19.09.2005 · Die deutsche Wirtschaft wird nach Einschätzung des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archivs 2006 wegen des hohen Ölpreises keinen kräftigen Aufschwung erleben. Das Institut senkte seine Prognose für das laufende und das kommende Jahr
Die deutsche Wirtschaft wird nach Einschätzung des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archivs (HWWA) auch 2006 wegen des hohen Ölpreises keinen kräftigen Aufschwung erleben.
Das HWWA geht in seiner am Montag veröffentlichten Konjunkturprognose für 2006 von einem Wachstum von 1,0 Prozent aus statt bislang von 1,3 Prozent. Für dieses Jahr senkte das HWWA seine Prognose für das Wirtschaftswachstum auf 0,6 Prozent nach 0,7 Prozent in seiner letzten Prognose.
Auswirkungen der Wahl noch nicht enthalten
„Die Korrektur der Prognose spiegelt allein die stärkeren Belastungen der privaten Haushalte und Unternehmen durch die höheren Preise für Rohöl und andere Energieträger wider“, erläuterten die Hamburger Forscher.
Die Auswirkungen der Bundestagswahl seien in der Prognose noch nicht enthalten. „So ist unterstellt, daß rasch eine handlungsfähige Regierung gebildet wird und daß notwendige Reformen zügig in Angriff genommen werden.“
Die Bundesregierung geht für dieses Jahr von einem Wachstum von 1,0 Prozent aus. Auch die meisten anderen Wirtschaftsexperten erwarten ein Wachstum in dieser Größenordnung.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.383,50 | −0,76% |
| Dow Jones | 12.580,70 | +1,01% |
| EUR/USD | 1,2452 | −0,29% |
| Rohöl Brent Crude | 105,74 $ | −1,04% |
| Gold | 1.579,50 $ | +0,31% |
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