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Konjunktur in Deutschland Ifo-Index steigt den zweiten Monat in Folge

Nach der überraschenden Verbesserung der Konjunkturerwartungen deutscher Unternehmenslenker im November ist der Ifo-Index nun abermals gestiegen. Das ist kein schlechtes Zeichen.

© dapd Kurz vor Weihnachten gibt es wieder bessere Nachrichten über die Konjunktur.

Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im Dezember den zweiten Monat in Folge aufgehellt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg leicht von 101,4 auf 102,4 Punkte, teilte das in München ansässige Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo mit. Professionelle Marktbeobachter hatten einen geringeren Anstieg auf 102 Punkte erwartete.

Infografik / Ifo-Geschäftsindex Dezember 2012 © F.A.Z. Vergrößern

Ebenfalls zulegen konnte, und das ist kein schlechtes Zeichen, die Index-Komponente, welche die Geschäftserwartungen der Unternehmensführer abbildet. Sie stieg von 95,2 auf 97,9 Punkte. Einzig die Frage, wie die Unternehmen ihre derzeitige Geschäftslage einschätzen, fiel etwas schlechter aus - der entsprechende Index sank von 108,1 auf 107,1 Punkte.

Goldman: Tiefpunkt im vierten Quartal erreicht

Der Ifo-Index basiert auf einer Umfrage unter 7000 Unternehmen und ist für Deutschland der wichtigste Konjunkturindikator. Im November war der Index - überraschend - zum ersten Mal gestiegen, nachdem er zuvor sechs Monate in Folge zurück gegangen war. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung hatte sich auch in Deutschland abgeschwächt, viele europäische Länder stecken bereits in einem rezessiven Umfeld fest.

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„Der Anstieg des Ifo-Index ist natürlich positiv. Nicht so gut ist die Tatsache, dass die aktuelle Lage abermals schlechter eingeschätzt wird“, sagt Dirk Schumacher, Ökonom der Bank Goldman Sachs: „Das stimmt mit unserer Prognose überein, wonach wir im vierten Quartal den konjunkturellen Tiefpunkt mit einem kleinen Rückgang
des Bruttoinlandsproduktes gesehen haben dürften.“ Andreas Scheuerle von der Dekabank kommentiert: „Die Adventszeit lässt auch die Hoffnung auf eine Belebung der derzeit schrumpfenden deutschen Volkswirtschaft aufkeimen.“

Quelle: RTR

 
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