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Beschäftigung in Deutschland : Mehr Erwerbstätige erledigen weniger Arbeit

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Ein Schweißer-Azubi in Köln: Deutschland strebt in Richtung Vollbeschäftigung derzeit. Bild: dpa

44,2 Millionen Menschen - in Deutschland ist die Erwerbstätigkeit so hoch wie noch nie. Dafür arbeitete zuletzt jeder einzelne im Schnitt weniger Stunden.

          Die Arbeit in Deutschland wird von immer mehr Menschen erledigt. Im zweiten Quartal dieses Jahres gingen mit 44,2 Millionen Menschen so viele einer Erwerbstätigkeit nach wie noch nie zuvor, meldet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden.

          Im Vergleich zum schon guten ersten Quartal stieg die Zahl noch einmal um 475.000 und damit weit stärker als es sonst im Frühjahr saisonal üblich ist. Das Vorjahresquartal wurde sogar um 664.000 Personen übertroffen. Der Anstieg ist allein auf mehr Arbeitnehmer zurückzuführen (plus 1,8 Prozent zum Vorjahresquartal), während die Zahl der Selbständigen und ihrer helfenden Familienmitglieder um 0,6 Prozent auf 4,3 Millionen zurückging.

          Die vorhandene Arbeit, das so genannte gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen, wird dabei immer stärker aufgeteilt. Nach den Berechnungen arbeitete in dem Quartal jeder Erwerbstätige im Schnitt 321,2 Stunden. Das waren 28 Stunden weniger als noch in den ersten drei Monaten des Jahres. Das Gesamtvolumen war auch wegen des späten Osterfestes von 15,3 Milliarden Stunden im ersten Quartal auf 14,2 Milliarden Stunden zurückgegangen.

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