12.07.2005 · Das Hamburgische Welt-Wirtschafts-Institut rechnet nicht mit einem Konjunkturschub durch die Aussicht auf Neuwahlen. Erst die zügige Umsetzung eines Reformkonzepts könne mehr Schwung entwickeln.
Das Hamburgische Welt-Wirtschafts-Institut (HWWI) rechnet nicht mit einem Konjunkturschub durch die Aussicht auf Neuwahlen.
Unternehmen und Verbraucher warteten zunächst ab, welchen Kurs die zukünftige Regierung einschlagen werde, erklärte das HWWI am Dienstag zu seiner aktuellen Wachstumsprognose. „Auch deshalb wird die Konjunktur in Deutschland bis in den Herbst hinein keinen großen Schwung entfalten, so daß das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr lediglich um 0,7 Prozent zunehmen wird.“
1,3 Prozent Wachstum 2006 bei Reformkonzept
Ob 2006 die Wirtschaft mit mehr Schwung wächst, hängt dem HWWI zufolge dann aber entscheidend von den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ab. Unter der Annahme, daß die neue Regierung zügig mit der Umsetzung eines Reformkonzepts beginnt, geht das Institut von einem Wachstum um 1,3 Prozent 2006 aus.
Die sechs führenden Forschungsinstitute waren in ihrem Frühjahrsgutachten von einem Wachstum um 0,7 Prozent in diesem und 1,5 Prozent im kommenden Jahr ausgegangen.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.383,50 | −0,76% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2452 | −0,29% |
| Rohöl Brent Crude | 105,74 $ | −1,04% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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