25.10.2005 · Trotz kräftig erhöhter Gaspreise hat sich die jährliche Verbraucherpreisinflationsrate im Oktober wahrscheinlich leicht von 2,5 auf 2,4 Prozent abgeschwächt. Das zeigen vorläufige Berechnungen der Statistiker.
Trotz kräftig erhöhter Gaspreise hat sich die jährliche Verbraucherpreisinflationsrate im Oktober wahrscheinlich leicht von 2,5 auf 2,4 Prozent abgeschwächt. Das geht aus den vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamts hervor, die auf Angaben aus sechs Bundesländern beruhen. Volkswirte hatten aufgrund von statistischen Basiseffekten einen Rückgang auf 2,3 Prozent erwartet.
Entgegen ihrer Erwartungen lag der Verbraucherpreisindex im Oktober zudem 0,1 Prozent höher als im September. Ursache dafür waren offensichtlich die Gaspreise, die in den sechs Ländern im Vormonatsvergleich zwischen 1,1 und 10,7 Prozent anzogen. Das kompensierte den Rückgang der Preise für Benzin und Diesel an den Tankstellen.
Die Europäische Zentralbank dürfte aus den deutschen Verbraucherpreisdaten wenig Hoffnung auf ein Nachlassen der Teuerung schöpfen. Die europäisch harmonisierte Teuerungsrate für Deutschland, die in die Inflationsrate für den Euro-Raum eingeht, verharrte nach den vorläufigen Berechnungen im Oktober bei 2,6 Prozent.
Höhere Einfuhrpreise
Im September hatte der Öl- und Benzinpreisanstieg die deutsche Verbraucherpreisinflation auf ein Vier-Jahreshoch getrieben. Nach Angaben vom Dienstag stiegen die Einfuhrpreise als Folge der teuren Energie um 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, nach 4,7 Prozent im August. Ohne die Preise für Erdöl und Mineralölerzeugnisse gerechnet, waren es nur 1,2 Prozent. Der Index der Ausfuhrpreise stieg im September um 1,3 Prozent, nach 0,9 Prozent im August.
Prozente--Prozente
Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)
- 25.10.2005, 23:19 Uhr
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.381,40 | −0,91% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2451 | −0,30% |
| Rohöl Brent Crude | 105,52 $ | −1,24% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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