11,00DEM angeboten hätte, hätte man ihm seine Lauchstangen um die Ohren gehauen. Anstatt Lauch habe ich Spargel gegessen. Da kostete das Kg nämlich nur 2 EUR.

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Wladimir Reiswich

Schon die UDSSR hats gewusst...

... immer ist das Wetter schuld.

Dabei habe ich gedacht es werden wieder Spekulanten beschuldigt. (Denn Spekulation vermag die Preise nur nach oben zu treiben und niemals nach unten, richtig?) Bei den Haus-/Mietpreisen sind das dann auch die gierigen Hausbesitzer/Vermieter. Und der Sprit und Strom wird teurer, weil... ach, Sie wissen schon.

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Andreas Ritter

Ist eben so...

wenn Ackerland für die Spritproduktion verwendet wird

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.06.2013 09:22 Uhr
Heike Schneider

Ist eben so...

...wenn Eu Subventionen missbraucht worden sind.

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Klaus Demota

Man tastet sich langsam...

...an die Wahrheit heran: die Grunderkrankung Inflation mit ihrem Leitsymptom des massiven Preisauftriebs wird durch wechselnde äussere Anlässe erklärt, erst die pösen Ölkonzerne, jetzt das Wetter, mal sehen was noch so kommt.

Immerhin werden dadurch die sozengrün angehauchten Steuererhöhungsorgien abgemildert - die Inflation bezahlts von allein!

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Horst Griepenstroh

Preissteigerung

Es ist zwar ärgerlich, wenn die Lebensmittelpreise steigen, doch es wird einfach zuviel darüber gejammert. Ich kann immer noch entscheiden, was ich kaufe. Wenn mir etwas zu teuer ist, verzichte ich. So einfach geht das. Nicht entscheiden kann ich allerdings, wenn die Strompreise steigen. Hier bleibt nur eines - zahlen. Gejammert wird allerdings in den Medien wesentlich weniger.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.06.2013 10:47 Uhr
Horst Griepenstroh

Prioritäten

Da liegen Sie vollkommen falsch, Frau Paul. Gesundes Essen genießt für mich absolute Priorität, und ich bin gern bereit, dafür ein paar Euro extra auszugeben. Aber4 ich habe es selbst in der Hand, mich hier zu entscheiden. Bei den Energiepreisen ist das eben nicht so. Da wird kassiert. Erst heute meldet das Bielefelder WESTFALEN-BLATT, dass die EEG-Umlage in diesem Jahr um weitere 20 Prozent steigt. Und den Strom benötige ich nicht für Daddelkram, wie Sie es ausdrücke, ich benötige ihn für meine Heizung. 20 Prozent EEG-Umlage-Steigerung, und Sie jammern über fünf Prozent für Lebensmittel. Natürlich sind für Kinder gesunde Lebensmittel absolut wichtig. Auf Daddelkram (IUnternet, Fernseher, PC oder gleich mehrere Urlaube im Jahr) können Kinder allerdings sehr wohl verzichten.

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Claudia Paul
Claudia Paul (Nizzre) - 29.06.2013 08:57 Uhr

Merkwürdige Prioritäten

Aus Ihrem Kommentar mutmaße ich, dass Sie keine Kinder haben.
Denn offensichtlich ist Ihnen Strom (Fernseher, Internet, PC, Daddelkram?) wichtiger als gesundes Essen.

Sie entscheiden sich also für billigste Lebensmittel. Sprich: Weißmehlbrot, Wasser/Bier, Packungswurst, TK-Pizza, Dosenravioli.
Schön für Sie und sicher sehr "lecker" auf die Dauer.

Die Menschen, die (von eigener Arbeit lebend) ihre Kinder abwechslungsreich, saisonal und ausgewogen ernähren wollen/müssen, um eine gesunde Entwicklung zu sichern, werden durch die extrem steigenden Frischwarenpreise aber enorm belastet.
Selbst so einfache und preiswerte Dinge wie "Möhren-Kartoffeln-Unternander mit Röstzwiebeln" haben sich preislich fast verdoppelt. Suppengemüse, frisches Saisonobst, gerade die preiswerten, einfachen Dinge sind im Preis stark angestiegen.

Für durchschnittsverdienende Eltern eine echte Belastung, denn da gibt es keine Möglichkeit "zu verzichten". Kinder müssen gut ernährt werden.

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Hans Brandl
Hans Brandl (HansB50) - 28.06.2013 21:01 Uhr

Hochsubventionierter Biogas-Mais ist wichtiger für unsere Gesellschaft als Lebensmittel

macht uns unsere Regierung und die einschlägigen Medien in der EEG-propaganda fortlaufend klar.
Dann müssen eben ganz einfach die Lebensmittelpreise auf ein ähnliches Mass wie die Subventionskosten für Gas-Mais erhöht werden, dann funktioniert das auch mit dem Essen.
Fr. Aigner und Hr. Altmaier können den richtigen Fluss des Geldes dafür sicher regeln.
Wenigverdiener zahlen ja bisher auch schon die Umverteilung der EEG-Abzocke von unten nach oben!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.06.2013 10:03 Uhr
Otto Schierhölter
Otto Schierhölter (osaga) - 29.06.2013 10:03 Uhr

Das stimmt so einfach nicht ...

und ständige Wiederholungen dieser Phrase erhöhen auch nicht deren Wahrheitsgehalt oder Erkenntniswert. Die Landwirte erhalten Subventionen auf die Ackerfläche, egal, was dort angebaut wird. Biogasmais bekommt exakt die selbe Förderung wie Futtermais, Getreide, Raps, Getreide usw.. Die Förderung selber bietet keinerlei Anreiz, eben diese Ackerfrucht anzubauen.

Der Anreiz entsteht aus der Subventionierung über die Einspeisevergütung für Strom, die Betreiber von Biogasanlagen erhalten. Die Förderung der Energieerzeugung aus nachwachsenden Rohstoffen ist politisch gewollt („Energiewende“) - nur mit den Folgen dieser Politik will jetzt keiner leben.

Wenn es für Landwirte mittlerweile interessanter wird, Bioenergie-Rohstoffe statt Lebensmittel zu erzeugen, dann darf auch mal kritisch gefragt werden, ob die Preise für diese Lebensmittel noch stimmen. Dem deutschen Michel kann's beim Essen ja nie billig genug sein, die Abstimmung mit den Füßen findet jeden Tag bei den Discountern statt !

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28.06.2013, 18:57 Uhr

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