http://www.faz.net/-gqe-7io8b
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
F.A.Z.-Index -- --
DAX ® -- --
Dow Jones -- --
EUR/USD -- --

Veröffentlicht: 22.10.2013, 11:39 Uhr

Konjunktur Bundesregierung hebt Wachstumsprognose

Die Bundesregierung rechnet nach exklusiven Informationen der F.A.Z. mit einer weiteren Verbesserung der Wirtschaftsentwicklung und hebt ihre Wachstumsprognose für 2014 leicht an.

von , Berlin
© dpa Die Bundesregierung zeigt sich leicht optimistisch für die Wirtschaftsentwicklung

Die Bundesregierung rechnet mit einer weiteren Verbesserung der Wirtschaftsentwicklung und hebt ihre Wachstumsprognose für das kommende Jahr leicht an. Das geht aus der sogenannten „Herbstprojektion“ hervor, die das Bundeskabinett an diesem Mittwoch auf Vorlage von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) beschließen will.

Andreas Mihm Folgen:

Nach Informationen der F.A.Z. wird darin für das kommende Jahr ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 1,7 Prozent prognostiziert. Bisher war von einem Plus von 1,6 Prozent ausgegangen worden. Für das laufende Jahr rechnet das Wirtschaftsministerium unverändert mit einem Wachstum von 0,5 Prozent.

Einzelheiten will Rösler am Mittwochmittag in Berlin vor der Presse bekannt geben. Mit der Projektion liegt das Ministerium etwa auf Höhe der Schätzungen von Wissenschaftlern und Wirtschaftsverbänden.

Vorige Woche hatten die Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem „Herbstgutachten“ für nächstes Jahr ein um 1,8 Prozent höheres BIP prognostiziert. Dieses Jahr soll es das Vorjahresergebnis um 0,4 Prozent übertreffen. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag erwartet 1,7 Prozent mehr im nächsten Jahr.

Die Daten der Herbstprojektion bilden wie auch die der Frühjahrprojektion die Grundlage für die Schätzungen des Steueraufkommens. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen orientieren sich zudem bei der Aufstellung ihrer Haushalte an den projizierten gesamtwirtschaftlichen Eckwerten. Auch die Meldungen an die EU im Rahmen des Stabilitäts- und Wachstumspaktes basieren auf diesen Berechnungen.

Mehr zum Thema

Quelle: FAZ.NET

 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Haushaltsüberschuss Der Ruf nach Steuersenkungen wird lauter

Finanzminister Schäuble kann sich über einen Überschuss von 18,5 Milliarden Euro freuen - und warnt vorsorglich vor zu hohen Erwartungen. Seine Parteifreunde klingen da ein wenig anders. Mehr Von Kerstin Schwenn, Berlin

24.08.2016, 17:53 Uhr | Wirtschaft
Dollase vs. Mensa (6) Das ist Gymnastik für den Mund

Einen guten rheinischen Sauerbraten auf den Teller zu bringen, ist nicht so leicht. Der Uni-Mensa in Köln gelingt es. Beim Hirtensalat allerdings begeht sie einen kompositorischen Fehler. Mehr

22.08.2016, 09:38 Uhr | Feuilleton
Dank robuster Wirtschaft Deutscher Staat erzielt satten Überschuss

Die Beschäftigung ist hoch, die Wirtschaft wächst, Steuern und Sozialabgaben sprudeln: Das beschert Deutschland einen ordentlichen Haushaltsüberschuss. Mehr

24.08.2016, 08:21 Uhr | Wirtschaft
Alternative Ernährung Berlin als Trendstadt für Veganer

Immer mehr Menschen wollen sich vegan, also ganz ohne tierische Produkte ernähren: 900.000 sollen es in ganz Deutschland sein. Fast zehn Prozent davon leben Schätzungen zufolge in Berlin, und so ist es nicht überraschend, dass die deutsche Hauptstadt hier Trendsetter ist. In Berlin gibt es mehr vegane Restaurants als in Paris oder London, und immer mehr vegane Betriebe schießen aus dem Boden. Mehr

23.08.2016, 02:00 Uhr | Gesellschaft
Hessen Weniger Türken lassen sich einbürgern

Die Zahl der Einbürgerungen von Türken in Hessen sinkt überproportional. Dafür steigt das Interesse einer anderen Nationalität deutlich. Mehr Von Stefan Toepfer, Frankfurt

25.08.2016, 06:32 Uhr | Rhein-Main

Für den Steuerzahler

Von Kerstin Schwenn, Berlin

In Zeiten steigender Haushaltsüberschüsse sollte in Berlin das Bewusstsein dafür reifen, dass dieses Geld großenteils dem Steuerzahler gebührt. Die Leistungsträger haben das verdient. Mehr 1 0

Abonnieren Sie den Newsletter „Wirtschaft“

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden

Grafik des Tages Türkeikrise bremst Fusionen und Übernahmen

Die Krise in der Türkei bestimmt weiter die Schlagzeilen. Aber was bedeutet sie für die Wirtschaft? Dazu gibt es jetzt eine erste Schätzung. Und die sieht ziemlich erschreckend aus. Mehr 0