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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Konjunktur EU erhöht Wachstumsprognosen

 ·  Die EU-Kommission hat ihre Wachstumsprognose für Deutschland und den Euroraum für das laufende Jahr deutlich angehoben. In der gesamten EU dürfte das stärkste Wachstum seit 2000 erzielt werden.

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Die EU-Kommission hat ihre Wachstumsprognose für Deutschland und den Euroraum für das laufende Jahr deutlich angehoben.

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt werde in diesem Jahr voraussichtlich um 2,2 Prozent wachsen, heißt es in dem am Mittwoch vorgelegten Zwischenbericht der Kommission zu Wachstum und Inflation. Die Kommission korrigierte damit ihre Frühjahrsprognose für Deutschland um 0,5 Prozentpunkte nach oben.

Deutliches Wachstum trotz gestiegener Ölpreise

Im Euroraum dürfte sich das Wirtschaftswachstum 2006 demnach auf 2,5 Prozent beschleunigen von 1,4 Prozent im Vorjahr. In der Frühjahrsprognose vom Mai war der BIP-Anstieg für 2006 lediglich auf 2,1 Prozent veranschlagt worden. In der gesamten EU wird sich das Wachstum der Kommission zufolge auf 2,7 Prozent erhöhen von 1,6 Prozent im Vorjahr. Im Mai war ein Zuwachs von 2,3 Prozent prognostiziert worden. Damit dürfte das stärkste Wachstum seit 2000 erzielt werden.

Die optimistischere Einschätzung sei durch die Wachstumsbeschleunigung im ersten und zweiten Quartal sowohl in der Eurozone als auch in der gesamten EU gerechtfertigt, heißt es in dem Bericht. Getragen werde der Aufschwung hauptsächlich von der Inlandsnachfrage, speziell von den Investitionen der Privatwirtschaft.

Die Kommission hebt hervor, daß das Wirtschaftswachstum in Europa im laufenden Jahr voraussichtlich über der Potenzialrate liegen wird, obwohl die Ölpreise seit Jahresbeginn 2005 um 80 Prozent gestiegen seien.

Der zweite Zwischenbericht der Kommission umfaßt neben dem Euroraum und die EU die fünf Mitgliedsländer Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien sowie auch Polen. Für sämtliche Länder sieht die Kommission die Entwicklung nun positiver als noch im Mai. Die Prognose für Frankreich wird auf 2,3 Prozent von 1,9 Prozent, die für Großbritannien auf 2,7 Prozent von 2,4 Prozent erhöht.

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