05.06.2008 · Der Pleitegeier kreist wieder seltener über Deutschlands Wirtschaft. Die Zahl der Firmeninsolvenzen ist weiter rückläufig. Und auch Privatleute melden seltener Zahlungsunfähigkeit an.
Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland ist weiter rückläufig - und auch die Entspannung bei den Verbraucherinsolvenzen setzt sich fort. Im ersten Quartal 2008 registrierten die Amtsgerichte insgesamt 38.281 Insolvenzen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Das sind auf der Basis von 15 Bundesländern 13,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Vergleich mit dem Vorjahr ist nicht vollständig möglich, weil Nordrhein-Westfalen Daten für 2007 zum Teil erst jetzt nachmeldet.
Neben den Firmenpleiten (insgesamt 7.147), bei denen ein Rückgang von 12,6 Prozent ermittelt wurde, nahm auch die Zahl der Verbraucherinsolvenzen ab. Hier gab es von Januar bis März 2008 insgesamt 31.134 Fälle, was einem Minus von 13,2 Prozent entspricht. Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für das erste Quartal auf 7,3 Milliarden Euro gegenüber 8,3 Milliarden Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.382,09 | −0,87% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2451 | −0,30% |
| Rohöl Brent Crude | 105,52 $ | −1,24% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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