Home
http://www.faz.net/-gqf-75qys
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Statistisches Bundesamt Deutscher Staatshaushalt 2012 mit Überschuss

Erstmals seit fünf Jahren hat der deutsche Staat im vergangenen Jahr einen Überschuss erzielt. Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherung nahmen zusammen 2,2 Milliarden Euro mehr ein als sie ausgaben.

© dpa Vergrößern Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherung nahmen 2012 2,2 Milliarden mehr ein als sie ausgaben

Inmitten der europäischen Schuldenkrise hat der deutsche Staat 2012 erstmals seit fünf Jahren wieder einen Überschuss erzielt. Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherungen nahmen zusammen 2,2 Milliarden mehr ein als sie ausgaben. Der Überschuss entspricht 0,1 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.

2011 hatte es noch ein Defizit von 0,8 Prozent und 2010 sogar von 4,1 Prozent gegeben. Einen Überschuss gab es zuletzt 2007 mit 0,2 Prozent. Grund für die verbesserten Staatsfinanzen sind die Rekordbeschäftigung und steigende Löhne. Dadurch wuchsen die Steuereinnahmen des Staates, während die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung sowie die Bundesagentur für Arbeit höhere Beitragseinnahmen verzeichneten.

Mehr zum Thema

Die Gemeinden schafften deshalb ein Plus, die Sozialversicherungen sogar einen „kräftigen Überschuss“. „Der Bund senkte sein Defizit im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich“, erklärten die Statistiker. Seine Neuverschuldung dürfte im vergangenen Jahr bei etwa 22 bis 23 Milliarden Euro gelegen haben. Bis 2016 will auch der Bund schwarze Zahlen schreiben.

Quelle: FAZ.NET/Reuters

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Insgesamt 25 Milliarden Euro Wer wie viel für die Sozialhilfe ausgibt

Die Stadtstaaten haben es nicht leicht: Pro Kopf geben sie deutlich mehr Geld für Sozialhilfe aus als die Flächenländer. Auch zwischen Ost und West gibt es weiterhin eine große Lücke. Mehr

23.10.2014, 11:56 Uhr | Wirtschaft
G7-Staaten drohen Russland mit weiteren Sanktionen

Die G-7-Staaten verlangen von Russland, alle Streitkräfte zurückzuziehen und den Zustrom von Waffen in die Ostukraine zu stoppen. Das Land solle dadurch einen Beitrag leisten, um die Situation in der Ukraine zu stabilisieren. Mehr

05.06.2014, 09:08 Uhr | Politik
Defizitstreit mit Brüssel Frankreich entdeckt plötzlich neue Einnahmen

Seit Wochen streitet sich die Regierung in Paris mit der EU-Kommission um den Haushalt. Jetzt gibt Frankreich dem Druck aus Brüssel nach: Die Neuverschuldung soll um bis zu 3,7 Milliarden Euro sinken - allerdings nicht über neue Einsparungen. Mehr Von Christian Schubert, Paris

27.10.2014, 20:34 Uhr | Wirtschaft
Deutsche Städte nicht fahrradfreundlich

Hunderte Radfahrer kommen laut Statistischem Bundesamt jährlich ums Leben, Tausende werden verletzt. Der ADAC untersuchte nun ein knappes Dutzend größerer deutscher Städte auf ihre Fahrradfreundlichkeit. Ergebnis unterm Strich: Meist sind die Bedingungen nur befriedigend, manchmal sogar noch viel schlechter. Mehr

28.08.2014, 16:04 Uhr | Gesellschaft
Was Sie heute erwartet Neues zur Inflation in Europa

Zum Wochenschluss ist die Datenlage überschaubar. Aus dem Euroraum werden unter anderem die ersten Vorabschätzungen zur Inflation im September veröffentlicht. In Tokio präsentiert die Bank of Japan ihren halbjährlichen Wirtschaftsbericht. Mehr

30.10.2014, 13:25 Uhr | Wirtschaft
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 15.01.2013, 09:14 Uhr

Dumme Maut

Von Manfred Schäfers

Dobrindts Maut-Konzept ist noch lange nicht gut. Es baut auf Missgunst – und das Verhältnis von Aufwand und Ertrag stimmt einfach nicht. Mehr 31 26

Umfrage

Sparen Sie angesichts der niedrigen Zinsen noch?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Deutschland sticht in See

Das „Traumschiff“ steuert in die Insolvenz: Es erwirtschaftet schlicht zu wenig Geld – obwohl das Interesse an Kreuzfahrten so groß ist wie nie zuvor, wie unsere Grafik des Tages zeigt. Mehr

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden