27.04.2005 · Das Konsumklima in Deutschland hat sich erstmals seit September 2004 eingetrübt. Die Neigung der Verbraucher zu größeren Anschaffungen brach drastisch ein.
Das Konsumklima in Deutschland hat sich erstmals seit September 2004 eingetrübt. Die Neigung der Verbraucher zu größeren Anschaffungen brach in der April-Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg drastisch ein. Dagegen beurteilten die Konsumenten die Konjunktur und ihre eigene Finanzlage etwas weniger skeptisch. "Hohe Arbeitslosigkeit, hohe Spritpreise und die ganzen Diskussionen um die Reformen führen dazu, daß der Konsument sehr skeptisch reagiert", sagte GfK-Chef Klaus Wübbenhorst.
Der aus der Umfrage unter 2000 Verbrauchern von der GfK berechnete Konsumklimaindex fiel von 5,1 Punkten im April auf prognostizierte 4,9 Punkte im Mai. Der Index liegt damit etwa wieder so hoch wie vor einem Jahr. "Das Stimmungshoch zu Jahresbeginn war nur von kurzer Dauer", kommentierten die Ökonomen der Commerzbank. Viele Volkswirte betrachten den GfK-Konsumklimaindikator mit großer Skepsis, weil dieser sich in den vergangenen Jahren nicht als guter Frühindikator der Konjunktur erwiesen hatte.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.383,40 | −0,77% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2452 | −0,29% |
| Rohöl Brent Crude | 105,74 $ | −1,04% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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