Home
http://www.faz.net/-gqf-76d5d
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Plus 2,6 Prozent Die Löhne steigen schneller als die Preise

Die Arbeitnehmer in Deutschland haben im vergangenen Jahr mehr Geld in die Tasche bekommen. Die Löhne stiegen um 2,6 Prozent. Und damit schneller als die Preise.

© dapd Vergrößern Mehr Geld für die Arbeit.

Trotz der Konjunkturabkühlung sind die Löhne in Deutschland 2012 zum dritten Mal in Folge schneller gestiegen als die Preise. Nach Abzug der Inflation kletterten die Bruttomonatsverdienste kletterten um durchschnittlich 0,6 Prozent zum Vorjahr, wie das Statistische Bundestamt am Donnerstag mitteilte.

Die Löhne zogen nominal um 2,6 Prozent an. Nach Abzug der Inflation von 2,0 Prozent blieb den Verbrauchern dann noch ein kleines Plus im Geldbeutel. In den Boomjahren 2010 und 2011 waren die Reallöhne allerdings mit 1,5 und 1,0 Prozent noch stärker gestiegen.

Mehr zum Thema

Allerdings wurden die Lohnerhöhungen während des Jahres 2012 immer deutlicher. Betrug das Wachstum im ersten Quartal 2012 im Vergleich zum Vorjahresquartal noch 2,1 Prozent, erhöhte es sich bis zum Schlussquartal auf 3,2 Prozent.

Die Tariflöhne und -gehälter waren nach Berechnungen des gewerkschaftsnahen WSI-Instituts im vergangenen Jahr ähnlich stark um 2,7 Prozent gestiegen. Bereinigt um den Anstieg der Lebenshaltungskosten war dies für die Tarifbeschäftigten ein Plus von 0,7 Prozent.

Quelle: FAZ.net / Reuters

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Wohnen Wo die Mieten noch weiter steigen

In vielen großen Städten Deutschlands steigen die Mieten nicht mehr so schnell. Aber ein paar Ausnahmen gibt es noch - vielleicht gerade, weil die Politiker die Mieten bremsen wollten. Mehr Von Patrick Bernau

13.11.2014, 19:05 Uhr | Wirtschaft
Bericht von UBS und Wealth-X Deutsche Superreiche so vermögend wie noch nie

Die Zahl der Multimillionäre in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Im übrigen Europa werden ebenfalls Rekordwerte erreicht. Die aktuelle Analyse gibt auch Auskunft darüber, woher der Reichtum stammt. Mehr Von Markus Frühauf

19.11.2014, 18:09 Uhr | Finanzen
Vor allem in den Metropolen Preise für Wohneigentum steigen rasant

Wer eine Wohnung kaufen will, muss tiefer in die Tasche greifen. Für eine Eigentumswohnung zahlen die Deutschen im Schnitt 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr, in den Großstädten sind es sogar mehr über 9 Prozent. Dafür ziehen die Mietpreise nicht mehr so stark an. Mehr

13.11.2014, 13:16 Uhr | Finanzen
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 07.02.2013, 09:09 Uhr

Reservierte Plätze

Von Heike Göbel

Wer glaubt, dass Deutschland durch die Frauenquote moderner wird, glaubt vermutlich auch daran, dass der Storch die Kinder bringt. Fakt ist: Hier wird gegen die Prinzipien einer Marktwirtschaft verstoßen. Mehr 44 141


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Wo Gemeinden die meisten Steuern einnehmen

Die Städte und Gemeinden in Ostdeutschland haben zwar weniger Schulden als die im Westen, doch ihre Steuerkraft ist noch immer deutlich niedriger. Unsere Grafik zeigt, wo Kommunen viele Steuern einnehmen. Mehr

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden