Home
http://www.faz.net/-gqf-qvvv
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Konjunktur Der Osten schöpft Hoffnung

08.08.2005 ·  Ostdeutsche Unternehmer blicken etwas optimistischer in die Zukunft als noch im Frühjahr. Sie zähle auf eine moderate Beschleunigung der konjunkturellen Dynamik. Das geht aus einer Umfrage hervor.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (0)

Die ostdeutsche Industrie blickt einer Umfrage des Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) zufolge deutlich optimistischer in die Zukunft als noch im Frühjahr.

Zwar habe sich die Geschäftslage der Firmen nach Herausrechnen der üblichen jahreszeitlichen Schwankungen noch nicht verbessert, hieß es in der am Montag veröffentlichten vierteljährlichen Umfrage unter rund 300 Unternehmen. „Die Chancen für eine moderate Beschleunigung der konjunkturellen Dynamik in den kommenden Monaten stehen den Firmenangaben zufolge allerdings gut“, folgerten die Forscher aus dem gestiegenen Optimismus der Unternehmer.

Der saisonbereinigte Saldo aus positiven und negativen Urteilen zur Geschäftslage verharrte auf 37 Punkten und blieb damit dem IWH zufolge unter dem Mittelwert für das Jahr 2004. „Die Konjunktur hat wohl in jüngster Vergangenheit noch nicht stärker Fahrt aufgenommen“, kommentierte das IWH. Dagegen kletterte der Index Geschäftsaussichten auf 43 von 37 Zählern im Mai. „Derartig zuversichtliche Bewertungen wurden zuletzt im Frühjahr 2004 abgegeben.“ Allerdings stellte das IWH unterschiedliche Entwicklungen in den verschiedenen Industriebranchen fest. „Während die Investitions- und Vorleistungsgüterproduzenten durchweg positive Nachrichten vermelden, zeichnet die Konsumgüterindustrie ein eher negatives Bild.“

Auch das vom Münchner Ifo-Institut aus einer monatlichen Umfrage ermittelte Geschäftsklima für Gesamtdeutschland hatte sich zuletzt unerwartet deutlich aufgehellt - vor allem, weil die Firmen auch hier optimistischer in die Zukunft blickten. Auch erste realwirtschaftliche Indikatoren wie die Aufträge und die Produktion deuten an, dass die deutsche Wirtschaft ihre Frühjahrsmüdigkeit überwunden haben dürfte.

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen

Die Förderlücke

Von Heike Göbel

Der Gesetzentwurf zum Betreuungsgeld ist ein Ausweis unbelehrbaren Glaubens an die unbegrenzte Leistungsfähigkeit des Sozialstaates. Dass Eltern ihre Kinder, wie seit Menschengedenken, unbezahlt hüten, ist in Deutschland offenbar nicht mehr denkbar. Mehr 10 13

30.05.2012 10:13 Uhr
  Vortag
Dax 6.332,84 −1,00%
 OK
NameKursProzent
FAZ-INDEX 1.380,26 −1,00%
Dow Jones 12.580,70 +1,01%
EUR/USD 1,2453 −0,28%
Rohöl Brent Crude 105,70 $ −1,08%
Gold 1.579,50 $ +0,31%
Umfrage

Anonym bewerben? Ist das gut?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.