20.09.2005 · Die Finanzmärkte beurteilen der monatlichen Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung zufolge die Aussichten für die deutsche Konjunktur skeptischer als vor einem Monat. Die Bundestagswahl trübte die Stimmung noch weiter.
Die Finanzmärkte beurteilen einer ZEW-Umfrage zufolge die Aussichten für die deutsche Konjunktur skeptischer als vor einem Monat.
Der Saldo der ZEW-Konjunkturerwartungen der rund 300 befragten Analysten und institutionellen Anleger sank im September auf 38,6 von 50,0 Punkten im Monat zuvor, wie das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag mitteilte. Dabei seien die Einschätzungen der Antworten nach der Bundestagswahl am Sonntag deutlich pessimistischer gewesen.
Stimmung noch über dem langfristigen Durchschnitt
„Ein wesentlicher Grund für den Rückgang des Indikators ist, daß die Unsicherheiten über den zukünftigen wirtschaftspolitischen Kurs eine Gefahr für das Investitionsklima und damit für den wirtschaftlichen Aufschwung darstellen könnten“, sagte ZEW-Chef Wolfgang Franz. Zudem dämpfe der hohe Ölpreis den privaten Konsum. Das ZEW-Barometer liegt aber weiter über seinem langfristigen Durchschnitt von 34,3 Zählern.
Die aktuelle Lage bewerteten die Experten etwas weniger pessimistisch als bislang, der entsprechende Indikator stieg auf minus 58,1 von minus 61,1 Punkten. Von Reuters befragte Volkswirte hatten mit einem Rückgang des Erwartungsindex auf 45,0 Punkte gerechnet. Der Saldo der Konjunkturerwartungen für die Euro-Zone sank um 9,8 Punkte auf 31,8 Zähler.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.381,98 | −0,87% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2457 | −0,25% |
| Rohöl Brent Crude | 105,70 $ | −1,08% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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