Home
http://www.faz.net/-gqf-7io8b
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Konjunktur Bundesregierung hebt Wachstumsprognose

Die Bundesregierung rechnet nach exklusiven Informationen der F.A.Z. mit einer weiteren Verbesserung der Wirtschaftsentwicklung und hebt ihre Wachstumsprognose für 2014 leicht an.

© dpa Vergrößern Die Bundesregierung zeigt sich leicht optimistisch für die Wirtschaftsentwicklung

Die Bundesregierung rechnet mit einer weiteren Verbesserung der Wirtschaftsentwicklung und hebt ihre Wachstumsprognose für das kommende Jahr leicht an. Das geht aus der sogenannten „Herbstprojektion“ hervor, die das Bundeskabinett an diesem Mittwoch auf Vorlage von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) beschließen will.

Nach Informationen der F.A.Z. wird darin für das kommende Jahr ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 1,7 Prozent prognostiziert. Bisher war von einem Plus von 1,6 Prozent ausgegangen worden. Für das laufende Jahr rechnet das Wirtschaftsministerium unverändert mit einem Wachstum von 0,5 Prozent.

Einzelheiten will Rösler am Mittwochmittag in Berlin vor der Presse bekannt geben. Mit der Projektion liegt das Ministerium etwa auf Höhe der Schätzungen von Wissenschaftlern und Wirtschaftsverbänden.

Vorige Woche hatten die Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem „Herbstgutachten“ für nächstes Jahr ein um 1,8 Prozent höheres BIP prognostiziert. Dieses Jahr soll es das Vorjahresergebnis um 0,4 Prozent übertreffen. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag erwartet 1,7 Prozent mehr im nächsten Jahr.

Die Daten der Herbstprojektion bilden wie auch die der Frühjahrprojektion die Grundlage für die Schätzungen des Steueraufkommens. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen orientieren sich zudem bei der Aufstellung ihrer Haushalte an den projizierten gesamtwirtschaftlichen Eckwerten. Auch die Meldungen an die EU im Rahmen des Stabilitäts- und Wachstumspaktes basieren auf diesen Berechnungen.

Mehr zum Thema

Quelle: FAZ.NET

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Beschäftigung Währungsfonds warnt vor Arbeitslosigkeit durch Mindestlohn

Der einheitliche Mindestlohn in Deutschland könnte ungewollte Nebenwirkungen haben, warnt der Internationale Währungsfonds. Vor allem für Arbeitslose und Frauen. Mehr

21.07.2014, 17:30 Uhr | Wirtschaft
Kursverfall Russlands Märkte spüren die Krise

Sechs Handelstage hintereinander haben die Aktienindizes der Börse Moskau verloren: Reiche Russen haben offenbar Angst vor weiteren Sanktionen und auch die Anleger im Westen meiden den Markt. Mehr

21.07.2014, 17:53 Uhr | Finanzen
Mittelstandsanleihen-Ticker Joh. Fr. Behrens erreicht Kreditklauseln nicht

Eterna verzeichnet ein gutes erstes Halbjahr. Creditreform bewertet die Peach-Property-Anleihe neu mit „BB+“. Die Kreditgeber von MT Energie verzichten auf eine Kündigung. Mehr

28.07.2014, 12:22 Uhr | Finanzen

Mut zu harten Sanktionen gegen Russland

Von Henrike Roßbach

Die deutsche Wirtschaft sagt, gegenüber Moskau gilt das Primat der Politik. Daran sollte sie sich jetzt halten - wenn es anfängt, wirklich weh zu tun. Mehr 80 33


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Wirtschaft in Zahlen Der Taxi-Markt konzentriert sich

Uber schreckt die Taxis auf. Die etablierten Unternehmen verteidigen ihre Pfründe – in einem Markt, der sich immer weiter konzentriert. Mehr