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Maßzahlen für Lebensqualität Was ist für unseren Wohlstand entscheidend?

 ·  Das Bruttoinlandsprodukt hat in den Augen vieler Menschen keine überragende Bedeutung mehr. Aber an welcher anderen Maßzahl kann sich die Politik orientieren?

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Frank Andreas Kaspers-Essel

@ Achim Schröder (ASFN)

Sie sprechen das BIP in dem Kontext an, dass es neuen Bundesländern ca 22 T€ und damit niedriger als in den Altbundesländern liegt. Der Ansatz ist richtig, nur die Schlussfolgerung falsch. Wertfrei rede ich von innen und außen, denn es gilt ebenso für asiatische Produktionen.
Wenn... AUSSEN auf 400 € Basis die komplette Produktion erbringen würde und INNEN nur noch den Aufkleber Made in Germany befestigen würde, aber dann das Produkt für das 100fache (weiter)verkaufen würde, dann läge das BIP für AUSSEN bei 400 und das BIP für INNEN bei 39.600 (BIP INNEN abzgl BIP AUSSEN) = WERTSCHÖPFUNG INNEN.
In der alternativen Berechn.methode greift das geringere Realeinkommen damit auch noch tautologisch.

Ihre These einer gesamtdeutschen Senkung des BIP erklärt sich mir nicht. Würde doch die Konsumausgabe im Geberland reduziert aber dafür in gleicher Höhe als Konsumausgabe im Nehmerland greifen. Als Anreizsystem dient es aber nicht.

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burned schmidt
burned schmidt (burned7) - 06.02.2013 12:41 Uhr

hihihi

ja ich bin auch der meinung, dass sich der staat um die "ungleichheit von einkommen und vermögen kümmern sollte" - mehr für die fleissigen, weniger für die faulen.

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alois schneider
alois schneider (formal) - 04.02.2013 15:25 Uhr

arm aber sexy

soll es also demnächst für ganz Deutschland heißen, um den massiven Wohlstandsverlust zu überdecken, der durch die Verköstigung ganzer Staatsvölker im In- und Ausland eingetreten ist und sich immer mehr beschleunigt und sich nur noch mühsam durch eine explodierende Schuldenlast kaschieren läßt.

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Gerhard Kohlhepp

Stickstoffüberschuss

Neben dem Überschuss an Stickstoff (immerhin besorgniserregende 78 % in der Atmosphäre!) stört mich auch die viel zu hohe Schwerkraft. Die Politik sollte sich dringend um dieses Problem kümmern.

PS: „Abbau des Stickstoffüberschusses“ kann sich eventuell auf die Überdüngung in der Landwirtschaft beziehen, aber es war wohl eine Scherzfrage.

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Dr. Nils Pleier

Zufriedenheit/Lebensglück anstelle BIP

Es fällt auf, dass die Enquete Kommission nur sachliche und damit "verkopfte" Gründe berücksichtigt hat. Ist es noch zeitgemäß den Wohlstand einer Gesellschaft über das BIP oder auch ein "BIP plus" zu definieren? Länder wie Bhutan, das "Glück" als Staatsziel festgeschrieben hat, regen zum Nachdenken an. Wissenschaftler wie Prof. Ruckriegel (Nürnberg) zeigen neue Wege auf - schade, dass solche Vordenker nicht in der Enquete Kommission Gehör gefunden haben - unserem Land täte mehr Offenheit für neues Denken und neue Ansätze der Wohlstandsmessung gut!

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Edda Kuhlmann

Desinformiert, manipuliert und indoktriniert

Fragen Sie mal 10 Leute auf der Strasse was genau unter dem "BIP" zu verstehen ist und Sie werden 11 verschiedene Antworten bekommen, von denen max. zwei richtig sein duerften. Fragen Sie ausserdem noch nach wirtschaftlichen Zusammenhaengen und "erfreuen" Sie sich dann an der Qualitaet deutscher Schulbildung die sich Ihnen daraufhin offenbaren wird. Wenn ich nicht so genau weiss, was ein BIP ist, dann ist das fuer mich logischerweise nicht wichtig, schon gar nicht, wenn ich bestenfalls rudimentaere Ahnung davon habe, wie eine Volkswirtschaft tatsaechlich funktioniert (nicht funktionieren soll).

Wenn ich dagegen aber einer staendigen Berieselung dahingehend ausgesetzt bin, das der Weltuntergang durch Treibhausgase stattfinden wird und dann gefragt werde, ob dieses fuer mich wichtig ist, dann duerfte es kaum verwunden, dass ueber 50% dieses bejahen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.02.2013 12:51 Uhr
burned schmidt
burned schmidt (burned7) - 06.02.2013 12:51 Uhr

chapeau

ganz ihrer meinung. allerdings gilt auch heute noch "panem et circensis" ... das smartphone regiert und dass ein gutteil der "informationen" als unterhaltung dargebracht werden ist der tieferen reflektion eher abträglich.
ich persönlich glaube im hinblick auf klimakatastrophe und co2 kein einziges wort. ich finde es aber taktisch ganz ok, jederman von diesem blödsinn zu überzeugen ... schliesslich soll doch die ganze welt die AAA+-kühlschränke und motorsägen mit kat made in germany kaufen. man braucht humor für diese welt.

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Alexander Esslinger

Stickstoffüberschuss

Die Reduktion des "Stickstoffüberschusses" ist genauso wichtig wie die Reduktion der Treibhausgase. Die vielen Antworten für das erfundene Umweltproblem zeigen leider die allgemeine Unkenntnis grundlegender natruwissenschaftlicher Zusammenhänge. Und auch die Redaktion der FAS hat die Fangfrage nicht erkannt.

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Peter Hinz
Peter Hinz (redouble) - 03.02.2013 13:46 Uhr

Der richtige Zeitpunkt

Da die Bruttoinlandsprodukte kaum noch Wachstum ausweisen werden - der Trend hat bereits eingesetzt - wird eben eine neue Maßzahl erfunden. Da kann man dann kaum nachvollziehbaren Pseudo-Wohlstand ausweisen. Der Manipulation des Armutsberichts sollen nur weitere Manipulationsmöglichkeiten folgen. Das ist klar erkennbar.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 22:42 Uhr
Oliver ten Hoevel

Auch mein erster Gedanke

Ich gebe Ihnen vollkommen recht: dann kann das Partei(en)komissariat Wohlstand einfach anordnen. Ich finde 10 Faktoren sind viel zuwenig, bei 30 wird es gänzlich unmöglich etwaige Justierungen nach zu vollziehen :-)

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gerhard hruby

Stickstoffüberschuss

Was ist Stickstoffüberschuß ???

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Michael Arndt

"Das Bruttoinlandsprodukt hat in den Augen vieler Menschen

keine überragende Bedeutung mehr."
Mit Verlaub, das ist Blödsinn.
Das BIP ist eine abstrakte Sache, aber sinkender Lebensstandard ist praktisch erlebbar. Die Leute leisten sich weniger Reisen, kaufen kleinere Autos, können den Strom nicht mehr bezahlen, verarmen im Alter (und vorher) und sterben aufgrund schlechterer medizinischer Versorgung früher.
Das alles betrifft unsere Politiker natürlich nicht udn deshalb können sie im Elfenbeinturm über sinnlose andere Parameter schwafeln.
Letztlich hat das Ganze nur den Zweck, Verzicht als Glück zu verkaufen.
Buddha lässt grüßen...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 11:20 Uhr
Reinhold Lakotta

Lebensstandard...

Es kommt darauf an, was man unter Lebensstandard versteht. Auf diese lemminghaften Reisen sollte schon aus Umweltschutzgründen verzichtet werden, die Leute sterben nicht früher, sondern werden immer älter und der Strom ist nur aus politischen Gründen teuer.
Es soll Leute geben, die sind trotz materiellem Reichtum unglücklich oder gerade deswegen.

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Lieschen Müller

Dass unser 'Wohl' an erster Stelle steht, vor der Geldgier!

Für mich sind entscheidende Faktoren für den Wohlstand einer Gesellschaft, dass grundsätzliche Dinge bezahlbar bleiben. Wir haben die höchsten Steuerabgaben, können aber noch nicht mal für eine bezahlbare Infrastruktur sorgen. In ländlichen Gebieten müssen die Leute sogar für Straßenbau und Beleuchtung aufkommen?! Wenn unser aller Wohl an erster Stelle steht und Strom, Wasser, Heizung/Benzin und das Gesundheitsystem mit Hilfe des Staates bezahlbar bleiben, auch für den kleinen Mann; und ohne Qualitativ Abstriche zu machen, dann ist das für mich ein Zeichen für Wohlstand, da er alle Gesellschaftsschichten erreicht. Einen Rechtsstaat zu haben, in dem die Administration schnell und unkompliziert läuft und alles so rechtens geregelt ist, dass die in Anspruchnahme eines Juristen die absolute Ausnahme ist trägt meiner Meinung nach ebenfalls zum Wohlstand und zur Lebensqualität des ganzen Volkes bei.

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Gert Flegelskamp

Manipulative Umfragen

Ich halte Umfragen jeglicher Art für manipulativ, weil man durch die Art der Fragestellung ein gewünschtes Ergebnis erhalten kann.
Nehmen wir als Beispiel die FAZ-Umfrage in diesem Artikel:
Erhalt von Demokratie und Freiheit? Sind wir nicht längst in einem Stadium, der beide Begriffe ad absurdum führt?
Arbeit für möglichst viele? Welche Form der Arbeit? Niedriglohn? Ein Euro Job? Bürgerarbeit? Arbeit ist nicht das Kriterium, sondern vernünftig bezahlte Arbeit.
Mehr Schüler mit hohem Schulabschluss? Wer kann schon beurteilen, ob das was bringt. Welche Leute mit gutem Schulabschluss wollen im Anschluss niedere Arbeit verrichten?
Staatsverschuldung? Was denn nun, mehr oder weniger? Wie viele Leute wissen wohl, dass Verschuldung das Grundprinzip des Kapitalismus ist, denn ohne Verschuldung „arbeitet“ Geld nicht.

Ungleichheit von Einkommen und Vermögen? Was denn nun, mehr oder weniger Ungleichheit?
Zu mehr reicht leider der Platz nicht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 10:22 Uhr
Andreas Neubert

@Gert Flegelskamp

"Staatsverschuldung? Was denn nun, mehr oder weniger? Wie viele Leute wissen wohl, dass Verschuldung das Grundprinzip des Kapitalismus ist, denn ohne Verschuldung „arbeitet“ Geld nicht."

Zudem sind hohe Staatsverschuldung und explodierender Reichtum einiger weniger die Kehrseite der gleichen Medaille. Jedem Euro Staatsverschuldung steht ein Euro Gläubigerforderung gegenüber, jedem Euro Staatsverschuldung auch ein Euro weniger Steuerforderung. Am deutlichsten und extremsten zu beobachten in den USA. Private Riesenvermögen und exorbitante Staatsverschuldung explodierten und explodieren dort parallel.

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Horst Ziegler

BIP oder was?

Das BIP als Kennzahl für Armut oder Reichtum einer Volkswirtschaft hat seine Bedeutung, wenn es um den Nationenvergleich geht.

Der Wohlstand sollte nach einem modernisierten Warenkorb getestet werden, in dem sowohl quantitative wie auch qualitative Größen einbezogen werden.

Maßstäbe wie das Vermögen oder die Menge des Barkapitals könnten hilfsweise herangezogen werden, um die strukturelle Ungleichheit zu testen.

Eine einfache Lösung gibt es nicht, wenn man den relativ Reichen wie den relativ Armen gerecht werden will.

Eines ist auch klar: Die besonders Reichen (1% der Bevölkerung) möchten auf keinen Fall in irgendwelchen Statistiken auftauchen; sie fürchten die Wutbürger.

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Peter Gorski

Wohlstand hiesse für mich, mir so wenig Sorgen wie möglich machen zu müssen!

Ausser den persönlichen Umständen, Beziehung und Gesundheit, betrifft dies auch äussere Umstände.
!. persönliche Freiheit
2. Vertrauen in die demokratisch gewählten Volksvertreter
3. faire Vorausetzungen meinen Lebensunterhalt bestreiten zu können
4. Der Blick in die Zukunft für unsere Kinder
5. der Blick auf die Mitmenschen, auf die Nachbarn (Empathie)

Ich bin mir immer weniger sicher, ob es *Jammern auf hohem Niveau* bedeutet,
sich derzeit nicht besonders *wohlständig* zu fühlen!

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Dieter Spethmann
Dieter Spethmann (dspeth) - 03.02.2013 07:17 Uhr

Gut, dass das BIP seine fundamentale Rolle behält

Denn es ist Maßstab für die Kaufkraft des Bürgers und deren internationalen Vergleich. Wie sonst will er sich in dieser dem Einzelnen immer feindlicher und unwirtlicher werdenden Welt zurechtfinden? Jetzt kommen die ersten statistischen Daten für 2012. Im BIP nominal liegt der deutsche Bürger bei der Weltbank nur noch an Nummer 20 mit $ 42.625. Vor uns liegen in Europa Frankreich, Belgien, Irland, Finnland, Niederlande, Österreich, Dänemark, Schweden, Schweiz, Norwegen ($ 99.665) und Luxemburg($ 106.958). Trotzdem wird Deutschland ausgeplündert. „In Gläubigerländern wie Deutschland bringt die Niedrigzinspolitik der EZB die Sparer schleichend um ihr Vermögen, weil die Inflation höher ist als der Sparzins. Somit werden die Steuerzahler hierzulande zweimal zur Kasse gebeten: Erstens müssen sie für die teure Rettungspolitik zahlen. Zweitens raubt diese ihnen zusätzlich noch ihr Erspartes.“ (Thilo Bode in FAZ).

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.02.2013 11:42 Uhr
Frank Andreas Kaspers-Essel

Ein Beispiel

Sie sprechen das BIP in dem Kontext an, dass es neuen Bundesländern ca 22 T€ und damit niedriger als in den Altbundesländern liegt. Der Ansatz ist richtig, nur die Schlussfolgerung falsch. Wertfrei rede ich von innen und außen, denn es gilt ebenso für asiatische Produktionen. Wenn... AUSSEN auf 400 € Basis die komplette Produktion erbringen würde und INNEN nur noch den Aufkleber Made in Germany befestigen würde, aber dann das Produkt für das 100fache (weiter)verkaufen würde, dann läge das BIP für AUSSEN bei 400 und das BIP für INNEN bei 39.600 (BIP INNEN abzgl BIP AUSSEN) = WERTSCHÖPFUNG INNEN. In der alternativen Berechn.methode greift das geringere Realeinkommen damit auch noch tautologisch. Ihre These einer gesamtdeutschen Senkung des BIP erklärt sich mir nicht. Würde doch die Konsumausgabe im Geberland reduziert aber dafür in gleicher Höhe als Konsumausgabe im Nehmerland greifen. Als Anreizsystem dient es aber nicht.

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Achim Schröder
Achim Schröder (asfn) - 03.02.2013 12:20 Uhr

Wenn man das BIP nach Bundesländern anschaut,

ist zu erkennen, dass der Länderfinanzausgleich in seiner derzeitigen Gestaltung das Gesamt-BIP offensichtlich senkt, da es ist nicht als Anreizsystem für höheres BIP (= weniger Transfer) gestaltet wurde.
Der absolute deutsche BIP-Killer war und ist aber die Wiedervereinigung, da alle neuen Bundesländer einen BIP von nur zwischen 21.000 und 23.000 erreichen.
Der nächste deutsche Super-BIP-Killer ist schon am Horizont zu erkennen. Es sind die Transfers im Rahmen des fürchterlich miserabel aufgestellten Projektes "EURO".

Die Deutschen werden weiter mehr als viel arbeiten müssen, bei weiter sinkender Kaufkraft. "Working poor" ist sehr nah in Deutschland.

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Reinhold Lakotta

Ber BIP-Stern...

"Wie sonst will er sich in dieser dem Einzelnen immer feindlicher und unwirtlicher werdenden Welt zurechtfinden?"

Wohl wahr. Der BIP leuchtet wie der Stern den heiligen drei Königen und zeigt den Menschen den Weg. Ohne den BIP würde alle Menschen orientierungslos umher irren.

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Karl Hammer

Nichts?

Konnte man das auch als besonders wichtig ankreuzen?
Mein Verdacht ist, die Politik sucht nur nach einem neuen Weg, den kommenden eurobedingten Absturz statistisch zu übertünchen. Zu diesem Zweck wäre es natürlich hilfreich, wenn man, ganz modern, einfach die Ziele oder die Begriffe umdefiniert. Somit ist man dann immer erfolgreich, auch wenn man im Morast landet.

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Lutz Wendorff

Man huete uns vor Gruenen Aktivisten.

Was in diesem Bericht nicht erwaehnt wird, eine Aussage einer Teilnehmerin in dieser Kommission, Frau Wilms von den Gruenen: "Was wir eigentlich erreichen müssen, mit dem Abschlussbericht der PG 2 ist, dass wir ein Instrumentarium zur politischen Steuerung haben,…" und noch einiges mehr in dieser Richtung von den Gruenen.
Was klar wird: Die Gruenen wollen nicht feststellen, ob irgendwo etwa verbesserungswuerdig ist und Handlungsbedarf besteht, sondern sie haben eine genaue Vorstellung, wie der Mensch zu sein hat. Sie wollen die Gesellschaft modernisieren (Goering-Eckardt), also Sie und mich.
Dafuer brauchen sie nicht eine Analyse, sondern ein Instrument zur Steuerung!
Merken Sie, wie Ihnen Ihre Freiheit abgenommen werden soll?

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Wolfgang Richter

Medienkampagne

Es ist sicher richtig, daß ein hohes BSP als alleiniger "Wohlfühlindikator" nicht funktioniert.
Aber bei der Diskussion um neue Kriterien drohen sich rot-grüne Kreise durchzusetzen, für die "Armut für alle" akzeptabel ist, sofern dafür so edle und wichtige Ziele wie Multikulturalität, Buntheit, "Verteilungsgerechtigkeit", strengster Klimaschutz etc. erreicht werden.
Von diesen scheint diese Kampagne wesentlich auszugehen.

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Erik Staack
Erik Staack (E_Staack) - 02.02.2013 22:28 Uhr

Alle angegebenen Vorlagen haben im Durchschnitt deutlich mehr als die Hälfte der Punkte bekommen

und sind somit im Mittel alle als wichtig eingestuft worden.
.
Welche beiden Zahlen ich noch einmal hervorheben Möchte sind die Anzahl der Menschen die eine verringerung der Ungleichheit von Vermögen und Einkommen als sehr wichtig begreifen bei 46% liegt.
.
Die üblichen Klischees über diese Gruppe wird häufig dargestellt, dass diese nicht für den von ihnen eingeforderten höheren Anteil am Einkommen und Vermögen auch Arbeiten wollen, kann mit einer Zahl wiederlegt werden. Nur 3% der Befragten sagen dass Arbeit für möglichst viele weniger als 5 Punkte von 10 Wert sind. Und dabei sind noch nichteinmal die Resignierten ausgeklammert die das für Unrealistisch halten. Natürlich ist die Datengrundlage von 1012 Befragten relativ klein aber die Tendenz zeichnet sich bei so deutlichen Werten schon ab.
.
Eine stärkere Umverteilung nach dem Model von Götz Werner währe argumentierbar und darf gerne Parteiübergreifend diskutiert werden. Deutlich vor der BT Wahl bitte.

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Christian Bühler

Kommunikationsproblem?

Immer öfter habe ich den Eindruck, dass zwischen Politik und Bürgern der Kontakt abgerissen ist. Bei vielen Themen treten die Politiker mit grossem Engagement für eine Sache ein (z.B. Eurorettung, Bekämpfung des Terrorismus, Betreuungsgeld, Energiewende). Nun sind das aber immer häufiger Dinge, die meinem Empfinden nach für den normalen Bürgern gar nicht von so grossem Interesse sind. Ich habe das Gefühl, dass immer mehr Bürger existentielle Sorgen haben, auch infolge der düsteren Vorboten:

- Verarmung der europäischen Peripherie (zukünftige Arbeitsplatzsituation in Deutschland?)
- Demographiewandel (hohe Rentenkosten für Arbeitnehmer, geringe Renten im Alter)
- Verknappung der natürlichen Ressourcen (Verlangsamtes Wirtschaftswachstum, Preissteigerungen z.B. bei der Energie)
- steigende Abgaben infolge von hohen Verbindlichkeiten des Staates

Dadurch resultiert ein Gefühl des Überhört werdens. Daher auch der Wunsch für den Erhalt der Demokratie (oder besser: nach mehr Demokratie).

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02.02.2013, 17:00 Uhr

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