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Konjunktur Bundesbank: Wirtschaft wächst 2006 um 1,3 bis 1,4 Prozent

 ·  Bundesbankpräsident Axel Weber erwartet für Deutschland im kommenden Jahr ein Wirtschaftswachstum von 1,3 bis 1,4 Prozent. Danach, so Weber im Interview mit der F.A.Z., seien die Aussichten weniger rosig.

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Die Deutsche Bundesbank erwartet für Deutschland im kommenden Jahr ein Wirtschaftswachstum von 1,3 bis 1,4 Prozent.

Bundesbankpräsident Axel Weber sagte im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Freitagsausgabe), in diesem Jahr werde das Wachstum gut 1 Prozent betragen. „2006 darf man mit etwa einem Viertel Prozentpunkt mehr Wachstum rechnen.“ Die weiteren Aussichten aber sieht die Bundesbank weniger rosig. Das Wachstum werde auf das Niveau dieses Jahres zurückfallen.

Auch nach der Zinserhöhung durch die Europäische Zentralbank (EZB) sieht Weber weiterhin „Aufwärtsrisiken für die Preisstabiliät in gewissem Umfang“. Weber sagte: „Ich will nicht verhehlen, daß ich mir durchaus eine etwas stärkere Normalisierung des Zinsniveaus hätte vorstellen können.“ Die Entscheidung des EZB-Rats Anfang Dezember, den Leitzins um 25 Basispunkte auf 2,25 Prozent anzuheben, sei aber einstimmig erfolgt.

Weber stellte klar, daß die EZB sich weitere Zinserhöhungen vorbehalte. „Wir fahren jetzt auf Sicht und haben keine vorab festgelegte Reihe von Zinsschritten angekündigt. Zugleich schließen wir aber nicht aus, Inflationsrisiken angemessen zu begegnen.“ Zinsschritte könnten grundsätzlich auch kurzfristig und ohne lange Vorlaufzeiten in der Kommunikation erfolgen. „Der Markt hegt ja gewisse Erwartungen in bezug auf künftige Zinsentwicklungen“, sagte Weber.

Das vollständige Interview lesen Sie in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 9. Dezember 2005.

Quelle: F.A.Z.
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