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Konjunktur Bundesregierung hebt Wachstumsprognose

Die Bundesregierung rechnet nach exklusiven Informationen der F.A.Z. mit einer weiteren Verbesserung der Wirtschaftsentwicklung und hebt ihre Wachstumsprognose für 2014 leicht an.

© dpa Die Bundesregierung zeigt sich leicht optimistisch für die Wirtschaftsentwicklung

Die Bundesregierung rechnet mit einer weiteren Verbesserung der Wirtschaftsentwicklung und hebt ihre Wachstumsprognose für das kommende Jahr leicht an. Das geht aus der sogenannten „Herbstprojektion“ hervor, die das Bundeskabinett an diesem Mittwoch auf Vorlage von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) beschließen will.

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Nach Informationen der F.A.Z. wird darin für das kommende Jahr ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 1,7 Prozent prognostiziert. Bisher war von einem Plus von 1,6 Prozent ausgegangen worden. Für das laufende Jahr rechnet das Wirtschaftsministerium unverändert mit einem Wachstum von 0,5 Prozent.

Einzelheiten will Rösler am Mittwochmittag in Berlin vor der Presse bekannt geben. Mit der Projektion liegt das Ministerium etwa auf Höhe der Schätzungen von Wissenschaftlern und Wirtschaftsverbänden.

Vorige Woche hatten die Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem „Herbstgutachten“ für nächstes Jahr ein um 1,8 Prozent höheres BIP prognostiziert. Dieses Jahr soll es das Vorjahresergebnis um 0,4 Prozent übertreffen. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag erwartet 1,7 Prozent mehr im nächsten Jahr.

Die Daten der Herbstprojektion bilden wie auch die der Frühjahrprojektion die Grundlage für die Schätzungen des Steueraufkommens. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen orientieren sich zudem bei der Aufstellung ihrer Haushalte an den projizierten gesamtwirtschaftlichen Eckwerten. Auch die Meldungen an die EU im Rahmen des Stabilitäts- und Wachstumspaktes basieren auf diesen Berechnungen.

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Quelle: FAZ.NET

 
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