Home
http://www.faz.net/-gqf-75qya
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Stärkster Anstieg seit 2008 Lebensmittel verteuern sich um 4,8 Prozent

Wie seit über vier Jahren nicht mehr haben sich die Lebensmittelpreise Ende des vergangenen Jahres verteuert. Vor allem für Gemüse, Fleisch und Fisch mussten die Verbraucher 2012 deutlich mehr zahlen.

© Reuters Vergrößern Wer 2012 in die Gemüseauslage griff, musste auch tief in die Tasche greifen

Lebensmittel haben sich Ende 2012 in Deutschland so stark verteuert wie seit über vier Jahren nicht mehr. Die Preise stiegen im Dezember um 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. „Dies ist der stärkste Preisanstieg bei Nahrungsmitteln seit September 2008 mit 6,4 Prozent“, erklärte die Behörde.

Die teuren Nahrungsmittel trieben die Inflationsrate nach oben. Waren und Dienstleistungen kosteten im Dezember im Schnitt 2,1 Prozent mehr vor einem Jahr. Im November hatte die Teuerungsrate mit 1,9 Prozent noch knapp unter der Zwei-Prozent-Marke gelegen, bis zu der die Europäische Zentralbank (EZB) von stabilen Preise spricht. Allein von November auf Dezember zogen die Preise um 0,9 Prozent an.

Tiefer in die Tasche greifen mussten die Verbraucher beispielsweise für Gemüse. Dafür mussten 12,0 Prozent mehr bezahlt werden als vor Jahresfrist, für Obst 9,8 Prozent mehr. Für Fleisch und Fleischwaren sowie Fisch und Fischwaren wurden jeweils 5,6 Prozent mehr verlangt. Brot und Getreideerzeugnisse verteuerten sich um 3,3 Prozent. Energie kostete im Schnitt 3,5 Prozent mehr.

Mehr zum Thema

Quelle: FAZ.NET/Reuters

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Listeriose in der Schwangerschaft Ein unterschätzter Keim im Essen

Viele Schwangere fürchten, sich durch Lebensmittel mit Listeriose zu infizieren. Amerikanische Mediziner einigten sich nun auf ein stringentes Therapieschema, wie mit Verdachtsfällen verfahren werden soll. Mehr

13.09.2014, 14:48 Uhr | Wissen
Erste Folgen der Sanktionen spürbar

Der Streit über die Ukraine entwickelt sich zu einem Handelskrieg. Weder Gemüse, noch Fleisch, Fisch oder Milchprodukte darf der Westen zukünftig nach Russland verkaufen. Mehr

08.08.2014, 12:02 Uhr | Wirtschaft
Nach Russlands Importverbot Weißrussland genießt die Delikatessen Europas

Käse aus Frankreich, Schokolade aus der Schweiz, Pasta aus Italien - viele Weißrussen konnten sich das nie leisten. Bis jetzt. Denn seit Russland keine West-Lebensmittel mehr ins Land lässt, können sich die Weißrussen freuen. Besonders beliebt ist Mascarpone. Mehr

20.09.2014, 12:59 Uhr | Wirtschaft
Fisch-Gemüse aus Berlin

"Urban Gardening" - also der Anbau von Gemüse in der Stadt - liegt voll im Trend. Jetzt setzen die Gründer des Berliner Start-Ups "Efficient City Farming" noch eins drauf: Sie vertreiben Container, in denen man zugleich Gemüse und Fisch erzeugen kann. Die Technik verspricht nachhaltige Lebensmittelproduktion ohne lange Transportwege und Kühlketten. Mehr

03.07.2014, 12:32 Uhr | Gesellschaft
Bankenstrafen-Ticker HSBC zahlt 550 Millionen Dollar an amerikanische Behörde

Betrug, Geldwäsche, Zinsmanipulationen, Devisenskandal: Banken weltweit müssen für ihre Fehltritte büßen. Jetzt legt die größte europäische Bank HSBC ihren Hypothekenpapier-Streit in Amerika bei. Die wichtigsten Sanktionen im Überblick. Mehr

13.09.2014, 16:54 Uhr | Wirtschaft
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 15.01.2013, 08:37 Uhr

Mit Krediten kann man kein Wachstum kaufen

Von Manfred Schäfers

Amerika will die Deutschen zu mehr Staatsausgaben verleiten. Wolfgang Schäuble macht nicht mit. Er hat Recht. Mehr 16 19


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Alibaba lässt Amazon und Ebay alt aussehen

Alibaba geht an die Börse. Die Erwartungen an den Internetriesen sind groß. Das ist nicht unberechtigt: Die Chinesen haben schon jetzt mehr aktive Nutzer und einen höheren Gewinn als Amazon und Ebay. Mehr Von Anne-Christin Sievers 2

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden