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Konjunktur : Schuldenkrise drückt auf deutsche Exporte

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Die deutschen Ausfuhren sind im April um 1,7 Prozentpunkte gesunken Bild: dpa

In vielen Ländern Europas herrscht Rezession - das merken jetzt auch die deutschen Exportunternehmen. Im April sind die Ausfuhren nicht mehr weiter gewachsen. Sondern um 1,7 Prozent gesunken.

          Die deutsche Exportwirtschaft hat einen Dämpfer erlitten. Im Vergleich zum Rekordniveau bei den Ausfuhren im Vormonat sanken die Exporte im April kalender- und saisonbereinigt um 1,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Die Einfuhren gingen um 4,8 Prozent zurück. Experten hatten zwar mit einem Rückgang gerechnet, ihn aber wesentlich geringer veranschlagt.

          Das Exportwachstum, die stärkste Säule der Konjunktur in Deutschland, gerät ins Stocken, nachdem die Schuldenkrise mindestens acht Euroraum-Länder in die Rezession gedrückt hat. Die chinesische Wirtschaft, der siebtgrößte Exportmarkt für Deutschland, schwächt sich ab.

          Nach dem robusten Start ins Jahr liegt die deutsche Exportwirtschaft im Vergleich zum April 2011 aber weiter deutlich im Plus. Insgesamt wurden im April von Deutschland Waren im Wert von 87,1 Milliarden Euro ausgeführt. Das sind nach den Angaben 3,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Gebremst wurde das Wachstum durch das deutliche Minus von 3,6 Prozent bei den Exporten in die kriengeschüttelte Eurozone. Die Einfuhren gingen im Jahresvergleich hingegen um 1,0 Prozent auf 72,7 Milliarden Euro zurück.

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