30.11.2004 · Die Inflationsrate im Euro-Raum ist im November von 2,4 auf 2,2 Prozent gefallen. Das geht aus einer ersten Schätzung von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, hervor.
Die Inflationsrate im Euro-Raum ist im November von 2,4 auf 2,2 Prozent gefallen. Das geht aus einer ersten Schätzung von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, hervor. Detaillierte Angaben zur Preisentwicklung wird Eurostat erst Mitte Dezember veröffentlichen. Doch zeigen die bislang bekannten Daten aus einzelnen Mitgliedstaaten im Euro-Raum, daß im Vergleich zum Oktober vor allem der niedrigere Ölpreis die Inflation im November gedämpft habe.
Für das Gesamtjahr 2004 zeichnet sich ab, daß die Europäische Zentralbank (EZB) mit einer durchschnittlichen Teuerungsrate von 2,1 Prozent zum fünften Mal nacheinander ihre mittelfristige Vorgabe von "unter, aber nahe an 2 Prozent" knapp verfehlen wird. Für das kommende Jahr erwarten Bankvolkswirte in einer Umfrage dieser Zeitung im Durchschnitt eine Inflationsrate von 2 Prozent.
Unter dieser scheinbar ruhigen Oberfläche baut sich aber ein gewisser Preisdruck nach oben auf. Die Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes haben im Euro-Raum ihre Absatzpreiserwartungen in der jüngsten Geschäftsumfrage der Europäischen Kommission deutlich angehoben. Der Indexwert lag im November so hoch wie seit Beginn des Jahres 2001 nicht mehr. Seit dem Frühjahr 2003 sind die Absatzpreiserwartungen nahezu stetig gestiegen und liegen mittlerweile deutlich über dem Durchschnittswert.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.381,40 | −0,91% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2451 | −0,30% |
| Rohöl Brent Crude | 105,52 $ | −1,24% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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